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Technik Museum

Auf Tuchfühlung mit Walter Röhrl und Co. – Revival der Olympia-Rallye

Revival der berühmten Olympia-Rallye macht Station in Speyer und bietet einmalige Einblicke und Begegnungen

Von 
zg
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Eine wunderbare Vielfalt von Rallye-Fahrzeugen gibt es in Speyer zu sehen. Hier nur zwei der Teilnehmer: Ein Ford Capri und ein BMW. © Technik Museum

Speyer. Für viele Deutsche war es das erste große Farbfernseherlebnis: Die Olympischen Spiele im eigenen Land lösten einen regelrechten Kaufboom aus. Und dann das schreckliche Attentat der palästinensischen Terroristen auf die israelischen Sportler, das die ganze Welt schockierte. Passend zum 50. Jubiläum der Münchner Spiele erinnert nun auch eine Veranstaltung im Technik Museum Speyer an die Olympiade: Denn vom 8. bis 13. August gibt es ein Revival der Olympia-Rallye. Und einer der Etappenorte wird Speyer sein.

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Es war das Jahr 1972, als eine der größten Rallye-Veranstaltungen Deutschlands stattfand. Die Olympia-Rallye führte Europas beste Rallye-Sportler zusammen und legte den Grundstein für die unvergessliche Karriere von Walter Röhrl. Über insgesamt 3400 Kilometer ging es damals von Kiel nach München. Und auch heute, 50 Jahre später, zählt diese Rallye immer noch zu einem Meilenstein der Motorsportgeschichte.

197 Fahrzeuge starten in Kiel und beenden die Tour wie beim Vorbild, in München. Die Veranstaltung macht nach jeder der sechs Tagesetappen in einer anderen Stadt Station. Nach der mit 450 Kilometern längsten Tagesetappe treffen die teilnehmenden Fahrzeuge am Sonntag, 11. August, ab zirka 17.30 Uhr auf dem Gelände des Technik Museums in der Domstadt ein. Dort steht die Prüfung „24 Sekunden von Speyer“ auf dem Programm. Dabei ist eine Strecke von 150 Metern in genau 24 Sekunden zu absolvieren. Für jede hundertstel Sekunde Abweichung von dieser Vorgabe erhalten die Teams Strafpunkte.

Motorsportfans können bei dem sportlichen Wettbewerb live dabei sein, der Eintritt zum Veranstaltungsgelände ist frei. Im Anschluss werden die Teilnehmerfahrzeuge ausgestellt. Die Rallye-Oldies sind dabei sicherlich begehrte Fotomotive und die Teilnehmer wie Olympia-Rallye-Ikone und Doppel-Weltmeister Walter Röhrl stehen für Benzingespräche und Autogramme gerne zur Verfügung.

Selten gesehene Typenvielfalt

Das Teilnehmerfeld kommt aus acht Nationen und setzt sich zusammen aus 44 verschiedenen Fahrzeugmarken und sagenhaften 175 verschiedenen Typen. Das dürfte die größte jemals dagewesene Artenvielfalt bei einer Oldtimer-Rallye sein. Den Anfang machen die 53 Fahrzeuge der Rallye-Autos aus dem Zeitraum von 1950 bis 1972, dann folgt die Gruppe der Rallye-Fahrzeuge der Ära von 1973 bis 1990. Dazwischen startet die Truppe „Walter Röhrl & Friends“, in der einige prominente Piloten mit immer wechselnden Fahrzeugen unterwegs sind.

Allein Walter Röhrl pilotiert im Laufe des Revivals zehn verschiedene Fahrzeuge. Nach den Rallye-Autos folgt der E-Fuel-Praxistest des ADAC mit einem VW T1 Straßenwacht-Transporter aus dem Jahr 1964. Danach kommen die wunderschönen Oldtimer der Wertungsklassen 3 und 4 (1950 bis 1990). Die Fans entlang der Strecken können sich auf ein sehenswertes Teilnehmerfeld freuen. 

Info: Den genauen Streckenverlauf mit Durchlaufzeiten in den Ortschaften gibt’s ab 1. August auf www.olympiarallye72.com

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