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Schlossgarten - Classic- und Ecomobil-Gala an drei Tagen als Anziehungspunkt / Unter den 160 klassischen Fahrzeugen sind zahlreiche außergewöhnliche Stücke

Park wird zur Arena für automobile Zeitreise

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zg
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Der Porsche 956 ist das schnellste Auto, das bis jetzt in Schwetzingen präsentiert wurde. © Porsche/Odtimermanufaktur

Der Schlossgarten wird an diesem Wochenende wieder zum edelsten Freiluftmuseum der Automobilgeschichte. Der International Concours d’Elegance Classic-Gala Schwetzingen ist ein Paradies für Oldtimerliebhaber. Der einzigartige Barockgarten der ehemaligen kurfürstlichen Sommerresidenz wird die Arena für eine automobile Zeitreise, für die 160 klassische Fahrzeuge unterschiedlichster Epochen in der Folge ihrer Baujahre ausgestellt sind.

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Infos rund um die Galas

  • Classic-Gala und Ecomobil-Gala gastieren vom Freitag, 3., bis Sonntag, 5. September, im Schlossgarten. Der Besuch ist nur mit einem zuvor gebuchten Zeitfenster (Freitag:, 9 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag: 9 bis 13 Uhr, 14 bis 18 Uhr) möglich. Besucher müssen genesen, geimpft oder getestet sein, der Test darf nicht älter als 24 Stunden sein.
  • Im Ein- und Ausgangsbereich sowie an Engstellen, in den Toiletten und in Innenbereichen besteht eine Maskenpflicht.
  • Der Vorverkauf der Tickets läuft über die Schlosskasse, via Reservix.de und unter www.classic-gala.de/tickets.
  • Die Tickets kosten den regulären Schlossgarteneintritt von 7 Euro, ermäßigt 3,50 Euro, Familien 17,50 Euro plus systembedingter Vorverkaufsgebühr.
  • Jahreskarteninhaber haben freien Eintritt, benötigen jedoch ebenfalls ein Zeitticket für den Besuch. Außerdem werden die Kontaktdaten erfasst.

Ob Dampf- oder Elektroauto, Motorkutsche, Wirtschaftswunder-Kleinwagen oder auch Staatskarosse – die Classic-Gala zeigt, wie sich das Automobil über die letzten 100 Jahre entwickelt hat. Musik, Kunst und kulinarische Köstlichkeiten runden die Oldtimer-Schau ab. Einige ganz besondere Stücke stellen wir schon vorab einmal vor.

Vier königliche Rolls Royce

Der spanische Adlige Don Carlos de Salamanca war so begeistert vom lautlosen Rolls Royce Silver Ghost, dass er zum Generalvertreter für Spanien und Südamerika wurde. Der Rolls Royce Silver Ghost mit Sieben-Liter-Motor war aber nicht nur flüsterleise, sondern auch so stark, dass man damit, ohne zu schalten, im dritten Gang von London nach Edinburgh fahren konnte. Also meldete de Salamanca 1913 für den spanischen Grand-Prix und gewann. Der einzige GP-Sieg für Rolls Royce. De Salamanca ließ viele Karosserien nach seinen Entwürfen bauen – gleich drei dieser frühen Rolls Royce ab Baujahr 1911 stehen bei Vintage und Prestige in Schwetzingen.

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Wer 1969 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) als 20-Jähriger die beiden Stars Mercedes C111 und Opel CD bewunderte, ist heute rund 70 Jahre alt. Der 300 PS starke Mercedes-Sportwagen stand damals für den Wankelmotor und noch auf der Autoshow wollten viele den keilförmigen Flügeltürer kaufen. Doch er kam nie in Serie, es blieb bei zwölf Prototypen. Genau wie bei Opel: Das Coupé Diplomat mit 230 PS V-8 blieb ein Einzelstück. Zu Classic-Gala Schwetzingen kann man Mercedes C111 und Opel CG Frua erstmals wieder gemeinsam sehen.

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Der Porsche 956 ist das schnellste Auto, das bis jetzt in Schwetzingen präsentiert wurde: Auf der berühmten Hunaudieres-Geraden in LeMans wurde er mit mehr als 360 Stundenkilometer gemessen. Der 956 gewann zwischen 1982 und 1984 die Weltmeisterschaft für Marken und Fahrer. Endlich kann man ihn mal in Ruhe aus der Nähe betrachten.

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Fast jeder kennt den eleganten VW Karmann-Ghia, der übrigens Gia, nicht Dschiha, ausgesprochen wird. Aber nur wenige wissen, dass er schon 1955 von Luigi Segre und Felice Boano bei Ghia in Italien entworfen wurde. Wilhelm Karmann, Inhaber von Karmann in Osnabrück, war so begeistert von diesem Zweisitzer, dass er VW-Chef Heinrich Nordhoff von einer Serienproduktion überzeugen konnte. Der Ur-Prototyp des Karmann-Ghia wird vom VW-Museum in Schwetzingen gezeigt.

Benz und Daimler vereint

Auch in der Anfangszeit des Autos konkurrierten Antriebe mit Benzin, Dampf und Elektrizität. Wohl deshalb legte sich Siemens mit Protos eine eigene Autofabrik zu, die allerdings benzingetriebene Wagen baute. Sie konkurrierten mit den Wagen von Dürkopp aus Bielefeld, eine Marke, die viele auch mit Fahrrädern und Motorrädern verbinden. Oder mit Brennabor-Automobilen aus Brandenburg, die ebenfalls in der gehobenen Mittelklasse zu Hause waren. Alle drei existieren heute nicht mehr und es gibt lediglich noch eine Handvoll Exemplare – nur bei der Classic-Gala Schwetzingen kann man alle drei vergleichen.

Ohne voneinander zu ahnen, entwickelten Carl Benz in Ladenburg und Gottlieb Daimler in Bad Cannstatt die ersten beiden Automobile der Welt. Bei Benz war es ein dreirädriger Stahlradwagen, mit dem 1885 die ersten Fahrten unternommen wurden, bei Gottlieb Daimler zuerst ein Motorrad, namens Reitwagen, dann eine Motorkutsche – zum ersten Mal sind diese beiden Pionierfahrzeuge im Schlossgarten von Schwetzingen vereint.

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Der BMW 328 von 1936 ist im Vergleich zu seiner Stückzahl von 464 Stück mit mehr als 300 Siegen bis 1940 das erfolgreichste Rennauto der Welt. Einem Spanier muss die Idee gefallen haben, diesen Sportwagen mit einer modernen Karosserie zu versehen. So entstand der BMW 328 Vignale, der seit 1939 in Spanien ist und nun zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zu sehen ist. Die Alt-Ford-Freunde präsentieren in Schwetzingen seit Jahren eigene Themenwelten. Diesmal sind es die Ford-Kombiwagen, die seit 1959 Turnier heißen. Zum „Turnier der Turniere“ treten aber auch frühe Kombiwagen der 1950er Jahre ebenso an wie Escort, Taunus, Consul und Granada. zg

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