Mehrzweckhalle

So war der Gardeball des Fördervereins der Tanzsportgarde Plankstadt

Kürzlich fand in der Plankstadter Mehrzweckhalle der Gardeball des Fördervereins der Tanzsportgarde statt. Nach zwei Jahren Pause nahmen die Verantwortlichen das Tanzturnier um den Pokal wieder auf.

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Laura Kaltschmidt
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Auch Junioren tanzen hier. (Jahrgang 2008-2011) © TOBIAS WOITYKA

Plankstadt. Hände und Füße fliegen hoch in die Luft, erstaunliche Sprünge und sogar Überschläge werden auf der Bühne gezeigt. Was sich im ersten Moment nach Akrobatik anhören mag, ist eigentlich Gardetanz. Kürzlich fand in der Plankstadter Mehrzweckhalle der Gardeball des Fördervereins der Tanzsportgarde statt. Nach zwei Jahren Pause nahmen die Verantwortlichen das Tanzturnier um den Pokal wieder auf.

„Wir haben lange überlegt, ob wir die Veranstaltung in diesen Zeiten wieder ausrichten werden“, so Timo Orians, Schriftführer des Tanzportgardevereins, bei seiner Begrüßung. Letztendlich sei man sehr froh, dass man sich dazu entschlossen habe. Auf der Starterliste standen 28 Tanzgruppen, die sich seit den Sommermonaten anmelden und für das Turnier trainieren konnten. Darunter waren auch Tänzerinnen aus Plankstadt, die allerdings außer Konkurrenz antraten.

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Plankstadt: Gardeball mit akrobatischen Tänzen

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Gardeball des Fördervereins der Tanzsportgarde Plankstadt: Auch Bürgermeister anwesend

„Vor der Pandemie waren es teilweise über 80 Starter“, meinte Anette Doberstein, Schriftführerin des Fördervereins. Auch Orians äußerte in seiner Begrüßung die Hoffnung, dass die Gardevereine sich wieder erholen werden. Auch Bürgermeister Nils Drescher war beim Gardeball anwesend und begrüßte die zahlreichen Besucher und dankte vor allem den vielen Helfern und Organisatoren, ohne die solche Events nicht möglich seien. Dazu gehören auch die Feuerwehr und das DRK. Nach wenigen Worten begann das Event, durch welches Dana Doberstein und Lea Orians das Publikum mit einer lockeren Moderation leiteten.

Die Platzierungen

Bei den Minis treten Lena Westrich (Dettenheimer CC2001 „Feier Dunner“), Milena Vogel (Narrengilde Gerbrunn), die KG Narrhalla Ketsch mit „Cowboys und Indianer“, die Schlabbdewel Friedrichsfeld mit „Piraten“ und Feuerio Mannheim mit „Mein Jahr“ auf.

Bei den Jugend-Tanzgarden liegt die KG Narrhalla Ketsch auf Platz 1 vor der TuS Elsig.

Den ersten Platz bei den Jugend-Tanzmariechen sichert sich Stella Maas (KV Kaiserslautern), gefolgt von Nele Winter (FC Bächel Wachenheim), Emily Krupp (KG Narrhalla Ketsch), Leni Keßler (Narrengilde Gerbrunn) und Lea Guhl (FC Bächel Wachenheim).

Beim Jugend-Schautanz gewinnt die Frechdachse der KG Narrhalla Ketsch mit„Voll auf die Nuss“.

Bei den Junioren-Tanzgarden liegt die KG Narrhalla Ketsch vor den Schlabbdewel Friedrichsfeld.

Marie Schröder (KV Kaiserslautern) räumt bei den Junioren-Tanzmariechen den ersten Preis ab. Platz 2 geht an Lena Baumgärtner (KV Kaiserslautern) und Platz 3 an Mira Laible (Dettenheimer CC2001 „Feier Dunner“).

Bei den Ü15-Tanzgarden geht der erste Platz an die Aktivengarde der KG Narrhalla Ketsch. Danach folgen die Aktivengarde der Schlabbdewel Friedrichsfeld, die Prinzengarde der KG Kuckuck Eberbach, die Damengarde der TuS Elsig und die Kometen des Dettenheimer CC2001.

Platz 1 bei den Ü15-Tanzmariechen geht an Emilia Reiss (Schlabbdewel Friedrichsfeld), Platz 2 an Tiziana Trautmann (HCC Heidelberg) und Platz 3 an Emily Iglesias (Kollerkrotten Brühl).

Den Ü15-Schautanz gewinnt die KG Narrhalla Ketsch mit „Der Zauber zurück ins Leben“. lk

„Damit die Kleinen wieder aus den Kostümen schlüpfen können, starten wir mit den Minis“, erklärte Doberstein. Bei den Minis traten fünf Tanzgruppen an, zwei davon waren sogar Soloauftritte. Während die Minis aus Friedrichsfeld als Piraten die Bühne rockten, zeigten die Ketscher sich als Cowboys und Indianer. Die Kleinsten von Feuerio Mannheim behandelten in ihrer Choreographie die vier Jahreszeiten. Milena Westrich von den Freien Drunnern in Dettenheim sowie Milena Vogel von der Narrengilde Gebrunn brachten das Publikum ganz alleine zum Applaudieren. Auf der Bühne zu stehen und Hände und Füße zu koordinieren, ist sicherlich schon schwer genug, aber sich das mit fünf Jahren schon zu trauen, ist eine beachtliche Leistung. Die Auftritte der Minis ließen jedenfalls vermuten, dass diese Mädchen irgendwann große Tänzerinnen werden.

Die Minis der KG Narrhalla stehen verkleidet auf der Bühne. © TOBIAS WOITYKA

Gardeball des Fördervereins der Tanzsportgarde Plankstadt: Ausdruck und Vielfalt als Kriterien

Die Starter waren in vier Blöcke eingeteilt, sodass dazwischen Zeit für kurze Pausen war. Nach dem Block der Minis erhielten die kleinen Mariechen eine Medaille. „Bei den Minis vergeben wir keine Pokale und Platzierungen“, erklärte Doberstein. Die anderen Altersgruppen wurden von einer vierköpfigen Jury, bestehend aus erfahrenen Trainern und Tänzern bewertet. Dabei werde auf verschiedene Kriterien geachtet. Eines davon sei der Aufmarsch, sprich, mit welchen Schritten die Gruppe auf die Bühne kommt. Daneben seien Synchronität, Ausdruck und auch die Vielfalt der Schritte wichtig.

Bei vielen Vereinen traten Tänzer mehrer Altersgruppen an. Neben den Vereinen, die unter anderem ihre Minis schickten, waren auch die Tanzsportgarde Tus Elsig, der KV Kaiserslautern, der FC Bächel Wachenheim, der KG Kuckuck Eberbach, der HCC Heidelberg und die Kollerkrotten Brühl beim Turnier vertreten. Ein ungeschultes Auge konnte zwar erkennen, wie sehr das Niveau von Altersgruppe zu Altersgruppe stieg, aber innerhalb der Blöcke konnte man kaum sagen, wer am besten war. Jeder einzelne Auftritt sorgte für tosenden Applaus und brachte das Publikum zum Staunen. Doch nicht nur die Tänzer erbrachten eine bemerkenswerte Leistung, auch die Organisatoren, Helfer und Trainer sind zu nennen. So knüpfte die Veranstaltung nahtlos an die Erfolge der vergangenen 15 Jahren an.

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