Hebel-Gymnasium - Posterwettbewerb zum Tag der Mathematik Wie Mathe die Welt verbessert

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bs
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Birk Janson hat den logischen Aufbau von Telefonnummern zum Thema gemacht. Auf seiner Weltkarte zeigt er die Vorwahlnummern, dann „zoomt“ er mit seinen gezeich-neten Karten immer weiter in kleinere Regionen – bis er schließlich im Haus seiner Eltern in Ketsch landet. Er verknüpft somit den Kartenmaßstab jeweils mit einer neuen Ziffer seiner Telefonnummer. © Schillinger

„Wie Mathematik deine Welt besser macht“ – so lautet das Motto des „Internationalen Tags der Mathematik“, der am 14. März gefeiert wird. Letztes Jahr wurde er zum ersten Mal mit weltweiten Aktionen begangen. Schon seit 33 Jahren „ehren“ Mathematikfreunde den 14. März als Pi-Tag. Physiker Larry Shaw hatte 1988 die Idee, Pi mit dem Datum 14.3. zu verbinden. Denn die Kreiszahl Pi ist gerundet 3,14, was in der angloamerikanischen Schreibweise dem 14.3. entspricht. Pi wird als Kreiszahl bezeichnet, da sie das Verhältnis des Umfangs eines Kreises zum Durchmesser darstellt. Und zwar unabhängig von der Größe des Kreises.

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Dieses Jahr gibt es zum „International Day of Mathematics“, kurz „idm314“, im Vorfeld einen Poster-wettbewerb. Aufgabe ist zu visualisieren, wie Mathematik unsere Welt verbessert. Das Poster kann gemalt oder am Computer gestaltet sein. Es sollte aber möglichst ohne Worte auskommen und durch die bildliche Darstellung den mathematischen Sachverhalt erklären. Die Mathelehrerinnen Birgit Schillinger und Bärbel Seefeldt hatten die Idee, diese Aufgabe als schulinternen Wettbewerb auszuschreiben. Die Jury freute sich über „einige sehr gute Einsendungen“. Schüler zeichneten Anwendungen der Mathematik im Alltag – vom Handy bis zum Hausbau.

Beide Lehrerinnen waren von Birk Jansons (Bild) Darstellung beeindruckt. Der Fünftklässler hat den logischen Aufbau von Telefonnummern zum Thema gemacht. Auf seiner Weltkarte zeigt er die Vorwahlnummern, dann „zoomt“ er mit seinen gezeichneten Karten immer weiter in kleinere Regionen – bis er schließlich in seinem Haus in Ketsch landet. Er verknüpft somit den Kartenmaßstab jeweils mit einer neuen Ziffer seiner Telefonnummer.

Auch der gemeinsame Beitrag von Eliseo Carrasco Krämer und Julius Schrapel bekam einen Preis. Die Zehntklässler haben die Herdenimmunität durch Impfung visualisiert. In einem Fall sind nur wenige Schafe geimpft und das ergänzende Baumdiagramm zeigt die exponentielle Verbreitung. Sind aber mehr Schafe geimpft, verdeutlicht das Diagramm den Stopp der Ausbreitung.

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Bis zum 1. März können die für den Schulwettbewerb eingereichten Poster beim internationalen Wettbewerb eingeschickt werden. Und wer noch eine Idee hat, wie Mathematik die Welt besser macht, kann sein Werk bei idm314.org hochladen. bs

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