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Radsport - Zweimal Silber und einmal Bronze für Lana Eberle

Drei Medaillen als Ausbeute bei U19-Bahn-DM in Köln

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sl
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Mit zweimal Silber und einmal Bronze ist U19-Juniorin Lana Eberle (RSV Edelweiß Oberhausen) von den deutschen Bahn-Meisterschaften im Radsport in Köln zurückgekehrt.

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In der Einerverfolgung war Franzi Arendt (RSC Turbine Erfurt) eine Klasse für sich und siegte vor Eberle. Dritte wurde Justyna Czapla (Nürnberg). Die Uhr blieb für Eberle bei 2:28,468 Minuten stehen und somit zwei Sekunden später als bei Arendt. Diese hatte erst im Mai einen neue deutsche Bestzeit aufgestellt und fuhr quasi in einer eigenen Liga. „Das hätte ich nicht erwartet“, freute sich Eberle über ihren zweiten Platz vor allem, da sie wegen eines Sturzes noch Trainingsrückstand hatte.

Mit zweimal Silber und einmal Bronze ist Lana Eberle zurückgekehrt. © Eberle

In der Mannschaftsverfolgung wurde es Bronze. Das Mixed-Team aus Baden, Berlin und Rheinland-Pfalz in der Besetzung Eberle, Jette Simon (Kaiserslautern) sowie Elena und Fabienne Jährig (Berlin) schlug im kleinen Finale Brandenburg. Thüringen gewann mit Franzi Arendt, Tasia Ballhaus (Sömmerda), Lara Röhricht (Gera) und Miriam Zweise (Jena) den Titel vor Favorit Mangertseder-Bayern. „Da wäre mehr drin gewesen“, haderte Eberle mit der knappen Niederlage im Vorlauf gegen Thüringen und der vergebenen Möglichkeit auf Silber.

Knapp am Podest vorbei schrammte Eberle mit Rang vier beim Punktefahren. Nach 20 Minuspunkten wegen Verlassens der Bahn in der neutralen Runde vor dem Start fuhr sie das Rennen entsprechend weniger aggressiv. Nach dem Rennen korrigierten die Kommissare beim Sieg von Marla Siegmund vor Franzi Arendt und Fabienne Jährig die Entscheidung. Zu spät und sehr zum Leidwesen von Eberle. „Ich dachte, ich hätte einen Rundenverlust, den ich am Schluss doch nicht hatte. Dementsprechend bin ich dann gefahren“, war sie frustriert wegen der Fehlentscheidung.

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Nicht wirklich zufrieden

Mit Silber im Madison zusammen mit Jette Simon (Kaiserslautern) und 23 Punkten schloss sie den Wettkampftag und die DM mit 23 Punkten ab. Das waren vier weniger als die Siegerinnen Selma Lantzsch (Lübben) und Marla Siegmund sowie einer mehr als die Drittplatzierten Fabienne Jährig und Franzi Arendt. Ganz knapp erreichten Eberle und Lantzsch bei der letzten Wertung hinter dem Führungsduo das Ziel. „Wir haben den Anfang verschlafen und ich bin zu lieb gefahren“, saß der Frust bei Eberle erneut tief. „Zufrieden bin ich mit dem Rennen nicht wirklich, ich hätte schon gerne einen Titel gehabt. Es war richtig knapp.“ sl

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