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HSV

Mit dem Rad ins Rheinland

Gruppe fährt 360 Kilometer per Vélo durch eindrucksvolle Natur

Von 
zg
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Festhalten, gut festhalten! Robert Stadler, Manfred Werk, Wolfgang Tiedtke und Edi Roth haben alles im Griff an diesem beliebten Fotopunkt. © hsv

In diesem Jahr war die HSV-Radsportgruppe im größten Ballungsraum Deutschlands mit einer eindrucksvollen Mischung aus Natur und Sehenswertem unterwegs. Die Route führte über ca. 360 km von der Ruhrquelle im Sauerland bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg und weiter rheinaufwärts über Düsseldorf nach Köln-Porz.

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Neun Aktive hatten sich zusammengefunden, um die schöne und anspruchsvolle Route zu bewältigen. Mit dabei waren Karl Brandenburger, Johannes Brückner, Peter Portune, Edi Roth, Heinz Scheuermann, Robert Stadler, Wolfgang Tiedtke, Manfred Werk und Edgar Zahn. Vom Bahnhof Hockenheim aus wurde die Strecke bis zum Startpunkt in Winterberg „bequem“ mit der Deutschen Bahn zurückgelegt. Die geübte Crew des HSV-Busses, Johannes Brückner und Heinz Scheuermann, brachte zwischenzeitlich die Räder nach Winterberg.

Von Winterberg aus waren es nur wenige Kilometer bis zur Quelle der Ruhr, die auf 650 Metern Höhe entspringt. Bis zum Ziel der „Aufwärm-Etappe“ ging es noch durch den Kneipp-Kurort Olsberg. Pünktlich startete die zweite Etappe nach Neheim über Bestwig in die bekannte Ferienregion „Rund um den Hennesee“. Unterwegs musste die Gruppe durch beherztes Eingreifen die Kollision mit einer Segelyacht „verhindern“. Weiter ging die Fahrt entlang der Ruhr vorbei an Arnsberg. In Neheim wurden die Radfahrer von den schönen Bauten der Altstadt, dem Dom und einem langen Anstieg zum Hotel erwartet.

Eine sehenswerte Altstadt

Auf einer der längsten Tagesetappen nach Witten erreichten die Radler aus der Rennstadt zuerst Wickede mit seiner sehenswerten Altstadt. Nach dem Abschied vom Sauerland ging es weiter nach Menden. Holzwickede am östlichen Ruhrgebietsrand, sorgte mit seinen Fachwerkhäusern für ein beschauliches Ambiente während der Tagestour. Auf Wegen umgeben von Wäldern und Seen ging es nach Witten. Der ehemalige „Kohlenkeller Europas“ gilt als „Wiege des Ruhrgebietes“.

Auf der vierten Etappe nach Essen liegt unmittelbar am Ruhrtal-Radweg die Zeche Nachtigall. Der Abschnitt zwischen Witten und Essen wurde von den Teilnehmern als schönster Teilabschnitt bewertet. Die Ruhr hat sich hier vom fließenden Industrieweg in ein Wassersportparadies verwandelt. Essen wurde im Jahr 2010, stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet, zur Kulturhauptstadt Europas ernannt. Highlights sind hier die Zeche Zollverein und Villa Hügel, die das Wohnhaus der Unternehmerfamilie Krupp war.

Bei Mühlheim an der Ruhr wurde es ländlicher, obwohl man mitten im Revier war. Bei Duisburg erreichte die Gruppe die Mündung der Ruhr in den Rhein - das Ende des Ruhrtal-Radwegs. Bis Düsseldorf lagen aber noch 40 Tageskilometer vor den Radlern. Vorbei am Krefelder Rheinhafen und am Naturschutzgebiet „Die Spey“ ging es in die pulsierende Großstadt Düsseldorf. Dort angekommen gönnten sich alle an der „längsten Theke der Welt“ ein kühles Altbier.

Der Weg nach Köln-Porz bot einen Besuch bei den ehemaligen HSV-Turnern Werner und Karola Plag im Düsseldorfer Süden an. Nach der Durchquerung des riesigen Werksgeländes von Ford war bereits das Wahrzeichen der Stadt Köln, der Dom, zu sehen. Entlang der historischen Altstadt ging es zum Ziel der Radtour nach Köln-Porz. Am Sonntag fuhr die Gruppe mit der S-Bahn von Porz zum Kölner Heumarkt. Angekommen in der Altstadt wurde zunächst der Dom besichtigt und danach genossen alle das herrliche Wetter im Café am Rheinufer. Bevor es mit dem Zug zurück in die Rennstadt ging, kehrte die Gruppe im Brauhaus Früh am Dom ein und gönnte sich ein leckeres Kölsch.

Alle waren froh, dass es auch diesmal wenig Pannen gab. Kleinere Defekte wurden durch die „Mechaniker-Team“ Robert Stadler und Manfred Werk schnell behoben. zg

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