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Einschulungsfeiern in der Verwaltungsgemeinschaft

Aufmunternder Start ins Schülerleben

Mehrere Hundert Erstklässler beim Start in neuen Lebensabschnitt mit Worten, Zauberei und Theater begrüßt

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zg/mm
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Rektor Jörg Himmelsbach und Konrektorin Tanja Herzer packen in der Hubäckerschule eine ganz besondere Schultüte aus. © Hubäckerschule

Verwaltungsgemeinschaft. In den Grundschulen von Hockenheim, Reilingen, Altlußheim und Neulußheim sind am Freitag und Samstag die neuen Erstklässler offiziell begrüßt worden. Bei Einschulungsfeiern hießen die Schulgemeinschaften sie mit Liedern und Aufführungen sowie mit Worten willkommen.

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Lachen zum Schulanfang: Die Erstklässler der Hartmann-Baumann-Schule verfolgen den „zauberhaften Schmittini“, der in der Aula der Theodor-Heuss-Realschule lustige Zaubertricks und Vogel „Schärrar“ mitgebracht hat. © Roth

An der Hubäckerschule Hockenheim wurden am Samstag 66 Erstklässler in drei Klassen eingeschult. Die Einschulungsfeier fand in der Sporthalle der Schule statt. Bedingt durch Corona und bauliche Maßnahmen in der Schule wurde die Besucherzahl auf zwei Erwachsene und Geschwisterkinder pro neuem Erstklässler beschränkt, berichtet Rektor Jörg Himmelsbach.

Erster Besuch im neuen Saal: die Klasse 1b der Schiller-Schule Reilingen mit Klassenlehrerin Heike Seeber-Eichhorn. © Pfeifer

Im Vorfeld der Feier hatten die Kinder die Möglichkeit, einen „Segen to go“ durch Gemeindediakonin Johanna Hassfeld und Pfarrer Johannes Heck zu empfangen. Hierfür wurde extra eine „Segensschleuse“ aufgebaut. Nach der Begrüßung der Erstklässler durch Jörg Himmelsbach tauchte das Schulmaskottchen „Hubsi“ auf, um bei der Feier zu unterstützen.

In Zusammenarbeit mit Himmelsbach und Tanja Herzer packte „Hubsi“ eine Schultüte aus mit Gegenständen, die die unterschiedlichen Fächer symbolisierten. Dazu passende Aktionen wie Vorlesen, Matheaufgaben, Tanz und Lied wurden zur Untermalung von Kindern der Klasse 2 a vorgeführt.

Ganz klassisch, wie zu Vor-Corona-Zeiten, begrüßte die Hartmann-Baumann-Schule ihre „Neuen“. Eingeschult wurden 54 Kinder in zwei Klassen. In den vergangenen beiden Jahren hatte Rektor Marcus Roth nach Klassen getrennte Einschulungsfeiern organisiert, diesmal gab es eine gemeinsame Feier für beide neuen Klassen in der Aula der Theodor-Heuss-Realschule.

Bevor die Kinder den Neubau der Grundschule plus betraten, der am 7. Oktober offiziell eingeweiht wird, konnten sie durch ein „Segenstor“ gehen, das Pfarrer Michael Dahlinger und Lehrvikar Tobias von Hagen aufgebaut hatten. Die Kinder erhielten zudem einen „Katzenaugenengel“.

Keine Sorgen machen

Die Begrüßungsrede von Marcus Roth basierte auf dem Kinderbilder-buch „Und was kannst Du?“ von Verena T. Steiner. Die Hauptfigur Emma ist ungefähr genauso alt wie die Erstklässler, nur ist Emma ein kleiner Elefant – und traurig, weil sie nicht so tolle Dinge wie andere Tiere vollbringen kann, etwa springen wie ein Leopard oder singen wie ein Vogel. „Die Geschichte von Emma soll euch Mut machen. Sie zeigt euch, dass nicht alle gleich sein müssen, um dazuzugehören. Vielmehr ist es sogar toll, verschieden zu sein“, sagte Marcus Roth. Er machte den Schülerinnen und Schülern Mut, sich bei den Gedanken an all die neuen Dinge, die sie erwarten, keine Sorgen zu machen: „Nicht immer klappt alles sofort. Manchmal benötigt man Hilfe. Keine Sorge: Wir, eure Lehrerinnen und Lehrer, werden euch begleiten und unterstützen.“

„Der zauberhafte Schmittini“ (Volker Schmidt-Bäumler) brachte als „Kinder(ver)zauberer“ seinen schrägen Vogel „Schärrar“ mit, der ihm regelmäßig frech die Show stiehlt. Nach seiner auflockernden Show lernten die Kinder ihre Klassenlehrerinnen und die neuen Räume kennen.

