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„Leben am Café Eck“

Richtfest beim Hockenheimer Projekt "Leben am Café am Eck"

Zum Richtfest begutachten viele Besucher den Rohbau und erfreuen sich zusätzlich an zwei Ausstellungen renommierter Künstler

Von 
Volker Widdrat
Lesedauer: 
Zum Richtfest besichtigen viele Besucher den Rohbau und werden dank eines Food Trucks mit kühlen Getränken, Burgern und Pommes verköstigt. © Lenhardt

Hockenheim. Im Juni vergangenen Jahres war Spatenstich für das Projekt „Leben am Café Eck“ in der Schwetzinger Straße 97. Seit Donnerstag flattern die bunten Bänder der Richtkrone. Der Rohbau steht auf dem Gelände des ehemaligen Renault-Autohauses. Dort wächst ein Ensemble aus drei Mehrfamilienhäusern mit 40 barrierefreien Wohneinheiten, Cafés und Tiefgaragen. Die dreigeschossigen Gebäude plus Penthouse sind um einen Innenhof ausgerichtet, in dem nun das Richtfest gefeiert wurde.

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Projektentwickler Adrian Mast aus Sandhausen begrüßte dazu Vertreter des Bauunternehmens Streib aus Mannheim, der Firma Nagel und Rerich Wohnungsbau GbR aus Eppelheim als Bauherr und Investor, dazu die Architekten und Planer sowie die Nachbarn und nicht zuletzt die Besitzer der hochwertigen Eigentumswohnungen.

Das Angebot reicht vom 2,5-Zimmer-Appartement bis zur großzügigen 4,5-Zimmer-Wohnung. Die Gebäude zeigen eine moderne und transparente Architektur mit großen und aufbrechenden Glasfassaden.

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Veröffentlicht
Von
Martin Vögele und Jörg-Peter Klotz
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Alle Wohnungen sind barrierefrei mit dem Aufzug von der Tiefgarage bis ins Penthouse zugänglich und verfügen über Balkon oder Terrasse und Kellerraum sowie Bäder mit bodenebenen Duschen und optionaler Badewanne. Wohn- und Essbereich sowie Schlafzimmer haben Parkettboden. Das Mauerwerk wird mit Gasbetonstein mit sehr guten wärmedämmenden Eigenschaften oder alternativ mit frost- und witterungsbeständigem Kalkstein ausgeführt. Rund 85 Prozent der Wohnungen sind bereits verkauft. Zur Schwetzinger Straße hin entsteht ein Café.

Emotionale Worte

Adrian Mast skizzierte die Entwicklung des Bauvorhabens von der ersten Idee vor über vier Jahren bis zum Satzungsbeschluss des Gemeinderats und dem Spatenstich im Juni 2021. Mit emotionalen Worten dankte er allen Beteiligten sowie seiner Familie für die vorbehaltlose Unterstützung: „Es gibt nichts Schöneres, als bei Entwicklung von Lebensräumen neue und mutige Wege zu gehen, ein tolles Gefühl für uns alle.“ Der Projektentwickler betonte noch einmal die großartige Unterstützung der Stadt und das gute Verhältnis mit den Nachbarn des Geländes. Im Juli 2019 hatte der Gemeinderat das vorhabenbezogenen Bebauungsplanverfahren gestartet, im Mai 2020 dem Abschluss des Durchführungsvertrages über die Bebauung der Flurstücke zugestimmt. Im Frühjahr 2021 wurden die Gebäude des ehemaligen Autohauses abgerissen.

OB-Stellvertreter Fritz Rösch freute sich ebenso, dass die jahrhundertealte Tradition des Richtfestes beibehalten wird. Er dankte im Namen von Oberbürgermeister Marcus Zeitler sowie des Bauamts und des Ordnungsamts für die „außergewöhnlich gute Zusammenarbeit“.

Dankesworte richtete er auch an Investor Konstantin Nagel sowie an Regierungsbaumeisterin Brigitte Busch und Landschaftsarchitektin Dr. Ulrike Sacher für die vorhabenbezogene Bebauungsplanung und die Gestaltungsplanung der Grünflächen. Rösch wünschte dem Bauvorhaben weiterhin einen guten Verlauf und den Bewohnern ein harmonisches Miteinander in dem schmucken Neubau.

„Und wem der Bau hier nicht gefällt, stell’ selbst einen besseren in die Welt“, rief Polier Dirk Massier von der Firma Streib vom Gerüst herunter. Mit Unterstützung von Projektleiter Sinan Bayrak prostete er den Gästen mit Wein zu: „Von dem vielen Denken, Zählen und Messen, den Beton und die Steine nicht vergessen. Dabei hat’s gar nicht so lange gedauert, nachdem wir gegraben, betoniert und gemauert.“ Dann zerschellten die Gläser am Boden.

Projektentwickler Mast überraschte an diesem besonderen Tag noch mit einer Ausstellung zweier renommierter Künstler, die ihre Werke in einer Vernissage im Rohbau zeigten. Architektur und Kunst ist für sein Unternehmen „die Gesamtheit künstlerischer Gestaltung, die über die Erfordernisse ihres reinen Zweckes oder der Nützlichkeit hinausgehen“.

Thomas Kublitz präsentierte abstrakte Kunst auf großformatigen Leinwänden. In der Galerie im Untergeschoss der Premium-Lounge in Mannheim sind Arbeiten von ihm zu sehen. Oliver Ritter aus Salem am Bodensee beeindruckte durch seine Skulpturen aus Bronze, Holz und Stahl. Besonders bekannt sind „Der helle Stein“ als Skulptur für das Höllenstein-Quartier in Heidelberg-Kirchheim und noch mehr das schwere Bronzewerk „Phönix – Auferstehen aus der eigenen Asche“. Der gesellige Teil des gemütlichen Richtfestes für das rund 13 Millionen Euro kostende Projekte fehlte auch nicht. Das Team der „Bratenflotte“ aus Plankstadt reichte aus dem Food Truck zu den kühlen Getränken noch frische Burger und Pommes. Das neue Gebäudeensemble „Leben am Café Eck“ soll im März 2023 bezugsfertig sein.

Freier Autor Volker Widdrat ist freier Mitarbeiter.

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