Vorweihnachtszeit

Weihnachtsmärkte in der Region Schwetzingen und Hockenheim

Nachdem in den vergangenen Jahren Corona-bedingt nur wenig vorweihnachtliche Stimmung in den Gemeinden der Region aufkommen konnte, kann 2022 wieder geschlemmt, gestöbert und genossen werden. In Schwetzingen, Hockenheim und der ...

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Christina Eppel und Lukas Heylmann und Vanessa Schwierz
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Freizeit

Fünf Tipps fürs Wochenende in der Region Schwetzingen

Kultur, Feste oder einfach ein entspannter Abend - wir haben fünf Tipps für das Wochenende vom 2. Dezember bis 4. November in Schwetzingen, Hockenheim und Umgebung zusammengefasst.  

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Christina Eppel und Lukas Heylmann und Vanessa Schwierz und Catharina Zelt
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Reisetipps

Spuren der Urzeit - eine fossile Faszination

Fußabdrücke von Dinos erzählen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Experten geben einen Einblick, was uns die Spuren verraten – und geben Tipps, wo man sie im nächsten Urlaub bestaunen kann.

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Angelika Mayr
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Zeitreise

Der Mythos von Vater Rhein

Er ist umgeben von unzähligen Mythen, eine wichtige Lebensader und die meistbefahrene Wasserstraße Europas. Er verbindet sechs Länder und er hat immer wieder Künstler inspiriert: der Rhein.

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Peter W. Ragge
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Magische Auszeit im Familienspaßparadies

In Mickys Weihnachtswunderland

Disneyland Paris verzaubert zu seinem 30. Geburtstag Kinder und Erwachsene mit wunderbarer Adventsdekoration. Bis zum 8. Januar 2023 gibt es das Weihnachtswunderland mit vielen Extras zu erleben.

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Katja Bauroth
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Schwerpunkt Die Schwetzinger Zeitung als 3-D-Tour

