Seelsorgeeinheit

Ministranten in Brühl und Ketsch geehrt: Axel Deschner und Dominic Schiezl dienen seit 2007

In einem feierlichen Gottesdienst in der Schutzengelkirche wurden für die Seelsorgeeinheit Brühl/Ketsch vier neue Ministranten aufgenommen. Außerdem wurden erfahrene Ministranten für ihren langjährigen Einsatz gewürdigt.

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zg/ras
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Pfarrer Erwin Bertsch (l.) übergibt während des Gottesdienstes in der Brühler Schutzengelkirche die Auszeichnungen an die langjährigen Ministranten und nimmt vier neue Mitglieder in ihren Kreis auf. © kakige

Brühl/Ketsch. In einem feierlichen Gottesdienst in der Schutzengelkirche wurden für die Seelsorgeeinheit Brühl/Ketsch vier neue Ministranten aufgenommen. Mariella Mattekat, Chiara Kaiser und Santino Cutrona aus Brühl sowie Emma Wagner aus Ketsch werden künftig in den Gotteshäusern der beiden Orte ihren Dienst versehen. Zum Zeichen der Aufnahme in die Ministrantengemeinschaft segnete Pfarrer Bertsch die Plaketten, die dann den Neuen im Kreis der Gruppe übergeben wurden.

Auf diesen Plaketten ist die Szene aus dem Evangelium abgebildet, in der Jesus zur Speisung der 5000 Männer von einem kleinen Jungen fünf Brote und zwei Fische entgegennimmt, sie segnet und an die Menschen austeilen lässt. Die Szene endet mit dem Satz: „Alle aßen und wurden satt und es blieben noch zwölf Körbe voll Brotstücke übrig.“

Die Geehrten

Die Brühler Axel Deschner und Dominic Schieszl wurden für 15 Jahre Ministrantendienst mit einer Urkunde des Weihbischofs geehrt.

Für zehn Jahre erhielt Sebastian Notheisen aus Ketsch neben der Urkunde auch die goldene Ministrantenplakette.

Eine Urkunde und die silberne Ministrantenplakette für fünf Jahre Ministrantendienst bekamen Mia Schiff, Steven Bradneck, Constantin Jacob und Jan-Luca Sedig aus Brühl sowie Sara Scalia, Ruth Werne und Sarah Zeller aus Ketsch.

Für ihr dreijähriges Engagement wurden Pauline Buchta und Mateo Mattekat aus Brühl sowie Torben Trapp aus Ketsch mit einer Urkunde ausgezeichnet. ras

Der kleine Junge in dieser Szene sei sozusagen der erste Ministrant gewesen, von dem in der Bibel berichtet wird, denn er brachte die Gaben zu Jesus, so wie die Ministranten in der Eucharistiefeier die Gaben von Brot und Wein zum Priester bringen, sagte Bertsch. Diesen Abschnitt aus dem Johannesevangelium haben Ministranten szenisch dargestellt und den Gläubigen auf ihren Dienst hin gedeutet.

Ministranten in Brühl und Ketsch geehrt: Urkunde vom Bischof

Es wurden aber auch verdiente Ministranten für ihren treuen Einsatz ausgezeichnet. Eine ganz besondere Ehrung wurde dabei jeweils Axel Deschner und Dominic Schieszl aus Brühl zuteil, denn sie wurden für 15 Jahre Ministrantendienst geehrt. Sie erhielten eine Urkunde aus Freiburg, die von Weihbischof Christian Würtz unterschrieben war.

Der Name Ministrant kommt von dem lateinischen Wort „ministrare“, was übersetzt „dienen“ heißt. Im Gottesdienst übernehmen die Ministranten besondere Aufgaben, indem sie dem Priester bei der heiligen Messe oder einer anderen liturgischen Feier assistieren. Während der Gottesdienste tragen sie dabei ein spezielles Gewand aus Talar und Rochett. 

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