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Nachruf - Richard Hardung im Alter von 90 Jahren verstorben

Schwetzinger Sportflieger trauern um Richard Hardung

Von 
Ludger Ciré
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Schöne Erinnerung: Richard Hardung mit dem Modell des Flugzeuges, das er in Originalgröße nachbauen wollte. © Ciré

Schwetzingen. Der Sportfliegerclub Schwetzingen trauert um sein Ehrenmitglied Richard Hardung. Er verstarb am 30. Dezember im Alter von 90 Jahren.

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Bereits kurz nach der Wiedergründung des Vereines im Jahr 1954 entwickelte er sich zu einem der aktivsten Mitglieder und wirkte am Bau des ersten Vereinsflugzeuges, der „Rhönlerche“ mit. Am 7. Juli 1957 gehörte er zu denen, die am Flugplatz Herrenteich mit ihr die ersten Platzrunden drehten. Auch beim Bau der „K7“, die 1959 erstmals flog und die bis in die 1980er Jahre das Schulflugzeug des Vereines blieb, wirkte er mit. 1975 wurde er zweiter Vorsitzender des Vereines.

Als Schwetzinger Bauunternehmer, der immer auch selbst anpackte, prägte er das heutige Gesicht des Herrenteichs. 1979 wurden unter seiner Leitung 14 Flugzeugboxen gebaut. Auch entstand ab 1981 rund um die historische Flugzeughalle das heutige Gebäude mit Gaststätte und Schulungsraum. Als Krönung seiner Tätigkeit wurde der bei der Bundeswehr erworbene Tower aus Neuhausen ob Eck als Schwertransport an den Herrenteich gebracht – bis heute Wahrzeichen des Platzes. In diese Zeit fiel die auch Modernisierung des Flugzeugparkes, die bis heute in Gestalt des Motorseglers vom Typ „E-Falke“ sichtbar ist. 1985 wurde Richard Hardung zum Ehrenmitglied ernannt.

Mit ihm verliert der SFC Schwetzingen das letzte Mitglied der Gründergeneration und damit einen Teil seiner Geschichte.

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