Alles zum Thema

Thema : Phänomene unserer Zeit

  • Essay Warum wir keine Angst vor dem Tod haben sollen

    Es bleibt viel Zeit nachzudenken. Acht Stunden dauert die Fahrt mit dem Zug von Heidelberg ins brandenburgische Guben, direkt an der polnischen Grenze. Der Anatom Gunther von Hagens hat hier, in einer alten Tuch- und Hutfabrik, sein Plastinationszentrum gegründet. Was ist von Hagens für ein Mensch, was treibt ihn an und hat er Angst vor der Endlichkeit? Aber auch: Was ist gelingendes Leben, was der Tod? Mit diesen Fragen steht man in Guben vor einem riesigen Bau. 30 000 Quadratmeter beeindruckende Industriegeschichte aus der Gründerzeit und mittendrin das Plastinationszentrum mit Museum und Präparationsräumen. Und eine erste Überraschung. Gunther von Hagens wirkt nicht wie der schillernde Grenzübertreter, als der er immer wieder beschrieben wird. Und schon gar nicht wie der „Dr. Tod“ – so hatte ihn der „Spiegel“ genannt. In seinem Labor voller Proben und Notizen, ohne erkennbare Ordnung, erinnert er viel eher an einen Tüftler wie Daniel Düsentrieb. Beseelt und glücklich in seiner Ideenwelt. Keine Angst vor dem Tod: Frage nach dem eigentlichen Lebenssinn Auslöser für die Fahrt nach Guben war ein Gang durch die Körperweltenausstellung in Heidelberg. Die Konfrontation mit der eigenen Endlichkeit kann niemanden kaltlassen. Da helfen weder Humor noch Sarkasmus. Und sie provoziert gleichzeitig die Frage nach dem eigentlichen Lebenssinn. Also mit dem, was in kapitalistischen Gesellschaften verdrängt werden muss, damit Konsum und Karrieren nicht infrage gestellt werden und das Räderwerk läuft. Die Körperwelten selbst sind sicher keine antikapitalistischen Ereignisse. Aber wer so wie von Hagens den Körper, Krankheit und Tod in den Fokus rückt, stellt der grenzenlosen Marktlogik zumindest Hindernisse in den Weg. Den Tod als Türöffner. Dem begegnet auch Sophie in Jostein Gaarders Buch „Sophies Welt“. Beim Nachdenken über das Leben geraten ihre Gedanken immer „in den Schatten des Todes“. Erst als das Mädchen beschließt, über den Tod nachzudenken, gelingen ihr Einsichten zum Leben. „Es ist unmöglich, darüber nachzudenken, dass man sterben muss, ohne zugleich daran zu denken, wie fantastisch das Leben ist.“ Oder wie der Philosoph Franz Josef Wetz es formuliert: „Anatomie, das ist die Kunst das Dunkel des Lebens mit dem Licht des Todes zu erhellen.“ Keine Angst vor dem Tod: Neues Verständnis der eigenen, wunderbaren Körperlichkeit Ähnlich denkt auch von Hagens. Er hofft, bei den Besuchern der Körperwelten über die „frontale Konfrontation“ mit der eigenen Sterblichkeit ein „neues Verständnis der eigenen, wunderbaren Körperlichkeit“ zu wecken. Ein Ansatz, für den der Mediziner viel Kritik einstecken musste. Ironischerweise geriet er mit seiner Arbeit als gewissenloser Kapitalist in die Schusslinie. Den Tod zu vermarkten, erschien vielen unerträglich. Vor allem in Deutschland wurde über die Körperwelten sehr grundsätzlich debattiert. Und dies setzte, das spürt man noch heute, von Hagens zu. Auch sein Sohn Rurik, der mittlerweile das Unternehmen leitet, erinnert sich gut an die massiven Auseinandersetzungen. Am Ende rettete sich der Vater mit Voltaire. Der soll gesagt haben, dass die Deutschen ein sehr grundsätzliches Volk seien. In allen anderen Ländern, von den USA und Japan über Israel bis in die Türkei, lösten die Ausstellung nicht im Entferntesten solche Diskussionen aus. Keine Angst vor dem Tod: Kulturkämpfe können von Hagens nicht beirren Was auch immer diese Kulturkämpfe provozierte, beirren konnten sie von Hagens nicht. Sein Lebensweg war nie der leichteste und vielleicht stählte das den Mann. Schon im Kindesalter litt der 1945 in Alt-Skalden (Posen/Polen) geborene und in Gera aufgewachsene von Hagens an einer seltenen Bluterkrankung. Immer wieder und für viele Monate musste er ins Krankenhaus. Dies habe ihn „auf gewisse Art entfremdet“ von der Gesellschaft, habe seine Unangepasstheit gefördert, sagt er. Eigenschaften, die ihn später sogar für zwei Jahre ins Gefängnis brachten. Mit Zweifel am Kommunismus versuchte er, am 7. Januar 1968 über die tschechische Grenze nach Österreich zu fliehen. Der Plan misslang, der 23-Jährige wurde verhaftet und kam als Republikflüchtling in Haft. Im August 1970 kaufte ihn die Bundesrepublik frei. Rückblickend erkennt von Hagens auch hier eine Prägung, die ihm in seinen späteren Leben von Nutzen sein sollte. „Die mir genommene Freiheit stärkte mein Durchhaltevermögen.