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Central Kino - Filme und Vortrag „Ein sicheres Land – um zu sterben“

Vom Alltag in Afghanistan

Von 
zg/ras
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Laut der UN-Kinderhilfsorganisation Unicef besuchen rund vier Millionen Kinder in Afghanistan – anders als auf dem Bild aus einem Film – keine Schulen. © Nazari

Ketsch. Mohammad Hassan Nazeri (kleines Bild) ist am Mittwoch, 6. Oktober, im Central Kino zu Gast. Der Afghane hat vor einigen Jahren in Ladenburg ein afghanische Filmfestival initiiert und lebt seit März in Ketsch. Er hat bereits im Lutherhaus einen Abend gestaltet, bei dem heftig diskutiert wurde. Er war unter anderem Dozent in Kabul für Kino und auch Filmemacher.

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„Wir zeigen drei kurze Filme von ihm – insgesamt knapp 30 Minuten und planen dann etwa eine weitere halbe Stunde Gespräch“, laden die Verantwortlichen des Kinos zu einer Veranstaltung in ihren Räumlichkeiten ein. Der Eintritt für diesen Kinoabend ist frei.

„Ein sicheres Land – um zu sterben.“ Diesen Titel trägt der Filmabend am Mittwoch, 6. Oktober, ab 19.30 Uhr im Central Kino. Es ist ein Abend mit dem aus Afghanistan stammenden Filmemacher.

Zu sehen sind drei kurze Filme über Frauen und Kinder in Afghanistan und den Rapper Hossein Amini, der aus Furcht vor dem Krieg nach Deutschland geflüchtet ist. Die Filme sind schon ein paar Jahre alt, aber nach Angaben von Mohammad Hassan Nazeri hat sich an der Situation der Frauen und Kinder in Afghanistan bislang eher wenig verändert – wahrscheinlich dürfte sie sich inzwischen verschlechtert haben.

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Der Filmemacher ist in Kabul geboren und lebte viele Jahre im Iran. Wegen seiner Arbeit als Dokumentarfilmer und Dozent an der Hochschule sah er sich großem Druck ausgesetzt. Er flüchtete aus Afghanistan. Seit 2013 lebt er in Deutschland und seit einigen Monaten in Ketsch. Im Anschluss an die Filmvorführung wird er im Gespräch über seine Erfahrungen und seine Einschätzung der aktuellen Lage in Afghanistan berichten.

Wegen der Corona-Regelungen wird trotzdem um Reservierungen im Kino, Telefon 06202/9 29 67 57, gebeten. zg/ras

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