AdUnit Billboard
Rettungszentrum

Schutz und Hilfe bleiben „Kerngeschäft“

Sozialdemokraten informieren sich über Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in der Gemeinde

Von 
zg
Lesedauer: 
Der Oftersheimer DRK-Einsatzleiter Dennis Dilger (r.) erklärt den Mitgliedern der SPD im neuen Rettungszentrum die Verwendung verschiedener Fahrzeuge. © Staudt

Oftersheim. „Sehr neu und frisch“, so der erste Eindruck, als Mitglieder des Vorstandes und der Fraktion der Oftersheimer SPD den Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in seinen neuen Räumlichkeiten in der Eichendorffstraße besuchten. „Sehr viel weiträumiger, moderner und funktionaler als der alte Bau in der Mannheimer Straße zeigt sich der Gebäudeteil des DRK im Rettungszentrum“, bilanzierten die Sozialdemokraten nach ihrem Besuch. Der Vorsitzende des Oftersheimer DRK, Hans Dilger, sein Stellvertreter Alexander Weber sowie der Einsatzleiter Dennis Dilger begrüßten die Kommunalpolitiker, führten sie durch das neue Gebäude und informierten über ihre Tätigkeiten und Einsatzmöglichkeiten.

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Das Rote Kreuz in Oftersheim ist Mitglied im Kreisverband Mannheim und zählt vor Ort in der aktiven Bereitschaft etwa 45 Personen, voll ausgebildet sind davon 35 Mitglieder. In Hinblick auf Einsatzfahrzeuge ist das DRK Oftersheim sehr gut aufgestellt, da Fahrzeuge des Katastrophenschutzes ebenfalls in der Fahrzeughalle untergebracht sind. Sämtliche innerörtlichen Einsätze bei Festen und sonstigen Veranstaltungen werden von ehrenamtlich tätigen Mitgliedern erbracht und sind für die Veranstalter kostenlos.

Große Bedeutung für Bevölkerung

„Die SPD Oftersheim ist sich der Bedeutung dieser Organisation bewusst, sie wird in Zukunft eher noch zunehmen“, schreiben die Sozialdemokraten in einer Pressemitteilung zum Besuch im Rettungszentrum. „Die Diskussion um Mietzahlungen vonseiten des DRK ist so lange unredlich, wie die Einsätze für Oftersheimer Institutionen nicht abgerechnet werden, denn diese Einsätze wären je nach Aufwand richtig teuer und für viele Vereine kaum zu stemmen“, unterstreichen sie.

Nach Aussage des DRK-Vorsitzenden Hans Dilger finanziert sich der Ortsverband durch Mitgliedsbeiträge und Blutspendeaktionen. Gespendete Kleidungsstücke werden in der Kleiderstube kostenfrei an bedürftige Mitbürger abgegeben. Nur die nicht in der Kleiderstube verwertbare Kleidung werde als Kiloware weiterverkauft. Unter der Leitung von Jutta Gerstel-Gashi habe sich die Kleiderstube zu einem wichtigen Ort für die Versorgung der eigenen Bevölkerung, aber auch ankommender Flüchtlinge entwickelt. Nach dem Umzug stehe den Mitarbeitern der Stube erheblich mehr Platz zur Verfügung. Sie sehe einem Bekleidungsgeschäft ähnlich, freuten sich die Verantwortlichen.

Das Kerngeschäft des DRK bleibe aber der Schutz und die Hilfestellung im Notfall für die eigene Bevölkerung. Regelmäßige Schulungen sorgten dafür, dass die Organisation und die Mitarbeiter auf dem neuesten Stand blieben und ihrerseits andere zum Beispiel in erster Hilfe ausbilden könnten, so die Information der Rotkreuzler. Sowohl personell als auch technisch und medizinisch sei das DRK Oftersheim in der Lage, die ständig wachsenden Anforderungen zu erfüllen, auch für den Katastrophenfall sehen sich die engagierten Mitglieder gerüstet.

Unterstützung selbstverständlich

„Für die SPD ist die Unterstützung des DRK eine Selbstverständlichkeit, denn bei so viel freiwilligem Engagement, so viel erbrachter Eigenleistung und Abertausenden von Stunden ehrenamtlich geleisteter Hilfe und Unterstützung für die Bevölkerung Oftersheims – als auch der umliegenden Städte und Gemeinden – sind gute Arbeitsbedingungen für die Aktiven eine erste Voraussetzung.“ Durch das Rettungszentrum habe sich eine enorme Verbesserung der Infrastruktur ergeben, diese jetzt vollständig zu nutzen und darin auch heimisch zu werden, auf diesem Weg befinde sich das DRK Oftersheim, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Es ist unter anderem die Aufgabe von Kommunalpolitik, diesen für die Sicherheit der Einwohner in Gegenwart und Zukunft so wichtigen Verein dabei nach Kräften zu unterstützen“, schreiben die Sozialdemokraten abschließend. zg

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1