Konzert

Vokalensemble singt Requiem in der Schwetzinger Stadtkirche

Werke von John Rutter kommen in der Stadtkirche zu Gehör. Rutter verbindet lateinische Texte der alten „Missa pro defunctis“ mit den Psalmen 130 und 23 sowie einem alten englischen Mess-Text.

Von 
Detlev Helmer
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Das Vokalensemble Schwetzingen (hier eine Aufnahme von 2018) lässt echte Ohrwürmer erklingen. © Lenhardt

Schwetzingen. John Rutter ist einer der populärsten zeitgenösisschen Komponisten. Seine Werke werden weltweit aufgeführt und gefeiert. Vieles ist im post-romantischen Stil komponiert, etliche Melodien haben Ohrwurm-Charakter. Eines seiner bekanntesten Werke, das 1985 uraufgeführte Requiem, singt das Schwetzinger Vokalensemble am Sonntag, 20. November, um 17 Uhr in der evangelischen Stadtkirche Schwetzingen.

Rutter verbindet hierin lateinische Texte der alten „Missa pro defunctis“ (Requiem aeternam, Kyrie eleison, Pie Jesu Domine, Sanctus, Agnus Dei und Lux aeterna) mit den Psalmen 130 und 23 (in englischer Sprache) sowie einem alten englischen Mess-Text. Die Musik geht dabei analog zum Text immer wieder den Weg aus dem Dunkel ins Licht („per aspera ad astra“). Hier steht Rutter in der Tradition vieler Komponisten vor ihm, die in Sterbe- und Trostmusiken immer wieder diesen Weg suchten und gingen. Auf der einen Seite steht die Bitte um Ruhe und Frieden für die Verstorbenen und um Sündenvergebung, auf der anderen die Hoffnung auf das Licht und das ewige Leben in Gottes Herrlichkeit. Durch seine Eindringlichkeit, Spannung und Melodien hat dieses Requiem nicht umsonst in der modernen Chorliteratur einen sehr hohen Stellenwert.

Begleitet wird der Chor von der Kurpfalzpilharmonie, den anspruchsvollen Solo-Part singt die Sopranistin Bettina Horsch. Vorab erklingen drei Motetten von Rutter, zwei Hymnen an die Schönheit der Welt und die Bitte um Gottes Segen. Die Leitung obliegt Kirchenmusikdirektor Detlev Helmer.

Tickets in drei Kategorien zu 20, 15 und 10 Euro gibt es im Vorverkauf online über die Homepage der Kirchengemeinde: www.ekischwetzingen.de und – wenn nicht schon vorher ausverkauft – an der Tageskasse. Hier empfiehlt es sich, die Tagespresse zu verfolgen.

Während des Konzertes wird, so der Veranstalter, das Tragen einer FFP2-Maske empfohlen, da zugunsten einer größeren Zuhörerzahl auf Abstände bei den Sitzplätzen verzichtet wird.

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