“ Angesichts des Sturms, den seine Körperwelten auslösten, keine ganz unwichtige Eigenschaft. Sieben Jahre später, im Jahr 1977, erfindet von Hagens am Anatomischen Institut der Uni Heidelberg sein bahnbrechendes Verfahren zur Konservierung anatomischer Präparate. Kurz gesagt: Bei der Plastination wird in zwei Schritten das Zellwasser und Zellfett mit Aceton herausgelöst. Dieses Aceton wird schließlich in einer Vakuumkammer durch Silikon-Kautschuk ersetzt. Das Präparat ist in diesem Zustand noch flexibel und lässt sich mit Drähten und Nadeln gestalten. Das dann fertige Exponat wird mit Gas oder UV-Licht gehärtet. Der ganze Herstellungsprozess dauert Monate. Keine Angst vor dem Tod: im 16. Jahrhundert „Anatomische Theater“ überall in Europa 70 Mitarbeiter stellen in Guben mehrere Hundert Plastinate im Jahr her. Der überwiegende Teil geht heute nicht in Ausstellungen, sondern an Universitäten als Anschauungsmaterial für die Ausbildung von Medizinstudenten. Klar, der Erfinder will von seiner Arbeit leben. Aber für von Hagens scheint weniger der ökonomische Erfolg als der Erfolg der Idee im Mittelpunkt zu stehen. Mit diesen knüpfte er an die Ursprünge der anatomischen Kultur an. Viele Hundert Jahre waren anatomische Untersuchungen mit einem kirchlichen Tabu belegt. Doch in der Renaissance wandelte sich das Bild vom Körper als Grab der Seele hin zum Körper als Tempel des Geistes. Ab dem 15. und vor allem im 16. Jahrhundert wurden überall in Europa „Anatomische Theater“ eröffnet, in denen öffentliche Sektionen stattfanden, ohne dass irgendjemand daran Anstoß nahm. Einen menschlichen Körper zu öffnen, hieß damals, die Innenseite eines göttlichen Geschöpfs sichtbar zu machen und der unermesslichen Weisheit Gottes offenbar zu werden. Erst mit der Akademisierung zu Beginn des 19. Jahrhunderts setzte ein Rückzug der Anatomie aus der Mitte der Gesellschaft ein, der im Grunde bis zu den ersten großen Ausstellungen von Hagens ab Mitte der 1990er Jahre anhielt. Das mit den Körperwelten begann ganz klein. Auf Anfrage der AOK in Pforzheim stellte von Hagens einige kleine Präparate aus – und erlebte eine Art Interessenexplosion. Der Andrang soll riesig gewesen sein, da lag die Idee einer größeren Ausstellung nahe. Den Auftakt machte Tokio, wo in zwei Monaten rund 500 000 Japaner die Präparate sehen wollten. Und im Oktober 1997 öffnete die europaweit erste Körperweltenausstellung im Landesmuseum für Technik in Mannheim. Auch hier schlug das Projekt ein wie eine Bombe: 800 000 Besucher in den ersten vier Monaten! So großes Interesse zog natürlich auch Kritik nach sich. Keine Angst vor dem Tod: sechs tourende Körperwelten-Ausstellungen und vier feste Standorte Der Gang an die Öffentlichkeit markierte die akademische Wende. Galt von Hagens bis dato als revolutionär in Sachen Plastination und genoss in der Welt der Mediziner hohes Ansehen, geriet er nun nah an das Klischee eines windigen Geschäftemachers. Und natürlich schmerzte diese Missachtung und Kritik. Sein Sohn sagt heute: „Die Aufklärung geriet zur Berufung und war ihm stets wichtiger als sein gesellschaftliches Ansehen.“ Heute gibt es sechs tourende Körperwelten-Ausstellungen und vier feste Standorte: Amsterdam, San José, Berlin und Heidelberg. Heftige Kritik löste – neben der Vermarktung und der Zurschaustellung des Todes – auch immer wieder das Körperspenderprogramm aus. Seit der ersten Ausstellung begleitet von Hagens der Verdacht, er würde Körper von Toten illegal beschaffen. Was der Anatom weit von sich weist und Statistiken über Statistiken zeigt. Bis jetzt gab es genau 17 071 Körperspenden, allein aus Deutschland kamen 14 982. Und keine einzige stamme auch nur verdachtsweise aus unsicheren Quellen, beteuert von Hagens. Keine Angst vor dem Tod: den Tod wieder zum vertrauten Begleiter machen Es ist eine Diskussion, die den Mann ärgert. Denn sie lenke vom Eigentlichen ab. Frei nach dem französischen Soziologen Philippe Ariès (1914 bis 1984) geht es von Hagens darum, den Tod wieder zum vertrauten Begleiter zu machen. Für den französischen Autor des Buches „Geschichte des Todes“ war der Tod über Jahrtausende gezähmt. Heißt: Von der Antike bis in die frühe Neuzeit war das Sterben integraler Bestandteil des Lebens. Im 19. Jahrhundert begann sich diese Verbindung zu lösen. Ariès nennt dies den „verwilderten Tod“: Mensch und Tod erleben eine tiefgehende Entfremdung. Und je weiter er in leistungsorientierten Gesellschaften aus dem Alltag verdrängt wird, desto größer wird die Angst des Menschen vor dem doch Unweigerlichen. Dabei wusste schon der französische Philosoph Philippe Duplessis-Mornay (1549 bis 1623): „Um glücklich zu sterben, muss man glücklich leben lernen. Um glücklich zu leben, muss man sterben lernen.“ Charles Darwin ging noch weiter. Für den Entdecker der Evolution war der Tod nicht nur Ziel, sondern Bedingung für das Leben. „Wenn der Tod nicht wäre, gäbe es kein Leben, keine unterschiedlichen Spezies, einfach nichts.“ Worte, die für Gunther von Hagens zu Leitfäden wurden, denen er alles unterordnet. Und so hat er die Frage nach der Angst vor seinem Tod schon lange mit Nein beantwortet. Auch Frank Zscholpig, seit 2010 Mitarbeiter im Gubener Plastinarium, lässt keinen Zweifel daran, dass ihn der Job beeinflusst. Die Arbeit an Toten habe seinen Bezug zum Leben verändert. Genau wie Sophie in „Sophies Welt“ erkennt er nun deutlicher als früher: Man sollte sein Leben genießen. „Das Wissen über den Tod macht das Leben wertvoll“, sagt Zscholpig und merkte verschmitzt an: „Ich esse jetzt mehr Schokolade.“

