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Ferienprogramm

Mehr als 1600 Wünsche werden erfüllt

250 Anmeldungen im Rathaus

Von 
ras
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Brühl. Mit der Einführung der Schwimmstilarten, dem Kennenlernen des Alltags von Menschen mit Handicap und dem Bau von Putzrobotern beginnt an diesem Donnerstag, 27. Juli, das Ferienprogramm der Gemeinde Brühl in Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, Organisationen und Privatpersonen. „Und es wird wieder jede Menge geboten“, ist Marion Thüning, die im Rathaus die Koordination innehat, zufrieden. Die Veranstalter des über sechs Wochen dauernden Spaßes für Kinder und Jugendliche hätten sehr schnell ihre Angebote eingereicht. „Das läuft wirklich prima Hand in Hand.“

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In diesem Jahr sei besonders die Anmeldung durch die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen beziehungsweise deren Eltern schleppend verlaufen. 60 Prozent der Anmeldeanträge seien erst in den letzten drei Stunden des mehrtägigen Zeitrahmens abgegeben worden. Das sei problematisch, da dadurch eine Überschneidung mit der Veröffentlichung der noch freien Plätze für Nachmeldungen entstanden sei.

Gleichwohl hätten alle Kinder, die im normalen Anmeldeverfahren einen Ferienpass abgegeben haben, auch Plätze in den Veranstaltungen erhalten. Unter dem Strich wurden von den 250 Kindern 1630 Wünsche angemeldet. Fast alle konnten erfüllt werden und auch mehrere Nachmelder dürfen sich nun auf Aktionen in den Sommerferien freuen. Jetzt hofft Tüning, dass angemeldete Kinder, die kurzfristig nicht zu einer Veranstaltung kommen können, rechtzeitig Bescheid geben, damit eventuelle Nachrücker eine Chance haben, ihren Platz einzunehmen.

Bei der Abholung der Ferienpässe zeigt sich ebenfalls, dass die Teilnehmer einen Schlendrian pflegen – 29 der Formulare liegen noch immer im Rathaus. „Da müssen wir jetzt aufwendig hinterhertelefonieren“, ist Thüning nicht besonders glücklich.

Facettenreiche Angebote

Insgesamt haben sich 250 Kinder für das Ferienprogramm angemeldet – das sind deutlich mehr als im Vorjahr. Dabei halten sich Mädchen und Jungen in der Statistik ungefähr die Waage. Der jüngste Teilnehmer ist vier Jahre als, der älteste 16. Der Schwerpunkt liegt allerdings bei den Acht- bis 13-Jährigen – die Achtjährigen sind sogar der stärkste Jahrgang mit insgesamt 44 Kindern.

Eine Zunahme im Vergleich zum Vorjahr ist auch bei den angebotenen Veranstaltungen festzustellen. Diesmal stehen 63 im Ferienkalender – vor einem Jahr waren es 60. Dabei sind die kreativen Kunstaktionen im Freibad zurückgefahren worden. Das bedeutet, dass sich wieder mehr Vereine am Ferienprogramm beteiligen. „Das macht das Angebot vielfältiger, sodass wirklich für fast jeden Geschmack etwas Interessantes geboten werden kann“, freut sich die Koordinatorin. ras

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