Straßensperrung und Drohne im Einsatz

Schwerer Unfall zwischen Hockenheim und Schwetzingen

Von 
Katja Bauroth
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Die Feuerwehr hat drei Personen aus dem Fahrzeug geborgen. © PR-Video/Priebe

Hockenheim. Zwischen Hockenheim-Nord und Hockenheim-Talhaus in Richtung Schwetzingen musste die B39 wegen eines schweren Unfalls am Samstagabend gegen 21 Uhr gesperrt werden.

Der 31-jährige Unfallverursacher kam mit seinem Honda Accord vermutlich aufgrund einer bestehenden Alkoholisierung, wie sich später herausstellte, nach links von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Mittelleitplanke und kam letztlich zwischen beiden Fahrstreifen der Fahrbahn zum Stillstand. Das schildert die Polizei in ihrem Bericht.

Die Rettungskräfte sind im Einsatz. © PR-Video/Priebe

Durch den Aufprall wurden der Fahrzeugführer selbst sowie dessen zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 34 Jahren leicht verletzt. Alle Personen kamen zum Zwecke der weiteren Abklärung und medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser.

Zur Erstversorgung der Verletzten waren am Unfallort mehrere Rettungskräfte als auch die Feuerwehr eingesetzt. Ferner wurde die Straßenmeisterei Wiesloch alarmiert, welche die Unfallstelle noch weiter absicherte. Das Unfallfahrzeug erlitt einen Totalschaden und musste vom Unfallort abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden konnte bislang nicht beziffert werden.

Zeugen und Ersthelfer wollten zuerst vier Personen im Auto gesehen haben. Da beim Eintreffen der Rettungskräfte nur noch drei Männer aufgefunden wurden, ging man davon aus, dass eine Person geflüchtet ist. Deshalb wurde die Feuerwehren Altlußheim und Oftersheim mit Drohnen alarmiert, die mit Wärmebildkameras das Waldgebiet nach einer möglichen Person absuchten.

Die endgültige Freigabe der Strecke erfolgte ab 23.30 Uhr.

Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

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