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Musik im Park

Vorprogramm für Sarah Connor: Auf "Malle" ist Dennis Mansfeld ein Radiostar

Wer ist denn eigentlich im Vorprogramm von Sarah Connor, fragt eine Leserin bezogen auf das Konzert bei „Musik im Park“ an diesem Samstag, 30. Juli, im Schlossgarten Schwetzingen. Er: Dennis Mansfeld. Bislang agierte er mehr im Verborgenen, schrieb unter anderem Songs für Gestört aber Geil oder Cascada – wir haben ihn interviewt.

Von 
Katja Bauroth
Lesedauer: 
Dennis Mansfeld ist im Vorprogramm von Sarah Connor zu erleben. © Patrick Schulz

Schwetzingen. Wer ist denn eigentlich im Vorprogramm von Sarah Connor, fragt eine Leserin bezogen auf das Konzert bei „Musik im Park“ an diesem Samstag, 30. Juli, im Schlossgarten Schwetzingen. Er: Dennis Mansfeld. Bislang agierte er mehr im Verborgenen, schrieb unter anderem Songs für Gestört aber Geil, Cascada, R.I.O. oder den südkoreanischen Star Taemin, dessen Album auf Platz eins der japanischen Charts stand. Mallorca-Urlauber kennen seinen Gute-Laune-Song „Viva la vida“ vielleicht aus dem dortigen Inselradio. Damit hat sich der gebürtige Hamburger viele Fans gemacht, genauso wie als Support von Sarah Connor.

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Wer Dennis Mansfeld als Musiker nicht kennt: Wie würdest du dich beschreiben?

Dennis Mansfeld: Immer eine gute Frage: Ich bin im Prinzip mit meiner Akustikgitarre aufgewachsen, habe die letzten Jahre viele Songs für andere Leute geschrieben und bin nun mit meinem eigenen Projekt unterwegs, was immer schon mein Ziel war. Meine Musik ist auf jeden Fall im Bereich der Popmusik angesiedelt und ich bin selber einfach ein riesen Fan von Melodien und Texten, worauf ich auch selbst am meisten Wert lege.

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Wie kam der Kontakt zu Sarah Connor zustande?

Dennis Mansfeld: Ich durfte Sarah vor eineinhalb Jahren über mein Management kennenlernen. Wir haben uns damals zu einer Songwriting-Session getroffen, um einfach mal zu gucken, was passiert. Da haben wir uns auf Anhieb super verstanden. Daraufhin haben wir weiter für mein eigenes Projekt Songs geschrieben. Irgendwann fragte sie mich, ob ich Lust hätte, mit ihr ab April auf Tour zu kommen, was mich natürlich riesig freute! Es ist einfach eine Ehre, mit ihr unterwegs zu sein.

Inwieweit spürst du, dass dein Bekanntheitsgrad durch die Auftritte im Vorprogramm von Sarah Connor gewachsen ist?

Dennis Mansfeld: Dazu habe ich eine kleine Story, die mir vor einer Woche passiert ist, als ich meinen Ausweis erneuern wollte. Ich saß gerade am Tisch beim Bürgeramt, mit Maske auf, und nannte meinen Namen, als in dem Moment von der Rezeption gerufen wurde: „Du warst doch mit Sarah Connor in der Barclays Arena!“ (in Hamburg, Anm. d. Red.). Daraufhin wurden dann erst mal ein paar Fotos gemacht. Es ist natürlich immer ein schöner Moment für mich, wenn sowas passiert, und einfach etwas Besonderes mit Sarah auf Tour zu sein.

Was hat es mit dem Inselradio-Song „Viva la vida“ auf Mallorca auf sich? Am 1. Juli erschien hier ja eine neue Version...

Dennis Mansfeld: Das Inselradio war in dem Sommer vor Covid das erste Radio, was jemals einen Song von mir gespielt hat. Es war damals mein erster Song, den ich mehr oder weniger als Demo hochgeladen hatte und per Zufall ist er dann bei dem Radiosender gelandet. Der Song kam super an und stieg auf die Nummer eins der Hörercharts des Senders. Ich durfte daraufhin den Sommer- Song für das Inselradio schreiben. Im Sommer diesen Jahres kam dann ein Anruf vom Direktor, ob ich nicht noch mal Lust hätte, dabei zu sein, da es das erste Mal einfach mega gelaufen ist und der Song tatsächlich zu einer kleinen Inselhymne geworden ist. Ich konnte da natürlich nicht nein sagen und daraufhin ist „Viva la vida“ entstanden.

Du gibst dich musikalisch vielseitig – wo siehst du deine eigene Musik stilistisch?

Dennis Mansfeld: Ich würde sagen, meine Musikrichtung ist auf jeden Fall Pop. Ich liebe Live-Instrumente und ganz generell, Songs zu konzipieren, die ich live mit Band spielen kann. Daneben probiere, aber natürlich auch, eine eigene Note, was den Sound und die Produktion angeht, mitzubringen.

Zur Person: Dennis Mansfeld

  • Dennis Mansfeld ist in Hamburg geboren und auf Mallorca aufgewachsen. Nachdem er dort die Schule abgeschlossen hatte, lebte er in London und New York, kehrte dann nach Spanien zurück und zog 2020 wieder nach Hamburg.
  • Er verdiente anfangs sein Geld mit Straßenmusik, entwickelte sich dann als Sänger und Songwriter weiter. So schrieb er in den vergangenen Jahren Singles für Gestört aber Geil, Cascada, R.I.O., Taemin und viele andere. Seine Songs sind verantwortlich für zig Millionen Streams. Seit diesem Jahr verfolgt er sein eigenes musikalisches Projekt.
  • Dennis spricht Spanisch, Englisch und Deutsch, singt seine Songs aber auf Englisch – mehr Infos unter: dennismansfeld.com

Kennst du Schwetzingen oder die Region Mannheim/Heidelberg?

Dennis Mansfeld: Ich hatte lustigerweise meinen einzigen Gig im privaten Rahmen während Covid, als das für kurze Zeit möglich war, in der Nähe von Mannheim. Mein Gitarrist und ich hatten damals ziemlich viel Spaß und sehr viel Riesling eingeschenkt bekommen. Ich freue mich aber auf jeden Fall auf Schwetzingen, es ist immer schön in einer „neuen“ Stadt zu spielen.

Was wirst du dem Publikum nach Schwetzingen mitbringen?

Dennis Mansfeld: Mindestens einen Song, den die Öffentlichkeit vorher noch nicht gehört hat, und dann abends im Bett im Kopf haben wird.

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Ressortleitung Katja Bauroth ist Redaktionsleiterin der Schwetzinger Zeitung/Hockenheimer Tageszeitung.

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