Grüne

Umfrage beim Klimastreik

Altbekannte und neue Ideen vorgebracht

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zg
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Ketsch. Beim Klimastreik haben die Grünen aus Ketsch eine Umfrage unter den Teilnehmenden durchgeführt und Ideen für besseren Klimaschutz eingesammelt. Diese Ideen und Forderungen wurden jetzt Bürgermeister Timo Wangler und dem Klimaschutzmanager Hendric Glatting, übergeben. Beide sagten zu, diese Punkte zu prüfen.

Dabei kam Bekanntes und Neues, aber vor allem wichtige Punkte zusammen. So wurde zum Beispiel gefordert, Bäume und Hecken zu pflanzen, oder angeregt, dass die Bevölkerung Baumpatenschaften übernimmt, um die Bäume in den heißen Sommern zu gießen. Zudem gab es Zustimmung für eine Solarpflicht für alle Dächer, ÖPNV-Ausbau, mehr Radwege und weniger Autos. Alles Themen, bei denen, so weit finanzierbar, eigentlich Einigkeit herrsche, so die Grünen in einer Mitteilung.

Konkret für Ketsch wurde gefordert, dass keine weiteren Flächen – auch für Neubaugebiete und Industriegebiete – versiegelt werden. Auch die Verlängerung der Route des Stadtbus Schwetzingen nach Ketsch wurde angeregt. Die Liste beinhaltet aber auch Punkte, die noch nicht in der Breite der Bevölkerung angekommen sind, wie das Steingartenverbot, das schon lange Gesetz ist.

Nikolaus Eberhardt, Sprecher der Grünen sagte: „Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe geworden. Jeder sollte tun, was möglich ist. Die Gemeinde, der Staat, aber vor allem jede und jeder Einzelne! Und dabei kommt es auf den Zusammenhalt an. Denn nicht alle können gleichviel tun.“

„Die Zeit des Redens ist seit Jahren vorbei,“ ergänzt Birgit Ackermann, als Mitglied der Grünen Ketsch. zg

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