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Jubilar - Der Theologe Dr. Rainer Birkenmaier feiert seinen 75. Geburtstag / Seiner Heimatgemeinde blieb er stets verbunden / Newsletter schlägt die Brücke

Große Herzlichkeit prägt den Monsignore

Von 
Franz Anton Bankuti
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Hockenheim. Jahrzehntelang hatte er wichtige Aufgaben in der Erzdiözese Freiburg und auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz inne, heute wird er 75 Jahre alt: Dr. Rainer Birkenmaier aus Hockenheim. Im Mai 1972 feierte Birkenmaier in seiner Heimatpfarrei St. Georg seinen Primizgottesdienst. Er lebt seither in der Nähe von Freiburg, in Oberkirch im Schwarzwald hatte er auch seine erste Kaplanstelle.

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In den folgenden Jahrzehnten kamen wesentliche Aufgaben auf Dr. Rainer Birkenmaier zu. Als Direktor des damaligen „Informationszentrum Berufe in der Kirche“ war er für alle deutschen Diözesen und Erzdiözesen zuständig. Eineinhalb Jahrzehnte war er auf der Ebene der Deutschen Bischofskonferenz für Ideen, Realisierung, Koordination und Kontakte zuständig, die sich mit den Berufen im kirchlichen Bereich beschäftigten.

Rainer Birkenmaier feiert seinen 75. Ge-burtstag. © Birkenmaier

Einige weitere wesentliche Positionen in der Erzdiözese Freiburg prägte Rainer Birkenmaier mit seiner starken Persönlichkeit, seiner Überzeugungskraft und vor allem mit seiner Offenheit und Herzlichkeit den Menschen gegenüber, mit denen er in Kontakt war.

Die Hinwendung zum Religiösen hatte Rainer Birkenmaier, der einer alten Hockenheimer Familie entstammt, schon früh verspürt, wie er selbst rückblickend erzählt. Nach dem Abitur in Tauberbischofsheim studierte er in Freiburg und Tübingen Theologie. Bereits mit knapp 26 Jahren wurde Rainer Birkenmaier zum Priester geweiht und nach drei Jahren Kaplanszeit in Oberkirch kam er an die Herz-Jesu-Kirche in Freiburg. Während dieser Zeit begann er seine wissenschaftlichen Studien und fertigte seine Promotionsarbeit.

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Fünf Jahre lang war er Studentenpfarrer an der Pädagogischen Hochschule. Über die Leitung des Seminars für Gemeindepastorale kam Dr. Birkenmaier zur erwähnten bundesweiten Sonderaufgabe im Dienste der Berufe der Kirche als Direktor des „Zentrums für Berufungspastoral“. Als verantwortlicher Pfarrer von St. Peter hatte er zudem steten Kontakt mit der gesamten Pfarrgemeinde. Nachdem das Priesterseminar in St. Peter aufgelöst und mit der entsprechenden Institution in Freiburg verbunden wurde, übernahm Dr. Rainer Birkenmaier die geistliche Leitung des Seminar-Hauses „Marienfried“ der Schönstattfamilie in Oberkirch und war für Exerzitien, Wallfahrten und die pastorale Betreuung zuständig. Seit dieser Zeit trägt er den Ehrentitel „Monsignore“, auf dessen Gebrauch er aber keinerlei Wert legt.

Kontakt mit „Im-Pulsen“

Vor nunmehr knapp fünf Jahren musste Birkenmaier um seine Pensionierung bitten. Den stets agilen, ideenreichen und einsatzfreudigen Theologen „bremste“ eine langwierige Krankheit, die auch heute noch Teil seines Alltagslebens ist. Trotz alledem fühlt er sich an seinem Alterssitz im ehemaligen Pfarrhaus in Horben, das zur Seelsorgeeinheit St. Georgen-Hexental gehört, unterhalb des Schauinslands sehr wohl.

Ergänzend zu seinen Predigten verschickt er per Mail jeweils sonntags „Im-Pulse“ zu aktuellen christlichen Fragen und zu den Evangelien des jeweiligen Sonntags, die viele interessierte Leser, aber auch Hörer finden, die ihrerseits, wie Birkenmaier weiß, diese „Im-Pulse“ weitersenden. „Ich freue mich natürlich über diesen positiven christlichen Schneeball-Effekt“, gibt der Hockenheimer Theologe augenzwinkernd zu, weil er auch auf diese Art und Weise viele Menschen erreichen kann. Kein Wunder, dass die Zahl der Kontakte des Theologen groß ist, natürlich auch die Kontakte in seine Heimat, schließlich wohnt sein Bruder Norbert in Hockenheim, der ältere Bruder Günther lebt in Mühlhausen und die jüngere Schwester Annette in Östringen.

Seinen heutigen Geburtstag will Dr. Rainer Birkenmaier ganz ruhig verbringen, am morgigen Sonntag wird er am Altar von St. Agatha in Horben stehen und dann „werden halt schon wohl ein paar Leute gratulieren“, meint Birkenmaier schmunzelnd. Und, wenn auch aus der Ferne, werden viele Glückwünsche von Freunden und Bekannten aus der Kurpfalz an den leidenschaftlichen und stets bescheidenen Priester aus Hockenheim gehen.

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