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Energiekarawane bietet Betrieben in Hockenheim die Chance zur Energieberatung

Ortsansässige Unternehmen haben nun die Möglichkeit zur Nutzung einer kostenlosen Beratung, um Einsparpotenziale zu erkennen. „Gerade mit der Kliba arbeiten wir schon sehr lange verlässlich zusammen und haben eine große Vertrauensbasis", sagt dazu der OB.

Von 
Henrik Feth
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Kosten senken, Klima schützen: Dabei will die KEFF-Energiekarawane helfen: Dr. Philipp Wesche (v. l.), Dr. Nicolai Freiwald (IHK Rhein-Neckar), OB Marcus Zeitler, Christian Engel und Dr. Klaus Keßler (Kliba) freuen sich über viele Nutzer. © Lenhardt

Hockenheim. Wer aktuell auf seine Gas- und Stromrechnung schaut, dem wird wohl in den meisten Fällen schwindelig. Die Energiepreise steigen ungebremst in die Höhe und Wärme oder Licht werden zum Luxusgut. Doch nicht nur Privatpersonen sind davon betroffen, gerade für Betriebe ist es inzwischen höchste Zeit, intensiv auf den hauseigenen Energieverbrauch zu achten.

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Mit der Energiekarawane vom Konsortium der Kompetenzstelle Energieeffizienz Rhein-Neckar (KEFF) in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Hockenheim bietet sich nun für ansässige Unternehmen die Möglichkeit, eine professionelle und kostenlose Energieberatung und Vorort-Analyse in Anspruch zu nehmen.

Die KEFF umfasst die gebündelte Kompetenz der Klimaschutz- und Energieberatung Heidelberg (Kliba), der IHK Rhein-Neckar und weiteren Expertenstellen. Hinzu kommt die Zusammenarbeit mit der Stadt Hockenheim und deren Klimaschutzmanager Dr. Philipp Wesche. In nun sechs Jahren Tätigkeit hat die KEFF nach eigenen Angaben über 3000 Checks vollzogen, allein 500 davon im Rhein-Neckar-Kreis.

Auch Oberbürgermeister Marcus Zeitler hält große Stücke auf das Konsortium und empfiehlt den Betrieben, die Chance der Energiekarawane zu nutzen: „Gerade mit der Kliba arbeiten wir schon sehr lange verlässlich zusammen und haben eine große Vertrauensbasis. Besonders in der aktuellen Zeit ist Energieberatung sehr wichtig und ich hoffe, dass die Betriebe dieses Angebot nutzen und den Vorteil erkennen.“

Der Ablauf ist denkbar einfach: Interessierte Betriebe können sich bei der KEFF melden und einer der Experten kommt nach Vereinbarung an den Standort und nimmt eine umfassende Analyse vor. Dabei wird mit hochmoderner Technik wie Wärmebildkameras nach vorhandenem Einsparpotenzial gesucht. Der Energiemoderator kümmert sich um die einzelnen Betriebe und sensibilisiert diese.

Doch das Verfahren ist noch umfangreicher, wie Dr. Nicolai Freiwald von der IHK Rhein-Neckar beschreibt: „Die Unternehmer werden an die Hand genommen, sie erhalten einen umfassenden Bericht und es besteht die Möglichkeit, die Beratung noch detaillierter zu gestalten und gemeinsam Lösungsansätze zu suchen.“ Dabei befasst sich die Energieberatung nicht nur mit der generellen Stromeinsparung, sondern mit weiteren Themen wie Heizung, Dämmung, Abwärmenutzung oder der Gebäudehülle des Betriebs. Zusätzlich haben die Unternehmen die Möglichkeit, ein individuelles Wunschthema vorzubringen.

Gute Resonanz

Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der Kliba, sieht bereits jetzt eine steigende Nachfrage: „Die Betriebe erkennen die Chance, die wir ihnen bieten, und die Anfragen steigen immer mehr. Durch die gemeinsame Akquise mit der Kommune können wir die Betriebe auf das Angebot aufmerksam machen. Und es findet sich immer eine Einsparmöglichkeit, auch wenn es nur kleine Maßnahmen sind, es lohnt sich.“

Die Energieberatung habe sich gewandelt und sei inzwischen, auch dank der Experten der KEFF, hochprofessionell, sagt OB Zeitler. Die Erfahrung und die Neutralität der Energiemoderatoren seien weitere große Vorteile.

Damit liegt es nun in der Hand der ansässigen Betriebe, das kostenlose Angebot, das die Energiekarawane mit sich bringt, zu nutzen.

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