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Rathaus - Neuerungen sollen für Vereinfachung, Bürgerfreundlichkeit und mehr Effizienz sorgen / Mitarbeiter zu „Strategen“ weitergebildet

Verwaltung denkt und handelt digitaler

Von 
zg
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Treiben die Digitalisierung der Stadtverwaltung voran: Christian Schleyer (v. l.), Viola Settegast (beide IT-Abteilung), OB Marcus Zeitler, Judith Böseke und Christian Stalf (beide Kommunikation) präsentieren im modernisierten Bürgersaal digitale Endgeräte und Zertifikate. © Bild Lenhardt

Die Digitalisierung der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen geht immer weiter voran, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Rathaus. In den letzten zwei Jahren seien einige Neuerungen eingeführt worden. Für Oberbürgermeister Marcus Zeitler sei das ein Herzensanliegen. Denn viele Verwaltungsvorgänge und Anfragen könnten so bequem von zu Hause aus erledigt werden – eine echte Hilfe während der Corona-Zeit und darüber hinaus kunden- und bürgerfreundlich.

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Die Veränderungen setzen Weiterbildungen voraus. Aus diesem Grund haben die Social-Media-Redakteurin der Stadt, Judith Böseke, und Pressesprecher Christian Stalf jetzt eine Weiterbildung zum Strategen für Digitale Kommunikation bei der Deutschen Gesellschaft für Public Relations (DAPR) absolviert.

Mobiles Marketing verbessern

Namhafte Referenten vermittelten in der einmonatigen Online-Schulung fundiertes theoretisches Wissen in Kombination mit praxisorientierten Übungen rund um die digitale Kommunikation, so die Pressemitteilung. Als Inhalte wurden beispielsweise Analyse, Führung und Umsetzung bei digitalen Prozessen, mobiles Marketing und Suchmaschinen-Marketing sowie Optimierung in der Praxis vermittelt. Im Anschluss legten Christian Stalf und Judith Böseke beide erfolgreich die Prüfung zum „Digital Strategist“ (DAPR) ab. „Eine interessante Erfahrung und wichtiges Wissen für die Stadt Hockenheim“, sind sich Böseke und Stalf im Nachhinein einig.

Neben dieser Weiterbildung seien einige weitere wichtige digitale Projekte angestoßen und erfolgreich umgesetzt worden. 2020 führte sie mit dem Unternehmen Vialytics GmbH im Förderprogramm „InKoMo 4.0“ ein automatisiertes System zur Erfassung von Straßenschäden ein. Das Vorhaben wird vom Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen Baden-Württemberg mit 252 000 Euro gefördert.

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Außerdem wurden von der IT-Abteilung und den betroffenen Fachbereichen digitale Bürgerbeteiligungsverfahren für die Gemeindeentwicklung durchgeführt, ein neues Leitsystem im Rathaus installiert sowie ein Bürgerchat auf der Internetseite der Stadtverwaltung auf den Weg gebracht.

Schulen im Fokus

Der Bürgersaal des Gemeinderats als ein weiteres großes Projekt ist mittlerweile voll digital und fit für die politischen Beratungen der Zukunft. Hinzu kamen auch ein digitales Baumkataster, die Einführung einer „Hausmeister-App“ zur Verwaltung der städtischen Gebäude und eine digitale Bürgerbeteiligungsplattform. Im Steuer- und Ausländeramt wird eine digitale Akte eingeführt, die Bauakte wird in den kommenden Monaten folgen.

Im laufenden Jahr lag ein großer Schwerpunkt auf der digitalen Weiterentwicklung im Bildungsbereich: Im Januar führte die Stadt mit „Sdui“ eine Cloudlösung an den kommunalen Schulen ein. Sie erlaubt Schülern, Lehrern und Eltern das digitale Teilen von Unterrichtsmaterial, Hausaufgaben, Elternbriefen und anderen Dokumenten. Vor wenigen Wochen stellte das Rathaus allen Lehrern der kommunalen Schulen 158 digitale Endgeräte für den Unterricht zur Verfügung. Das „Paket“ besteht jeweils aus einem Tablet mit zentral verwalteter Software, anforderungsspezifischen Apps, Tastatur und Stift.

„Im Bereich der Digitalisierung ist uns bereits viel gelungen, aber weitere Projekte stehen uns bevor. Dafür benötigen wir auch weiterhin digital ausgebildete Mitarbeiter, die wie in unserem IT-Bereich mit viel Engagement solche Projekte umsetzen“, sagt Oberbürgermeister Marcus Zeitler. Nicht umsonst laute ein altes Sprichwort: „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

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Deshalb hat die Stadt auch weitere digitale Vorhaben in der Pipeline. „Wir werden im Rathaus noch einige Dinge umsetzen. Der nächste Schritt sieht vor, die Prozesse in unserem Bauhof weiter zu digitalisieren“, blickt Marcus Zeitler voraus. 

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