Dreikönigstag

Hersch-Schießen in Schwetzingen: Sportflieger holen den Sieg im Stechen

Die Schützengesellschaft freut sich über einen spannenden Wettkampf mit neun Teams am Dreikönigstag.

Von 
Katja Bauroth
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Die Sieger beim Dreikönigsschießen der Schützengesellschaft: Matthias Nitzschmann von den Schützen (r.) gratuliert Valentin Künzl (2. v. r.), Steffen Sandhöfner, Thomas Künzl und Dieter Gropp von den treffsicheren Sportfliegern. © Bauroth

Schwetzingen. Das war ja spannend! Die Sportflieger und die Böllerschützen lieferten sich beim Hersch-Schießen am Dreikönigstag ein Kopf-an-Kopf-Duell und mussten den Sieger dann sogar im Stechen ausmachen. Mit einem Ring Vorsprung (28) dominierten schließlich Valentin und Thomas Künzl, Steffen Sandhöfner und Dieter Gropp den geselligen Wettstreit auf der Anlage der Schützengesellschaft Schwetzingen.

Deren Vorsitzender Matthias Nitzschmann hatte Vereine und Institutionen der Stadt nach zwei Jahren Zwangspause zu dem beliebten Zusammenkommen zu Jahresbeginn eingeladen. Neun Mannschaften mit insgesamt 50 Schützen folgten der Einladung gern – und natürlich hochmotiviert. Scheinbar wurden die Pandemiejahre bei einigen zum Trainieren genutzt. Die DJK- Pfeilfrösche zum Beispiel legten eine glänzende Vorrunde hin – da fielen einige Zehner. Als Könner an Pfeil und Bogen kein Wunder, oder? Von wegen, klärte Andreas Hagenbrock auf, mit dem Luftgewehr zu treffen sei noch einmal eine ganz andere Hausnummer als mit Pfeil und Bogen. „Gut in Schuss“ waren auch wieder die Teilnehmenden des TV 1864, die starken Stimmen vom Liederkranz und vom Förderverein Städtepartnerschaften. Die Hausherren selbst schienen bewusst nicht immer in die Mitte der Scheiben zu zielen, um die Gäste nicht vollends zu deprimieren.

Hersch-Schießen am Dreikönigstag in Schwetzingen: Auch Zeitungs-Team am Start

Apropos: Das Zeitungsteam (Platz neun) war auch mit dabei, hatte in Alexander Lin einen besonders starken Mann (49 von 50 möglichen Ringen in der Vorrunde) und in Schießneuling Juliane Maisenhälder eine echte Geheimwaffe (44 Ringe), war sich dann aber mit der Mannschaft der Stadtverwaltung (Rang sieben) einig, für das nächste Turnier im Vorfeld ein Trainingslager zu beziehen (auf Malta oder den Malediven) – da darf dann gern auch der TV (Platz acht) mitkommen. Am Ende freuten sich die Sportflieger vor den Böllerschützen und dem Liederkranz über den geschätzt vierten Erfolg beim Hersch-Schießen.

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Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.