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Ehrhart-Schott-Schule

Schwetzinger Schüler kreieren Spendenbox für Pfandflaschen

Die Zwölfklässler stellen ihre tollen Entwicklungen aus dem Fach Projektmanagement vor.

Von 
zg
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Die Schülerinnen und Schüler der Klasse TGTM12 zeigen ihre Entwicklungsergebnisse mit Fachlehrer Benedict Schulz-Linkholt (l.). © ESSS

Schwetzingen. Zum Ende des Schuljahres war es für die Schüler der 12. Klasse im Profil Technik und Management der Ehrhart-Schott-Schule dann so weit: Ein Abschluss ihrer Projekte fand in Form einer Ausstellung mit kurzen Präsentationen (im Fach Projektmanagement) statt, bei denen es viel für die Besucher zu entdecken gab.

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Eine Gruppe baute in Kooperation mit der Holzabteilung der Schule einen Schließfächer-Schrank mit komplexem Schließsystem für die Sporthalle. Reinhard Hauser, Fachlehrer aus dem Berufsfeld Holztechnik, schwärmte im Anschluss: „Die Schüler haben stets die unterschiedlichen Experten mit ins Boot geholt, waren immer außergewöhnlich freundlich und zuverlässig, haben die Kosten umfassend kalkuliert und mithilfe konkreter Meilensteine das Projekt akkurat geplant und auch umgesetzt. Solche Erfahrungen bringen ihnen in ihrem späteren Berufsleben mehr als jeder klassische Unterricht.“

Ein Mehrwert für die gesamte Schule scheint der Ansatz bei mehreren Projektideen gewesen zu sein. So wurden etwa die Verkabelung in Räumen mit hochwertiger IT-Ausstattung mithilfe selbst konzipierter Kabelboxen aus dem 3D-Drucker realisiert oder ein hochwertiger, höhenverstellbarer Basketballkorb-Aufsatz für die Schulmülleimer erstellt.

Beim Bau einer großen Spendenbox für Pfandflaschen mit selbst konzipiertem, diebstahlsicheren Einwurfsystem wurde nicht nur ein nachhaltiger Gedanke verfolgt, sondern auch gleich ein Konzept mit erstellt, bei dem die Schülervertretung das eingesammelte Pfand an wohltätige Zwecke spendet. Der ingenieurswissenschaftliche Hintergrund der Schüler zeigte sich dabei bei allen Projekten, gerade auch bei dem Sim-Racing-Cockpit, das als Basis für computersimulierte Rennspiele fungiert.

Die Finanzierung der einzelnen Projekte lag ebenfalls in der Verantwortung der Schüler und wurde teilweise über den Schulträger, aber auch über die Eltern gelöst. Eine besondere Unterstützung kam dieses Jahr wieder von der Sparkasse Heidelberg, welche sich erneut großzügig zeigte und durch ihr Engagement die Projekte erst ermöglichte. 

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