Schlossgastronomie - Das Team um Andreas Bante kennt sich schon aus und steht für Kontinuität / Pachtverhältnis läuft ab 1. März Führungswechsel in der Schlossgastronomie Schwetzingen

Von 
Michael Hörrmann
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Das bewährte Team der Schlossgastronomie hat zwei neue Chefs: Andreas Bante (5. v. l.) und Martin Wynaendts van Resandt (2. v. r.). © SSG/Schwerdt

Schwetzingen. Der Neuanfang steht für Kontinuität: Andreas Bante und das neue Team der Schlossgastronomie kennen das Schlossrestaurant seit Jahren. Sie gehörten zur Mannschaft von Ina und Michael Lacher und übernehmen nun zum 1. März die kulinarische Versorgung der Gäste im Schlossgarten in Schwetzingen. Oder zumindest ab dem Tag, an dem der Park endlich wieder geöffnet werden darf. Wir berichteten ja schon exklusiv über den Wechsel in der Schlossgastronomie. Am Donnerstagnachmittag erreichte uns nun noch diese Pressemitteilung.

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„Das ist ein besonderer Glücksfall, dass wir in Schwetzingen einen Wechsel in einer erfolgreichen Schlossgastronomie und zugleich die Kontinuität erleben“, sagt Michael Hörrmann, der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten. „Das hohe Niveau im gastronomischen Angebot ist schon seit vielen Jahren ein Merkmal bei jedem Besuch in Schwetzingen – und das kann nun mit dem neuen Team nahtlos fortgeführt werden.“

Für Sandra Moritz, die Leiterin der Schlossverwaltung, ist der Neubeginn im Schlossrestaurant zum 1. März damit trotz allem fast eine entspannte Situation. Und sie räumt ein: „Wir hätten sehr gern unsere neuen und alten Gastronomen persönlich der Öffentlichkeit vorgestellt – aber das müssen wir nun angesichts der Corona-Lage auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.“

Schwetzinger aus Leidenschaft

Und auch die beiden neuen Schlossgastronomen Andreas Bante und Martin Wynaendts van Resandt betonen die Kontinuität: Bante arbeitet seit neun Jahren in leitender Funktion im Team der Schlossgastronomie. Michael Lacher war es, der die Truppe sorgfältig zusammengestellt hatte. Mit dem perfekten Blick für die drei wesentlichen Bereiche Service, Küche und Verwaltung. Seit 2012 ist Bante und sein Team mit allen Anforderungen der Schlossgastronomie vertraut und kennt die Schwetzinger Events und Veranstaltungen in allen Formaten. „Von zwei bis 1500 Personen reichen unsere Erfahrungen“, sagt er und verspricht eine hohe Flexibilität im neuen Gastroteam. Andreas Bante arbeitet schon seit dem Neubeginn des Schlossrestaurants im Jahr 2012 im Team. Er fungierte dort als Koordinator und Schnittstelle zwischen Büro, Küche, Service und Schlossverwaltung. Über all die Jahre war er ein ganz entscheidender Mitarbeiter von Michael und Ina Lacher. Insbesondere die Organisation der Events und die Betreuung der Kunden waren seit jeher seine Aufgabe. Bei der hohen Veranstaltungsfrequenz in Schloss und Park ist das von besonderer Bedeutung: „In einem Monument wie in Schwetzingen ist es ganz besonders wichtig, gute Kommunikationsstrukturen zwischen Schlossverwaltung und Restaurant herzustellen“, sagt Andreas Bante.

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Martin Wynaendts van Resandt, künftig zuständig für Verwaltungs- und Managementaufgaben in der Schlossgastronomie, ist Geschäftsführer und CEO einer Beteiligungsgesellschaft für High-Tech-Unternehmen. Ursprünglich kommt Wynaendts, ausgebildeter Hotelfachmann und Betriebswirt, aus dem Bereich der Hotel-Software und war im Management einer großen Hotelkette tätig. 2015 hat er die Villa Benz in Schwetzingen übernommen – inzwischen das bestbewertete Haus.

Der alte und neue Chef de Cuisine Thomas Ebert ist ein Kind des Schlossgartens. Nach der Ausbildung in der Schlossgastronomie machte er 2011/12 den Wechsel mit und blieb als Jungkoch unter Michael Lacher im Team. Seit Sommer 2016 ist er der Chefkoch. Seitdem leitet er erfolgreich das Küchenteam. In seinen kulinarischen Leitsätzen spielen Regionalität und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle – und seine Küche ist von seiner Kreativität, von Diversität und Ideenreichtum geprägt, ohne dabei die Bodenhaftung zu verlieren: Er kocht ebenso für die Bedürfnisse und Ansprüche von Familien oder Senioren wie für Firmenkunden und hochkarätige Events.

Nahtloser Übergang

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„Für uns ist das fantastisch, dass es keine Einarbeitung und Einübung in die ungewöhnliche Situation einer Gastronomie im Schlossgarten geben wird – da geht die Qualität und Verlässlichkeit einfach nahtlos weiter“, freut sich Sandra Moritz. Und Kontinuität geht durch die gesamte Besetzung: Die Küchenbrigade von Thomas Ebert bleibt dabei und das gesamte Serviceteam. Wenn das Schlossrestaurant nach der Corona-Schließung endlich wieder öffnet, werden die Gäste nach wie vor die beliebte saisonale Karte finden – etwa mit den typischen Spargelgerichten im Frühjahr, später im Jahr dann mit Pfifferlingen und im Herbst mit Wild. Weiterhin wird es die beliebten Barbecues geben und auch der Brunch im Schloss und der Advents- und Weihnachtsbrunch werden weitergeführt. Aber auch die preiswerten und bodenständigen Familiengerichte werden einen Platz haben. Und womöglich gibt es endlich doch die Möglichkeit, auch mal abends hier zu speisen?

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Kleinere Veranstaltungen, verbunden mit kulturellen Programmen, sollen Akzente setzen – etwa mit Jazz, Pop, klassischer Musik oder Lesungen mit Weinverkostung. Vielleicht auch Events mit „Kochen wie zu Kurfürstens Zeit“ – das Team sprüht vor Ideen. Und da es sich ausdrücklich dem ökologischen und nachhaltigen Wirtschaften verpflichtet sieht, passt es gut ins Gesamtkonzept der Staatlichen Schlösser und Gärten.

Noch wird renoviert

Vor der Wiedereröffnung laufen derzeit noch, eng getaktet, Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten unter Leitung des Amts Mannheim von Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Sie sollen vor allem die Situation in der Küche der Schlossgastronomie verbessern. Der Schlossgarten Schwetzingen ist eines der wichtigsten Monumente der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg. Mit einer Dreiviertel Million Gästen gehört er zu den meistbesuchten touristischen Hotspots des Landes. Aktuell ist er aber wie alle Monumente im Land geschlossen. Ein Termin für die Wiedereröffnung steht noch aus. 

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