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Sex-Verbot eher andersrum

Katja Bauroth macht sich so ihre Gedanken über von Peta geforderte Sanktionen für Männer, die Fleisch essen.

Von 
Katja Bauroth
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Katja Bauroth © sz

Machen Sie es sich am Wochenende auch so richtig schön? Frische Luft tanken, sporteln, ein bisschen Shoppen vielleicht, im Garten werkeln, am Sonntag mal beim Wasserwerk-Familientag in Schwetzingen vorbeischauen – und etwas gutes Essen. Für meinen Mann ist es immer ein Fest, wenn er sich ein Steak von der Lieblingsmetzgerei auf den Grill legen kann – zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter übrigens. Das wird geradezu zelebriert. Zu Recht: Kommt es ja nicht allzu oft vor.

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Jetzt bringt mich aber der Vorstoß der Tierschutzorganisation Peta durcheinander. Forderte diese doch ein Sexverbot für fleischessende Männer. Begründung: Männer, die der Fleischeslust per Gaumen frönen, verursachen mehr schädliche Treibhausgase als Frauen. Grundsätzlich interessant – aber ehrlich gesagt auch etwas unnötig: So manch Fleisch konsumierender männlicher Zeitgenosse in meinem Umfeld stöhnt nach dem Essen zumeist arg – nein, nicht was Sie jetzt vielleicht denken! Er ist einfach vollgefuttert und kann sich nicht mehr bewegen – außer bis aufs Sofa.

Von daher müsste eine Frau mit Bedürfnissen diesen Peta-Vorstoß ja unterstützen. Mach ich aber nicht. Es gibt ja da noch die andere Sicht auf die Dinge. Dabei geht es um das Glück des Mannes und eine Befriedung, die durchaus auch der Frau zugutekommt. Also ich würde eher sagen: Lieber Mann, du bekommst ein schönes Steak, wenn du zuvor (!) auch an das Glück deiner besseren Hälfte denkst. Möglicherweise gibt es dann wirklich sehr viele Männer, die kein Fleisch mehr möchten, vielleicht aber auch noch glücklichere Paare. Das vorzuschlagen wäre natürlich nicht korrekt und auch nicht nachhaltig in der heutigen Zeit. Obwohl: Der Geburtenrate gäbe es vielleicht einen Kick. Schönes Wochenende!

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Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

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