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  • Essay Die Lüge ist wichtig

    Sie wird geächtet und verpönt. Öffentlich wird wohl niemand eine Lanze für sie brechen. Dabei ist das dringend notwendig. Denn die Sache mit der Lüge ist kompliziert.

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  • Essay Das Internet braucht enorm viel Energie

    Es scheint nichts zu kosten, doch das Internet verursache weltweit inzwischen ebenso viel CO2 Emissionen wie der gesamte Flugverkehr. Wäre das Internet ein Land, wäre es laut einer Greenpeace-Studie im globalen Vergleich das Land mit dem sechstgrößten Stromverbrauch.

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Porträts und Interviews

„Kunst im Rathaus“

Jürgen Laban und Leila Nik stellen in Plankstadt aus

Ab Dienstag zeigen die beiden Künstler Jürgen Laban und Leila Nik ihre Ausstellung „Natur neu sehen“ in einer hellen Umgebung

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Zg
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Heimat

Hockenheimer Altbürgermeister über seine Reihe "Unterm Wasserturm"

Die Heimatgeschichte war schon immer ein Steckenpferd von Werner Zimmermann. Der Hockenheimer Altbürgermeister und profunde Kenner der hiesigen Vereinswelt ist als Vorsitzender des Vereins für Heimatgeschichte (VfH) die treibende ...

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Matthias Mühleisen
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Gründerin und Powerfrau: Podcast mit Carolin Wanitzek

Ihr Rat an Frauen: „Einfach machen!“

Carolin Wanitzek ist eine echte Powerfrau. Sie geht unbeirrt ihren Weg als Installationskünstlerin, Designerin und Gründerin. Wie das funktioniert und was sie Frauen rät, erzählt sie im Podcast "Leben.Lieben.Lachen.".

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Katja Bauroth
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Mehr Porträts und Interviews
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Musik, Kino, Streaming und Bücher

Neues Album

Was Haftbefehls "Mainpark Baby" mit Mannheim zu tun hat

Im Sommer noch musste Haftbefehl im Hafen von der Bühne gebracht werden, dann machte er notgedrungen Pause. Nun erscheint am Freitag sein neues Album "Mainpark Baby". Mit langer Feature-Liste - dabei ist auch OG Keemo

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Anna Suckow
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Spotify Wrapped

Spotify Jahresrückblick 2022: Das sind die beliebtesten Songs in Mannheim

Mit dem Jahresrückblick feiert Spotify die beliebtesten Songs der Hörerinnen und Hörer. Welche Songs 2022 bei den Mannheimern am meisten gestreamt wurden und welcher Mannheimer Künstler natürlich nicht fehlen darf

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Lisa Knoll
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Neue Heimatliteratur

Wo die Geister der Vergangenheit in der Pfalz spuken

„Spukorte in der Pfalz“ ist ein fantastischer Bildband mit herrlichen Sagen und Augenzeugenberichten

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Katja Bauroth
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Thema : Marleys Welt - Das Leben aus der Sicht eines Hundes