Der Einschulung an der Albert- Schweitzer Schule in Altlußheim am Freitag hatten 64 Erstklässlerinnen und Erstklässler aufgeregt entgegengefiebert. Zum Auftakt in der evangelischen Kirche gestalteten die Erzieherinnen und Erzieher des Kindergartens Regenbogen und des Kindergartens Sonnenschein einen Gottesdienst zum Thema „Garten“. Auch der katholische Kindergarten war vertreten. Pfarrerin Eva Weisser führte durch den Gottesdienst, bei dem die Kinder auch gesegnet wurden. Anschließend fand die Einschulungsfeier auf dem Kleinspielfeld an der Schule statt.

Unter freiem Himmel und trockenem Wetter begrüßten die Kinder der jetzigen 2 a unter der Regie von Ilona Armbruster die „Neuen“ musikalisch mit dem Lied über die verliebten Zahlen. Danach richtete sich die Aufmerksamkeit auf eine große, verzierte Kiste, die das Schulmaskottchen „Albertina“ den neuen Erstklässlerinnen und Erstklässlern mitgebracht hatte. Es war eine Wunschkiste mit vielen Wünschen für die Einschulung.

Schulleiterin Anja Ott holte viele Dinge aus der Kiste, die für einen Wunsch standen, den sich die Kinder an ihrem großen Tag wünschten, zum Beispiel ein Buch für den Wunsch des Lesenlernens, aber auch drei Klassenmaskottchen für den Wunsch, einen treuen Begleiter fürs Lernen zu haben. Um die Wünsche zum Schulanfang ging es in dem Bilderbuch, das die neuen Klassenlehrerinnen Evelyne Molitor (1a), Stephanie Dennhardt (1b), Melanie Inderwiedenstraße (1c) ihren Schülerinnen und Schülern darboten.

Während die Kinder mit Ranzen und Schultüte mit ihren Klassenlehrerinnen ihre erste Unterrichtsstunde besuchten, wurden Eltern und Angehörigen von den Eltern der Klassen 2 a und 2 b mit Speis und Trank versorgt. Im Anschluss wurde Klassenfotos gemacht.

Hilfe durch den „Zauberstift“

Mit den vier Schülern der Außenklasse der Stephen-Hawking-Schule begrüßte die Friedrich-von-Schiller-Gemeinschaftsschule Reilingen am Samstagvormittag 83 Schulanfänger. Der Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche. In der Sporthalle der Fritz-Mannherz-Halle begrüßte Schulleiter Falk Freise die neuen Schülerinnen und Schüler. Das Theaterstück „Stefi, der Zauberstift“, zeigte, wie Bella, die Angst vor der Schule hat, eingeschult wird. Ihre Sachen werden zum Leben erweckt und Bella wird durch deren Unterstützung die Angst genommen. Die Aufführung der 4. Klassen leitete Lehrerin Michaela Bertsch mit Monika Blum, Astrid Lösch, Maike Seele, Selcan Genc und Laure-Marie Valcke.

Nach der Aufführung nahmen die Lehrkräfte Patrick Weinkötz (1a), Heike Seeber-Eichhorn (1 b) und Vera Riedel (1c) die Kinder zur ersten Unterrichtsstunde mit. Währenddessen bewirtete der Förderverein unter Leitung von Anita Schirmer die Eltern und weiteren Gäste mit Sektausschank, Brezeln für die Kinder und Käsespatzen für die Familien.

Einschulungsfeiern fanden auch in der Pestalozzi-Schule Hockenheim, der Lußhardt-Schule in Neulußheim sowie in der Markus-Schule in Neulußheim statt. zg/mm

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