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Parade - „Dorf Pride“ bringt den Christopher Street Day nach Oftersheim / Für Rechte von geschlechtlichen Minderheiten einsetzen / Treffpunkt an der Kurpfalzhalle

Bunte Demonstration für Vielfalt und Solidarität

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Überall zeigen Teilnehmer auf einer CSD-Parade mit Regenbogenfahnen ihren Wunsch nach mehr Vielfalt in der Welt. Auch in Oftersheim sollen bald die Regenbogenfahnen zu sehen sein. © dpa

Oftersheim. In Mannheim, Stuttgart, Frankfurt, Köln und vielen weiteren großen Städten in Deutschland sind Demonstrationen zum Christopher Street Day (CSD) als fester queerpolitischer Akt und gemeinschaftliche Aktion etabliert, heißt es in einer Pressemitteilung. Doch queere Menschen leben nicht nur in Großstädten, sondern überall und manche können und wollen sich nicht in der nächstgrößeren Stadt niederlassen. Andere entscheiden sich dafür, in ihrem Heimat- oder Wunschheimatort zu bleiben. Dort ist ihr Lebensmittelpunkt, ihre Arbeit, ihre Familie.

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Diese Überlegungen waren die Grundsteine der Idee zur Dorfpride, die im August 2020 in Mühlhausen stattfand. Diese erste Dorfpride war ein großer Erfolg mit 500 Demonstranten und zeigte, wie wichtig Sichtbarkeit für queere Menschen auch auf dem Land ist. Die zweite Dorfpride steht nun an und wird in Oftersheim am Samstag, 31. Juli, stattfinden.

Gemeinschaftliches Event

Ursprung des CSD

Der Christopher Street Day, kurz CSD, ist eine Parade von Homosexuellen, deren Ursprung in den Vereinigten Staaten liegt. An diesem Tage finden weltweit Paraden zu ehren der Schwulen, Lesben, Asexuellen, Transgendern und Bisexuellen statt. Die größten Umzüge in der Bundesrepublik gibt es in Berlin und Köln.

Der erste CSD weltweit fand im Jahr 1969 in New York statt. Zehn Jahre später, 1979, dann auch in Deutschland, genauer gesagt in Berlin und Bremen.

Die Idee der Dorfpride ist es, diesen Pride-Geist jedes Jahr in ein anderes Dorf zu tragen. Das soll für die dort lebenden LGBTQIA+-Menschen, für die Bevölkerung und die Vereine im jeweiligen Ort ein gemeinschaftliches Event werden. nina

Die Idee der Dorf pride ist es, den sogenannten „Pride-Spirit“ jedes Jahr in ein anderes Dorf zu tragen. Das soll für die dort lebenden oder arbeitenden Menschen der LGBTQIA+-Gemeinschaft, für die Bevölkerung und die Vereine im jeweiligen Ort ein gemeinschaftliches, solidarisches und zusammenschweißendes Event werden, denn alle Menschen sollen sich in ihrer Heimat wohl fühlen.

Die Abkürzung „LGBTQIA+“ stammt aus dem englischsprachigen Raum und steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, queer,intersexuell und asexuell. Somit werden alle geschlechtlichen Minderheiten in diesem Kürzel abgedeckt. Die Organisatoren rufen zur Teilnahme auf: „Lasst uns gemeinsam auf die Straße gehen! Solidarisch und unterstützend, alle gemeinsam für die Rechte von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans, inter oder queeren Menschen!“

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Alle Interessierten sind eingeladen – unter Wahrung der Hygienemaßnahmen – gemeinsam auf die Straße zu gehen. Der Start- und Treffpunkt der Dorfpride in Oftersheim ist um 15 Uhr an der Kurpfalzhalle. Das Event geht bis etwa 18 Uhr.

Alle Besucher sind aufgerufen, sich an die vorgesehenen Hygienemaßnahmen zu halten. Diese umfassen das Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Maske und die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen von 1,5 Meter zueinander.

Außerdem bitten die Organisatoren alle Teilnehmenden ihre Kontaktdaten anzugeben, falls eine Kontaktaufnahme im Nachgang nötig sein sollte.

Info: Rückfragen werden vom Veranstalter, Telefon 06221/3 29 98 69, oder per E-Mail an info@dorfpride.de beantwortet.

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