  • Ketsch Top Herbstlaub

    Hallo ihr Zweibeiner, liebe Leser, als vor ein paar Tagen mein Herrchen mit so einem raschelnden viereckigen Karton ankam, hatte ich schon gehofft, er hätte ein weiteres Highlight aus dem umfassenden Sortiment der Leckerlis für mich erstanden. Doch leider Fehlanzeige! „Marley schau, ich hab ein Puzzle gekauft. Genau das Richtige für gemütliche Herbstabende“, freute er sich eifrig und packte diesen seltsamen Karton aus. {furtherread} Zum Vorschein kamen kleine, völlig neutral riechende Pappstückchen und mein Herrchen machte sich direkt ans Werk. „Diese Teile muss man nun zusammensetzen. Das ist wie ein Rätsel und am Ende entsteht ein schönes Bild“, erklärte er mir, auch wenn ich es gar nicht wissen wollte – aber ihr kennt das ja. Rätsel also . . . irgendetwas zusammensuchen, was zusammengehört. Beim nächsten Spaziergang hatte ich dann die völlige Erkenntnis. Für uns Hunde ist die Herbstzeit wohl auch so etwas wie eine Puzzlezeit. Jetzt gibt es nämlich überall solche bunten Blätterhaufen und ich könnte mich stundenlang durch die raschelnden Blätter durchwühlen und schnuppern. Dadurch, dass irgendwer ja diese Blätter anhäuft, kommen die dort hinterlassenen Markierungen natürlich auch völlig durcheinander und ich kann dann mit meiner feinen Nase wieder den Rätseln der Hundewelt auf die Spur kommen: War hier eine interessante Hundedame? Hatte ich hier gestern selbst markiert? Oder war wieder dieser olle Rüde unterwegs, der hier ganz unverschämt auch denkt, es wäre sein Revier? – Ich sage euch, da muss man ganz schön schnuppern und wühlen, um diese wichtigen Information zusammenzufügen. Und kaum hat man alles im Hundegedächtnis sortiert, kommt der nächste Laubbläser und macht mit viel Getöse wieder den Blätterhaufen durcheinander und man fängt wieder an, den Rätseln dieser Hundewelt auf die Spur zu kommen. Irgendwie kann ich mein Herrchen jetzt verstehen, denn mir macht das ganze echt viel Spaß. Und wenn er jetzt mit seinem schnöden Puzzle nur im Ansatz so viel Freude hat wie ich in einem unsortierten Blätterhaufen, dann gönne ich ihm das von ganzem Hundeherzen. Euer Marley

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  • Ketsch Fell kann helfen

    Hallo ihr Zweibeiner, liebe Leser, {element} neulich blickte mein Herrchen ganz besorgt, als er auf einen Zettel schaute, denn er vorher aus diesem kleinen Kasten an unserer Haustür gefischt hatte. Diesen Zettel hat wohl vorher einer dieser freundlichen Menschen in gelben Kleidern, die auf solchen großen Fahrrädern immer durch Ketsch fahren und die mein Herrchen „Postbote“ nennt, da reingeworfen. {furtherread} Diesen „Postboten“’ übrigens, belle ich zudem immer ganz zuverlässig an. Warum? Weiß ich nicht – ist eben so eine Klassiker – der Hund und der „Postbote“, hehe. Aber dies ist ein anderes Thema. Wie gesagt, mein Herrchen freute sich so gar nicht über diesen Zettel und sagte: „Ach Marley, jetzt wird es noch teurer hier zu heizen. Ich glaube wir lassen die Heizung noch eine Weile aus, noch ist es ja warm genug.“ Heizen? Was soll das denn sein? Warm, dass verstehe ich allerdings. Ich mache das immer so: ich lege mich in der Wohnung immer genau dort hin, wo die Herbstsonne durchs Fenster scheint. Da ist es dann ganz gemütlich, solltet ihr vielleicht auch mal ausprobieren. Und ansonsten? Ich sag nur ein Hoch auf das Fell! Da hat man schon per se eine gewisse Grundwärme. Im vergangenen Wintern, als dieser Lockdown war, haben es ja einige Zweibeiner offensichtlich auch probiert ihr Kopffell länger wachsen zu lassen: Lockdown – da wachsen die Locken down, also runter, sagte ja schon der Name. Aber als wieder wärmer wurde und spätestens bei der „Affenhitze“(ihr erinnert Euch?), hieß es dann wieder: „Schnipp-Schnapp Haare ab!“. Und nun? Jetzt würde sich so mancher Zweibeiner ein Fell wünschen, wenn dieses Heizen also teurer wird. Wir Vierbeiner sind da erstmal entspannt und wenn es all zu kalt wird? Hier der ultimative Tipp: Nehmt uns mit aufs Sofa und kuschelt mit uns, denn das ist auch ganz schön gemütlich. Euer Marley csc

