Coronavirus

Rhein-Neckar-Kreis bei Impfquote über dem Landesdurchschnitt

Von 
Janina Hardung
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Region. Laut den aktuell veröffentlichten Zahlen des baden-württembergischen Sozialministeriums liegt die Quote für Erstimpfungen bei der Corona-Schutzimpfung im Rhein-Neckar-Kreis bei 25,0 Prozent – und damit höher als im Durchschnitt des Landes Baden-Württemberg (Stand: 02. Mai). Das schreibt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in einer Pressemitteilung. „Ich freue mich natürlich, dass in unserem Kreis die Impfquote überdurchschnittlich hoch ist – noch wichtiger als irgendwelche Rankings ist jedoch die Tatsache, dass durch solche Zahlen sichtbar wird, wie stark die Impfkampagne mittlerweile an Fahrt aufgenommen hat“, sagt Landrat Stefan Dallinger.

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Das zeigt auch folgende Entwicklung: Am 26. April wurden in den drei Impfzentren, die der Rhein-Neckar-Kreis betreibt, insgesamt rund 213.600 Impfungen durchgeführt – eine Woche später waren es bereits 236.800 (Stand 03. Mai). „Unsere Impfzentren laufen mittlerweile fast unter Volllast und wir haben neun mobile Impfteams im Einsatz, die täglich Einrichtungen anfahren. Zudem haben Bürger dieser Region sicherlich den Vorteil, dass noch weitere Impfzentren vorhanden sind, die gut erreichbar sind. Hinzu kommt, dass sich die niedergelassenen Ärzte hier früh in die Impfkampagne eingebracht haben und teilweise in Zusammenschlüssen toll funktionierende eigene kleine Impfzentren errichtet haben“, nennt Landrat Dallinger Gründe für die Impfquote im Landkreis.

"Der Normalität ein Stück näher"

Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg haben im Rhein-Neckar-Kreis bislang etwa 37.800 Covid-19-Impfungen in Vertragsarztpraxen stattgefunden – so viel wie in keinem anderem Land- oder Stadtkreis in Baden-Württemberg. Durch die mobilen Impfteams des Kreises haben bislang mehr als 39.000 Impfungen stattgefunden (diese Zahl ist in der aktuellen Gesamtzahl von 236.800 bereits enthalten). „Momentan brauchen wir noch diese beiden starken Eckpfeiler – Impfzentren und niedergelassene Ärzte – um bis zum Sommer möglichst vielen Menschen ein Impfangebot machen zu können. Ich bedanke mich bei allen, die durch eine Impfung ihren Teil zum Aufbau einer Herdenimmunität beitragen – so kommen wir der von uns allen gewünschten Normalität näher. Mein Dank gilt besonders allen Mitarbeitenden in unseren Impfzentren, die von morgens bis in die Nacht für einen reibungslosen Ablauf der Impfungen sorgen“, sagt Dallinger, der hofft, dass die Impfdynamik in den kommenden Wochen so weitergeht.

Der Landrat baut in der Metropolregion auf die Unternehmen als dritte Säule der Impfkampagne. Sobald mehr Impfstoff vorhanden ist, können voraussichtlich ab Anfang Juni auch Betriebsärzte mit den Corona-Schutzimpfungen loslegen. „Je früher einem möglichst großen Personenkreis ein Impfangebot gemacht werden kann, desto besser“, so der Landrat. Er appelliert erneut an alle Bürger, sich impfen zu lassen, sobald genug Termine für alle zur Verfügung stehen: „Der Weg zurück in die Normalität führt einzig und allein über die Impfungen.“

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Redaktion Redakteurin für Print und Online in Schwetzingen.