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Blutige Auseinandersetzung in Eppelheim: Verdächtiger in Haft

Ein Mann soll in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch einen anderen im Streit schwer verletzt haben. Die Polizei fasste ihn wenig später.

Von 
Lukas Heylmann
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Am Mittwochmorgen ist der Eingang zur Gaststätte abgesperrt. © PR-Video

Eppelheim. Zu einer Auseinandersetzung in einer Bar ist es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Eppelheim gekommen. Laut Informationen der Polizei geriet ein 34-jähriger Mann mit einem 29-Jährignr gegen 1.50 Uhr in der Bar "Saab's" in der Hildastraße in Streit. Er soll dem Geschädigten unvermittelt von hinten mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen und mit dem abgebrochenen Flaschenhals auf ihn eingestochen haben.

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Der schwerstverletzte Geschädigte soll daraufhin aus der Gaststätte geflüchtet sein, woraufhin der Tatverdächtige ihm gefolgt sein und ihn weiter attackiert haben soll. Erst als anwesende Gäste massiv verbal auf den 34-Jährigen einwirkten, soll dieser von seinem Opfer abgelassen haben und geflüchtet sein.

Widerstandslose Festnahme

Der 29-jährige Geschädigte erlitt mehrere schwere Schnittwunden an Kopf, Arm und Körper und kam umgehend in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nicht. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung nahmen Beamte des Polizeireviers Heidelberg-Mitte den Tatverdächtige nur wenige Minuten später in der Nähe der Gaststätte widerstandslos fest. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg hat noch in der Nacht die Ermittlungen übernommen.

Der 34-Jährige kam am Mittwochmittag vor eine Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Heidelberg. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehl und eröffnete diesen dem Beschuldigten. Dieser wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Wie ein Mitarbeiter vor Ort berichtete, führte die bei der Tat entstandene Blutspur vom Eingang der Bar über einen Zebrastreifen bis zu einem Kreisverkehr an der Straße. Am Mittwochmorgen waren Bauhofmitarbeiter damit beschäftigt, die größere Blutspur vom Gehweg und der Straße zu entfernen.

Reste der Blutspur sind am Morgen noch auf dem Gehweg zu sehen. © PR-Video

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