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Pro Down - Spende vom Leo Club erhalten / Wohnprojekt in der Schützenstraße soll im Mai fertig sein

Sie freuen sich auf mehr Unabhängigkeit

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Freude über die Spende für die Fahrradunterbringung: Franziska Demuth (v. l.) und Luisa Sterkel (beide Leo Club), Pascal Geiss, Marc Mehrer, Franziska Müller, Gila Wrensch (Pro Down), Lea Salbinger, Greta Adams (Leo Club) und Julius Demuth. © Heylmann

Das geplante Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung in der Schützenstraße ist seiner Fertigstellung wieder einen kleinen Schritt näher gekommen. Der Leo Club hat dem Verein Pro Down, der das Projekt initiiert hat, 1000 Euro gespendet, die über einen Spendenlauf und einen Kuchenstand beim Wochenmarkt zusammenkamen.

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Das Geld soll nun für eine Fahrradunterbringung verwendet werden. Gila Wrensch von Pro Down erklärt bei der Übergabe vor Ort, wieso eine solche absolut unerlässlich ist: „Die zukünftigen Bewohner dürfen wegen ihrer geistigen Beeinträchtigung keinen Führerschein machen. Also sind sie neben öffentlichen Verkehrsmitteln vor allem auf ihre Fahrräder angewiesen, auch um zum Beispiel zur ihrer Arbeitsstelle zu kommen.“ Aktuell sucht der Verein noch nach einer bezahlbaren Umsetzung für den überdachten Anbau.

Bis zum Einzug der insgesamt acht jungen Menschen wird es voraussichtlich noch bis Mai 2022 dauern. Die momentan stark erhöhten und unberechenbaren Kosten für Baumaterial stellen das Projekt, das sich bereits seit 2015 in der Planung befindet, vor zusätzliche Hürden.

Die zukünftigen Bewohner freuen sich allerdings schon sehr auf ihren Einzugstermin. Lea Salbinger zum Beispiel möchte sehr gerne ausziehen und sei sehr froh, ihre Freunde dann auch zu Hause und nicht nur bei Aktivitäten zu sehen. Ihr zukünftiger Mitbewohner Pascal Geiss meint dazu: „Ich bin froh, dann von meinen Eltern unabhängig zu sein, aber ich werde sie sicher auch vermissen.“ lh

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