Städtepartnerschaft

Wanderpokal mit fünf Ringen Vorsprung verteidigt

Schützenverein bei Freundschaftsbesuch in Commercy erfolgreich beim Teamwettbewerb und Wiederauffrischen der Kontakte

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zg
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Besuch im Steinbruch von Euville: die Mitglieder der Schützenvereine von Hockenheim und Commercy. © Kraft

Die seit 1974 bestehende Partnerschaft der Schützenvereine Commercy und Hockenheim ist nach zweijähriger Pause durch das Freundschaftstreffen wiederbelebt worden. Eine Abordnung des Schützenvereins Hockenheim war zu Besuch beim französischen Partnerverein, im Gepäck war der Wanderpokal, den 2019 die Hockenheimer erobert hatten.

Nach Ankunft und herzlicher Begrüßung durch den französischen Oberschützenmeister Mickael Izzo sowie einer kleinen Stärkung durch die lokale Köstlichkeit „Madeleines de Commercy“ ging es Samstagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein an den Schießwettbewerb. Jeweils ein Schütze aus Frankreich und Deutschland bildeten ein Team. Die jeweiligen Einzelergebnisse wurden für Wertung des Wanderpokal herangezogen.

Nach dem sportlichen Teil verwöhnten die Gastgeber die deutschen Besucher mit einem schmackhaften Menü. Gesättigt und doch gespannt wurde die Siegerehrung erwartet. Im Teamwettbewerb siegten Francois Post/Philipp Kleinert vor Guy Nouazé/Noah Düger und der drittplatzierten Paarung Nathalie Reisenbursch/Stefan Spitzer.

Feier bis in die Morgenstunden

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dpa
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Im Kampf und den Wanderpokal konnte sich Hockenheim mit einem hauchdünnen Vorsprung von fünf Ringen vor Commercy durchsetzen und den Wanderpokal wieder mit zurück nach Hockenheim nehmen. Im Anschluss wurde bis in die späten Abendstunden gefeiert.

Am nächsten Morgen startete der Tag mit einer Besichtigung der Steinbrüche von Euville, circa sieben Kilometer außerhalb von Commercy. Der Kalkstein aus Euville wurde vom 16. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts abgebaut und als Baumaterial für bedeutende Bauwerke wie Kirchen und Rathäuser verwendet. Der Nachmittag wurde bei erneut vorzüglicher Verköstigung im Schützenhaus Commercy verbracht, bevor die Gäste die Rückreise nach Hockenheim antraten.

Oberschützenmeister Stefan Spitzer bedankte sich abschließend für die große Gastfreundschaft der französischen Schützenbrüder und meinte: „Gerade in diesen Zeiten ist es umso wichtiger, ein Zeichen der Freundschaft und Völkerverständigung zu setzen. Wir sind stolz darauf, dass wir die seit 1974 bestehende Partnerschaft unserer Vereine auch nach der Corona-bedingten Pause weiterführen können und freuen uns bereits darauf, unsere französischen Freunde im Mai 2023 in Hockenheim begrüßen zu dürfen.“ zg