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  • Ketsch Seebär

    Hallo ihr Zweibeiner, {element} liebe Leser, {furtherread} fast mit Ansage packte mein Herrchen neulich mal wieder eine große Box, er nannte es Koffer, in die Blechkiste und ehe ich mich versah, waren wir mal wieder unterwegs: „Marley, jetzt geht’s ans Meer“, frohlockte er und drehte an einem kleinen Rädchen im Inneren der Blechkiste und irgendwelche Leute darin (ich frag mich, wo die eigentlich sitzen) haben gesungen. Naja, ich machte erst mal ein Nickerchen und plötzlich, als ich mich gerade etwas streckte, waren wir dann da – in Holland, am Meer, wie er gleich irgendjemand am anderen Ende seines Sprechknochens erzählte. Meer also ... ich schnupperte, schätzte ein, verglich und es roch alles einfach mal komplett anders als zu Hause. Und auch die Geräusche waren ganz anders. Da waren solche Vögel, die einen riesigen Lärm machten, und die Zweibeiner hörten sich hier auch irgendwie anders an. „Ist das nicht herrlich Marley“, sagte er dann und wir liefen über ganz weichen Sand, der allerdings, was mir nicht so gut gefiel, mal direkt an meiner kleinen Nase kleben blieb. Der Versuch, den Sand abzuschlecken hatte dann zur Folge, dass meine ganze Schnauze voller Sand war. Da kam mir die riesige Wasserpfütze, die mein Herrchen als Meer anpries, eigentlich gerade recht. Ich rannte voller Elan darauf zu, in der Hoffnung, mit einem großen Schluck gleich alle Sandreste loszuwerden – doch dann kam der Hammer! Dieses Meer war völlig anders als unser schöner See in Ketsch – es schmeckt schlicht und ergreifend furchtbar. Mich schüttelte es direkt. „Marley, nicht trinken, das ist Salzwasser“ rief mein Herrchen noch ganz schlau hinterher. Salzwasser, echt jetzt? Wer denkt sich denn bitte sowas aus? Wasser in solcher Menge, eigentlich perfekt zum trinken und wer braucht denn darin bitteschön Salz? Ich war mit Verlaub erst mal bedient von diesem Meer. Das brauche ich definitiv nicht mehr. Bin ich froh, wenn ich bald wieder den See in Ketsch seh, der schmeckt wenigstens. Euer Marley csc

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Erleben

Weihnachtsmarkt

Heidelberger Weihnachtsmarkt öffnet am 21. November - das ist geboten

Glühwein- und Lebkuchenduft liegt bald wieder über der Heidelberger Altstadt. Warum sich nun alle auf den 21. November freuen

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Michaela Roßner
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Michaela Roßner
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Machen

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Mit Pfeil und Bogen in Lautertal zur ineren Ruhe

Der frühere Polizist Torsten Konietzka hat eine Schule für Bogenschützen gegründet / In der kalten Jahreszeit wird in Räumlichkeiten trainiert, an den helleren Tagen geht es in den Wald

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Eric Horn
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Bensheim

Bensheimer „Riesenstollen“ für einen guten Zweck verkauft

Er gehört seit über zehn Jahren zur Bensheimer Vorweihnachtszeit wie die Riesentanne und der Weihnachtsmarkt: Der Bensheimer „Riesenstollen“ vom Verein „Bensheim hilft“. Wenn man es genau nimmt, ist es natürlich kein wirklicher ...

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tn/Bild: Thomas Neu
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Schwetzingen

Das ändert sich bei der Bahn

Bis 2030 wird die Bahn generalsaniert. Bis dahin müssen Fahrgäste ganz tapfer sein. Verbesserungen gibt es zwar schon mit dem Fahrplanwechsel im Dezember, aber sie sind eher kosmetischer Natur.

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Tinga Horny
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Reisetipps

Grotte Cosquer: Die Höhle der Träume

Es ist wie ein Ausflug in eine prähistorische Welt: Die Nachbildung der Grotte Cosquer im französischen Marseille ist ein Louvre der Steinzeit.

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Claudia Diemar
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    Gebhard Hölzl
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Lokales Bettina Ungemach bringt Bewegung in den Alltag

Bettina Ungemach aus Schwetzingen ist Physio-Coach. Sie hat Moyobo-Fitness gegründet, die smarte Gesundheitslösung, die individuell auf jeden abgestimmt ist. Sie hält hier ein paar Tipps für mehr Fitness im Alltag bereit.

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