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Arbeiterwohlfahrt - Ortsverein zieht trotz Corona-Pandemie eine positive Bilanz / Sieglinde Sennesch ist seit 55 Jahre Mitglied / Verantwortliche hoffen auf Lockerungen in den kommenden Monaten

„Eine Organisation mit Herz – heute nötiger denn je“

Von 
zg
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Aufgrund der ausgefallenen Jahreshauptversammlung 2020 zeichnete der Awo-Ortsverein dieses Mal besonders viele langjährige Mitglieder aus. © AWO

Oftersheim. Die Vorsitzende des Awo-Ortsvereins begrüßte die Mitglieder anlässlich der Jahreshauptversammlung außergewöhnlich herzlich. „Es ist ja schon einige Zeit vergangen, dass wir uns das letzte Mal getroffen haben und deshalb freue ich mich, Sie alle heute hier mal wieder zu sehen“, so Hannelore Patzschke.

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Ehrungsliste 2019-2021

5 Jahre Mitgliedschaft: Matthias Agirdogan, Andreas Heisel, Pretty Mohidi-Heisel, Wilma Klose, Manfred Steiger

10 Jahre Mitgliedschaft: Biele Ursula, Cilly Senn, Erika Toth, Christine Böll, Monika Mandel, Maria Scheuermann, Sabine Bansemer

15 Jahre Mitgliedschaft: Doris und Werner Kerschgens, Claudia und Rainer Ruhland, Michael Burkart

20 Jahre Mitgliedschaft:Ernst Simon, Volker Kurz, Edeltraud Kraft, Christine Hausdorf, Hubert Kuka

25 Jahre Mitgliedschaft: Gerlinde Huber, Manfred Brucker, Mara Dubowski

30 Jahre Mitgliedschaft: Christa Brake, Gerda Breier, Jürgen Deininger, Anita Faude, Brigitte Flick, Marianne Hillengaß, Sieglinde Kraft, Dr. Rudolf Schneider, Henrike Schneider, Heidrun Weber, Erna Ziegler

35 Jahre Mitgliedschaft: Gabi Schillinger, Hilde Rauchholz, Margit Simon

40 Jahre Mitgliedschaft: Karola Jüttner, Helma Auer, Janfried Patzschke, Gerhard Wenner, Martha Schwarz

45 Jahre Mitgliedschaft: Elsa Kurz

55 Jahre Mitgliedschaft: Sieglinde Sennesch

Vor den Berichten gedachten die Mitglieder der verstorbenen Elfriede Erber, Reinhold Merkel, Renate Schäfer, Klaus Riebke und Alfred Holland. In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Vorsitzende auf die Jahre 2019 und 2020 ein. 2019 war für die Awo ein Jubiläumsjahr. 100 Jahre Arbeiterwohlfahrt wurden gefeiert und ihre Gründerin Marie Juchacz immer wieder besonders hervorgehoben – darunter in einem Musical über ihr Leben und Wirken, der großen Jubiläumsveranstaltung in Karlsruhe sowie der entsprechenden Festschrift zum 100-jährigen Bestehen.

Aber auch im Kleinen war die Oftersheimer Awo aktiv: Einmal mehr wurde zusammen mit dem Gesangsverein Germania beim Ferienprogramm der Gemeinde teilgenommen. Der Jahresausflug führte den Ortsverein mit der „Weissen Flotte“ von Heidelberg nach Neckarsteinach und anschließend durch den Kraichgau nach Sinsheim-Steinsfurt in ein Brauhaus zum Abendessen. Die Weihnachtsfeier fand schließlich traditionell am ersten Advent statt. „Ein buntes Programm und die reichhaltige Tombola waren hier die Highlights“, bilanzierte Patzschke.

Pandemie bremst alles aus

„Und dann hat uns 2020 Corona so richtig ausgebremst“ führte die Vorsitzende ihren Bericht weiter aus. Einzig die Ausstellung „Das Soziale in der Kunst“ fand in Zusammenarbeit mit den Awo-Ortsvereinen Eppelheim, Hockenheim, Neulußheim, Plankstadt und Schwetzingen statt. Die Ausstellung wurde von Professor Josef Walch eröffnet und wies mit mehr als 50 Arbeiten aus dem Schaffen von Käthe Kollwitz und Heinrich Zille auf die Lebensverhältnisse einfacher Leute mit Not, Kinderarmut und Ausgeschlossensein aus dem gesellschaftlichen Leben hin. Musikalisch wurde die Ausstellungseröffnung von Charly Weibel mit Liedern umrahmt. Eine Woche lang konnte die beeindruckende Ausstellung in Oftersheim in der Eichendorff Straße schließlich besucht werden.

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Sehr gefreut, so Hannelore Patzschke, habe sich der Ortsverein über eine überraschende Mitteilung der Volksbank Oftersheim, die für soziale Projekte der Awo 1500 Euro spendete.

Um den wichtigen Kontakt zu den Mitgliedern besser aufrechtzuerhalten, habe die Vorstandschaft einige kleine Aktivitäten entwickelt und unter anderem Mitgliederbriefe verfasst. Der erste Brief war in der Weihnachtszeit mit einem kleinen Wurstpräsent verbunden, der zweite zu Ostern mit einem süßen Gruß, der dritte zu Muttertag mit einem Gutschein für einen Blumengruß und dann einer Awo-Grußkarte mit einem Päckchen Blumensamen.

Der Kassenbericht, vorgelegt von der Kassiererin Monika Mandel, zeigte für die Jahre 2019 und 2020 eine solide Grundlage des Ortsvereins. Mandel wurde von den Kassenprüfern Gerhard Wenner und Gabriele Schillinger eine einwandfreie und sorgfältige Führung der Kasse und der Unterlagen bescheinigt.

Zu kommenden Terminen in den nächsten Monaten – darunter Ausflüge und Versammlungen – konnte Hannelore Patzschke aufgrund der Pandemie noch keine feste Aussagen treffen. Man müsse die Entwicklung innerhalb der Corona-Pandemie abwarten und kurzfristige Entscheidungen treffen, bedauerte die Vorsitzende.

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Ehrungen schlossen die Jahreshauptversammlung ab. „Eine stattliche Anzahl für die Jahre 2019 bis 2021“, dankte Patzschke allen Jubilaren für deren langjährige Mitgliedschaft. Nur dadurch sei die Awo in der Lage, vielen Menschen zu helfen.

Abschließend bedankte sich Hannelore Patzschke bei ihren Vorstandsmitgliedern für die gute und sachliche Zusammenarbeit sowie ihren ehrenamtlichen Einsatz für die und schloss die Versammlung traditionell mit den Worten „Die Arbeiterwohlfahrt, ein Verband mit einem festen Fundament, aber auch eine Organisation mit Herz. Heute nötiger denn je.“ zg

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