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„BotBrothers“

Hockenheimer Roboter-Tüftler schaffen es ins Weltfinale

Senior- und Junior-Team liefern bei der deutschen Endrunde starke Leistungen ab

Von 
zg
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Noah Spiegler (v. l.), Christoffer Marschner, Laura Morich,, Paul Gromann, Jimmy Wehowski vertreten die „BotBrothers“ erfolgreich beim Deutschlandfinale der Robot Olympiad in Chemnitz. © botbrothers

Hockenheim. Die Roboter-Tüftler „BotBrothers“ haben einen weiteren Pokal für die Vitrine des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums errungen. Beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad (WRO) im sächsischen Chemnitz erreichte das Senior-Team der BotBrothers den dritten Platz in der Kategorie Robomission Senior. Damit qualifiziere sich das Duo um die beiden 17-jährigen Jimmy Wehowski und Christoffer Marschner für das WRO-Weltfinale im November.

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Das Junior-Team der „BotBrothers“ mit dem 13-jährigen Noah Spiegler und den beiden zwölfjährigen Paul Gromann und Laura Morich erreichte gleich in seinem ersten Wettbewerbsjahr gegen starke Konkurrenz einen sehr guten sechsten Platz in der Robomission Junior. Bei dem zweitägigen WRO-Deutschlandfinale in der Halle des Kraftverkehrs Chemnitz zeigten die besten 108 Teams aus ganz Deutschland ihre Leistungen und Entwicklungen im Bereich Robotik, Technik und Teamwork.

Die World Robot Olympiad (WRO) bringt junge Leute zwischen acht und 19 Jahren zusammen und verfolgt das Ziel, Kreativität und Fähigkeiten zur Problemlösung zu entwickeln. Die Roboter-Wettbewerbe machen den Teilnehmern nicht nur Spaß, sondern ermöglichen ebenfalls vielfältige Lernergebnisse.

Fünf Turnier-Kategorien

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Veröffentlicht
Von
Frank Kastner
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In der RoboMission, einer von fünf Turnier-Kategorien, baut jedes Team seinen Roboter zunächst innerhalb von zwei Stunden aus Lego-Einzelteilen sowie Controller, Motoren und Sensoren von Lego Mindstorms aus dem Gedächtnis zusammen. Bereits in den Wochen und Monaten vor dem Turnier haben die Teams ihre Roboter konstruiert und programmiert.

Anschließend müssen die Roboter auf einem drei Quadratmeter großen Parcours innerhalb von zwei Minuten vorgegebene Aufgaben erfüllen, dazu zählen beispielsweise Anforderungen wie Objekte zu transportieren oder nach Farbe zu sortieren. Eine besondere Herausforderung sind die zwei Sonderaufgaben, die erst im Laufe des Turniers bekannt gegeben werden und kurzfristige Änderungen in der Mechanik des Roboters und der Programmierung erfordern. Das Turnier geht über insgesamt vier Runden, von denen die jeweils besten zwei gewertet werden. Der zu lösende Parcours unterscheidet sich je nach Altersklasse der Teilnehmer im Schwierigkeitsgrad.

Auf dem Spielfeld der Altersklasse Senior übernimmt der Roboter Aufgaben rund um Pflege und Transport in einem Krankenhaus. Er soll Wäsche in die krankenhauseigene Reinigung und Wasser in verschiedene Zimmer bringen, sowie mit den Patienten spielen. Gleichzeitig muss er auf seinem Weg durch das Krankenhaus auf das Personal und die Besucher achten.

Der Roboter der „BotBrothers“-Senior konnten sich in den ersten drei Runden immer weiter steigern, fiel dann in der vierten Runde zurück und landete mit 252 Punkten schließlich auf dem dritten Platz hinter dem Sieger Eli-Minator-Gang und dem befreundeten Team EAGirls. Damit sicherten die Jungs ihren Start auf der Weltmeisterschaft.

Der Roboter der BotBrothers-Junioren musste die Retter in einer Notsituation bei gefährlichen und schwierigen Aufgaben unterstützen. Auf dem Spielfeld hatte er die Aufgabe, bei einem Brand in einer Fabrik zu helfen und diesen zu löschen, gefährliche Chemikalien zu transportieren und den Rettungsdiensten Informationen über die Position von Personen zu liefern. Gleichzeitig musste er auf dem Weg zur Fabrik unwegsames Terrain überwinden. Die „BotBrothers“-Junioren schrammten am Ende nur um wenige Punkte an einer Qualifikation für das Weltfinale vorbei. Sie konzentrieren sich auf ihre Vorbereitungen für die First-Lego-League-Saison.

Jimmy und Christoffer vom arbeiten bereits mit Hochdruck daran, ihren Roboter weiter zu verbessern, denn bis zum WRO-Weltfinale in Dortmund vom 17. bis 19. November bleiben nur wenige Wochen. Sie freuen sich schon auf spannende Wettbewerbstage mit über 400 internationalen Teams in den Dortmunder Messehallen. zg

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