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Bühne im Park - Monolog, Komödie und Lyrik – am kommenden Wochenende gibt’s viel Abwechslung

Tolle Stücke im Freiluft-Theater

Von 
kaba
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Zum Auftakt am vergangenen Wochenende blieben noch einige der 90 Plätze im Seepferdchengarten leer. Das Ensemble vom Theater am Puls hofft für die nächsten Vorstellungen auf mehr Unterstützung. © Lenhardt

Ein lauschiger Abend unter freiem Himmel im herrlich grünen Ambiente des Seepferdchengartens, dazu beste Unterhaltung auf der Bühne: Das Theater am Puls ist für Juli und August von der Marstallstraße in den Schlossgarten Schwetzingen gezogen und bietet dort eine schöne Mischung aus beliebten Stücken und vielversprechenden Premieren.

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Für die Schauspieler, Licht- und Tontechniker kommt dieses Angebot nach der langen Phase des Lockdowns einem Freiheitsgefühl gleich: Endlich können sie wieder ihrer Berufung, ihrem Job nachgehen. Theaterintendant Joerg Steve Mohr geht es nicht anders. Er ist glücklich, dass sich künstlerisch wieder etwas tut, hat sechs Premieren im Spielplan stehen – darunter „Fettes Schwein“. Die Komödie beschäftigt sich mit einem gesellschaftlichen Problem – Oberflächlichkeit: Helen ist beinahe Toms Traumfrau. Intelligent, schlagfertig, charmant, doch sie entspricht nicht dem Schönheitsideal: Waschbrettbauch, straffer Po und lange Beine. Seinen Kollegen stellt er sie daher lieber nicht vor. „Fettes Schwein“ ist nicht nur witzig und turbulent, sondern auch eine scharfsinnige Analyse einer Gesellschaft, in der auch die Liebe den Regeln der Verwertbarkeit unterworfen ist und sich die Partnerwahl auf den eigenen Marktwert auswirkt. Sie ist am Samstag, 10. Juli, 20 Uhr, bei Bühne im Park zu sehen.

Zuvor, Freitag, 9. Juli, 20 Uhr, besticht Schauspieler Michael Hecht in Patrick Süskinds Monolog „Der Kontrabass“. Mit zunehmender Trunkenheit lässt er hemmungslos seinen Frust über seine Zweitklassigkeit heraus. Und wenn nicht wieder einmal der weibische, fette Kontrabass daran Schuld ist, dann bekommen auch Mozart und Schubert ihr Fett ab und natürlich Wagner.

Eine unterhaltsame Reise durch Friedrich Schillers Lyrik verspricht das Stück „Taucherglocke“ am Sonntag, 11. Juli, um 16 Uhr. Mit Schillers „Taucher“ stürzen sich die Schauspieler des TaP hinein in die Tiefen der Lyrik. In szenischen Lesungen werden die bekannten Gedichte und Balladen des Alt-Meisters zum Leben erweckt, Musik gibt’s obendrauf. kaba

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Info: Für die Vorstellungen können Karten unter www.theater-am-puls.de, im SZ-Kundenforum oder via Reservix geordert werden. Restkarten werden an der Abendkasse angeboten.

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