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Unwetter - Ob das Gewässer nochmals überläuft, ist unklar / Feuerwehr hat Pegel aktuell im Griff

Abfluss in Leimbach reguliert

Von 
nina
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Der Leimbach steigt – und ist nah an den Gärten der Anwohner. © Hardung

Oftersheim. Die Hochwasser-Prognosen zeigen fürs Wochenende ihren Peak an. „Bisher hatten wir Glück, dass die Niederschläge sich in Grenzen gehalten haben. Auch die Vorlaufbecken der Klärwerke in Sandhausen und Nußloch sind noch nicht erschöpft gewesen. Wenn ein Starkregen kommt und sie sind voll, müssen sie erst mal abgepumpt werden“, erklärt Feuerwehrkommandant Rüdiger Laser.

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Das Regierungspräsidium Karlsruhe hatte auf Anfrage der Feuerwehr nicht nur die Schleuse als Teil der Schlossanlage Schwetzingen zur Entlastung geöffnet, sondern auch das Hardtbachwehr in Walldorf und Nußloch ist in den nächsten Tagen so geregelt, dass nur ein geringer Abfluss im Leimbach verbleibt. Die restliche Wassermenge werde in den Hardtbach geleitet.

Lage wird beobachtet

So soll sichergestellt werden, dass die unterliegenden Gemeinden am Leimbach möglichst vor einem Überlaufen des Bachs geschützt werden. „Unter den gegebenen Randbedingungen (relativ kleines Einzugsgebiet und kurzfristige starke Regenereignisse) sind Prognosen, wie es hochwassertechnisch weitergeht, schwierig abzugeben“, erklärt die Pressesprecherin des Regierungspräsidiums Clara Reuß.

Feuerwehrkommandant Rüdiger Laser stimmt dieser Meinung zu: „Wir beobachten die Lage konsequent. Die Niederschlagsmengen waren in kurzer Zeit sehr hoch. Wenn noch mal so ein Starkregen kommt, sind wir vor solchen Hochwasserlagen am Leimbach nicht gefeit“, sagt er.

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Der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe arbeitet eng mit den Kommunen und den Feuerwehren zusammen. Der Kontakt sei nun durch eine Hotline-Nummer schnell hergestellt. Außerdem sind die Feuerwehrleute in Bereitschaft. „Unsere Alarmierung ist standardisiert. Jeder hat einen Meldeempfänger – dieser unterscheidet zwischen einem kleinen und einem Vollalarm“, sagt Laser, der seinen Respekt an alle Helfer auch aus den Regionen in Rheinland-Pfalz ausspricht. „Viele Menschen fahren auch aus unserer Region dorthin, um vor Ort zu unterstützen.“

Etwas Positives haben die heftigen Niederschläge allerdings schon: Die Gemeinde sei vor dem Unwetter bei der Waldbrandstufe vier bis fünf gewesen. „Nun sind wir auf null. Der Regen war schon notwendig, aber natürlich nicht so extrem“, sagt Laser abschließend. nina

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