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Dreifaltigkeitskirche

„Das Kulturerbe ist erhaltens- und schützenswert“

Innenminister Roger Lewentz und Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler eröffnen den Tag des offenen Denkmals und den Denkmaltag des Landes in Speyer

Von 
zg
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Innenminister Roger Lewentz hat zusammen mit Speyers Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler (Mitte) den Tag des offenen Denkmals sowie den Denkmaltag Rheinland-Pfalz eröffnet. Mit dabei sind auch Christiane Brodersen vom Presbyterium der Dreifaltigkeits-gemeinde (v. l.), Dr. Heike Otto (Generaldirektorin der GDKE) und Dr. Roswitha Kaiser (Landeskonservatorin der GDKE). © GDKE RLP

Speyer. Innenminister Roger Lewentz hat gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler in der Speyerer Dreifaltigkeitskirche den Tag des offenen Denkmals sowie den Denkmaltag Rheinland-Pfalz eröffnet, wie die Stadt mitteilte. Der Tag des offenen Denkmals fand bundesweit am Sonntag, 11. September, statt. Der Denkmaltag Rheinland-Pfalz ist der Beitrag der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) zu diesem Anlass und steht 2022 unter dem Motto „Steinerne Zeugen aus Renaissance und Barock“.

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„Mit ihrer prächtigen Ausstattung durch Gemälde und Schnitzereien ist die 1710 bis 1717 erbaute Dreifaltigkeitskirche das schönste und besterhaltene Beispiel für die lutherische Bautradition. Die Kirche ist eines der besonderen Glanzstücke an diesem Denkmaltag, der deutschlandweit das größte Ereignis darstellt, bei dem tausende Kulturdenkmäler ihre Türen für viele tausende Besucherinnen und Besucher öffnen“, sagte Innenminister Lewentz. Rheinland-Pfalz beteiligte sich in diesem Jahr mit rund 260 Kulturdenkmälern am Tag des offenen Denkmals. „Mit ihrem Besuch zeigen die Menschen nicht nur ihr Interesse am kulturellen Erbe unseres Landes. Sie würdigen auch die Leistungen aller, die sich Tag für Tag für die Pflege und den Erhalt dieses Erbes einsetzen. Dies ist daher auch ein Tag der Vereine, Initiativen und Ehrenamtlichen, die sich für die Rettung und Instandsetzung ihrer historischen Denkmäler engagieren“, so Lewentz.

Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler zeigte sich sehr erfreut, dass der Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr in Speyer eröffnet wird, wo das Stadtbild von zahlreichen Denkmälern entscheidend mitgeprägt sei. „Als einzige Stadt in Rheinland-Pfalz besitzen wir mit dem Kaiserdom und der SchUM-Stätte Judenhof zwei UNESCO-Welterbestätten, womit einmal mehr deutlich wird: Das Kulturerbe ist erhaltens- und schützenswert, denn es ist in Stein und Holz gehaltene Geschichte und wirkt zugleich bedeutend auf die Gegenwart ein“, so Seiler.

Im laufenden Jahr fördert das Land denkmalpflegerische Maßnahmen mit mehr als zwei Millionen Euro. Speyer ist dabei mit dem Großprojekt des Doms, aber auch den SchUM-Stätten vertreten. Die letzte große Restaurierung der Dreifaltigkeitskirche war vom Land Rheinland-Pfalz mit rund einer halben Million Euro unterstützt worden. zg

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