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Wochenmarkt

Plakate heben auch Treffpunkt-Charakter hervor

Die Steigerung der Attraktivität ist ein Ziel beim Gespräch mit der Marktgilde

Von 
gvk
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Der Wochenmarkt soll attraktiver werden – das war ein Inhalt des Gesprächs von Hauptamtsleiter Ulrich Knörzer (v. l.) und Bürgermeister Timo Wangler mit Ingo Johnson sowie Peter Keil von der Marktgilde. © Gemeinde

Ketsch. Die vor Kurzem vorgenommene Plakatierung innerhalb des Gemeindegebiets soll den im Mai gestarteten Wochenmarkt nicht nur bewerben, sondern auch die Zielsetzung deutlich machen: Auf dem Marktplatz werden jeden Donnerstag von 13 bis 18 Uhr saisonale und regionale Produkte angeboten. Der Einkauf soll hierbei Gelegenheit geben, sich zu treffen und sich auszutauschen, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung.

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Bei einem Gespräch zwischen dem Organisator Marktgilde und der Gemeindeverwaltung ging es sowohl um aktuelle Probleme als auch um Planungen für eine Steigerung der Attraktivität.

In den vergangenen Wochen war von Bürgerinnen und Bürgern kritisiert worden, dass Marktstände fehlen. „Bei den Ursachen kamen leider mehrere Faktoren zusammen: Urlaubszeit, Personalmangel, Hitzewelle und Krankheiten“, erläuterte Marktgilde-Vorstand Ingo Johnson. Dies habe dazu geführt, dass der Obst- und Gemüsestand, der Feinkost- und der Backwarenstand fehlten.

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dpa
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Der Obst- und Gemüsestand sei derzeit krankheitsbedingt nicht dabei. Für den sechs- bis achtwöchigen Ausfall könne allerdings kein Ersatz angeworben werden, da die Zeitspanne einfach zu kurz ist. Standbetreiber, die im Urlaub sind, werden ebenfalls nicht ersetzt. „In Kürze werden beim Ketscher Wochenmarkt wieder mehr Beschicker mit dabei sein“, unterstrich Ingo Johnson.

Grillhähnchen und Snacks

Unabhängig von der aktuellen Situation ging es bei dem Gespräch um langfristige Perspektiven, wie der Wochenmarkt attraktiver gemacht werden könnte. Ein weiterer Beschicker ist bereits gefunden: ein Stand mit Grillhähnchen und Snacks. Des Weiteren soll das Sortiment um einen Weinhändler ergänzt werden, bei dem Verkostungen möglich sind.

„Jahreszeitliche Schwankungen in der Auswahl sind bei einem Wochenmarkt normal“, machte Peter Keil von der Marktgilde deutlich, dass manchmal weniger Stände da sind. Dies sollte aber nicht zu einer schlechten Stimmung auf dem Markt führen.

Events und Aktionen

Im Verlauf des anregenden Gesprächs wurden konkrete Vorschläge gesammelt: vom Bierwagen über kleinere musikalische Events und Aktionen für soziales Engagement bis hin zu einem Kaffeeröstereiwagen, wobei diese Ergänzungen sich abwechseln könnten.

Dauerhaft und vorrangig wird ein vollständiges Grundsortiment angestrebt. Darauf basierend kann das Konzept dann nach und nach ausgeweitet werden. Hierbei ist eine Kooperation mit Vereinen, Kindergärten und Schulen denkbar, die sich beispielsweise mit Info- oder Verkaufsständen beteiligen könnten. Die Verwaltung werde die Vereine, Kindergärten und Schulen in dieser Sache anschreiben, kündigte Hauptamtsleiter Ulrich Knörzer an.

Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Daher ist es wichtig, dem Marktgeschehen zunächst ein bisschen Zeit zu lassen und dann erst konkrete Aktionen zu starten. „Geben Sie dem Wochenmarkt die Chance, sich zu etablieren“, sagte Bürgermeister Timo Wangler, bat um Geduld und appellierte – im Hinblick auf die oftmals schnell formulierten negativen Äußerungen in den sozialen Medien: „Unterstützen Sie den Wochenmarkt, kaufen Sie Donnerstagnachmittag dort ein, auch wenn vorübergehend weniger Stände vorhanden sind. Helfen Sie mit, dass sich der Markt entwickeln kann.“ gvk

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