Handball-Verbandsliga

Gegner ist eine Nummer zu groß

HSV Hockenheim liegt schon zur Pause mit acht Toren zurück und verliert bei der HSG Ettlingen mit 29:35

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zg/sk
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Nach der kurzen Feiertagspause begann nun die Rückrunde in der Handball-Verbandsliga. Der HSV Hockenheim hatte dabei die schwere Aufgabe, beim Tabellenführer HSG Ettlingen anzutreten.

Nach ausgeglichenem Spielbeginn nutzen die Hausherren eine Zeitstrafe gegen den HSV, um sich erstmals nach sieben Minuten beim 4:2 mit zwei Toren abzusetzen. Auch in den Folgeminuten wurde die HSG ihrer Favoritenrolle gerecht und baute die Führung weiter aus. Nach 14 Minuten betrug der Rückstand bereits sechs Treffer (10:4). Die Gäste bekamen die Ettlinger Offensive nicht in den Griff und taten sich im eigenen Angriffsspiel schwer, Lücken zu finden. Einige technische Fehler taten ihr Übriges, um bis zur Halbzeitpause für eine kleine Vorentscheidung zu sorgen (20:12).

Fehler im Aufbau

Zu Beginn von Durchgang zwei zeigte sich zunächst das gleiche Bild: Fehler im Spielaufbau wurden mit drei Gegentreffern gnadenlos betraft und es sah alles nach einer Blamage für den HSV aus. Doch trotz zeitweiser doppelter Unterzahl waren die Rennstädter ihrerseits viermal hintereinander erfolgreich und brachten sich wieder ins Rennen (16:23, 37. Minute).

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Die nun offensiver agierende Abwehr brachte den Spielfluss der HSG immer wieder ins Stocken und die unermüdlich kämpfenden Hockenheimer arbeiteten sich immer weiter heran (24:29, 50. Minute). Beim Stand von 31:28 fünf Minuten vor Spielende schien das Spiel noch einmal spannend zu werden, doch die Gäste mussten dem hohen Tempo Tribut zollen und in der Schlussphase fehlte die nötige Konzentration. Die HSG Ettlingen agierte jetzt deutlich cleverer und brachte den 35:29-Sieg dann doch sicher über die Ziellinie.

Das Resümee von Trainer Admir Kalabic fiel entsprechend gemischt aus: „Wir haben das Spiel heute in der ersten Halbzeit verloren, so einen Rückstand kannst du gegen einen Titelaspiranten nicht mehr aufholen. Aber auf die Leistung der zweiten 30 Minuten können wir aufbauen, um die nächsten Spiele erfolgreich zu gestalten.“

An diesem Samstag, 14. Januar, empfängt der HSV Hockenheim nun die HSG Weschnitztal. Anpfiff in der heimischen Jahnhalle ist an diesem Tag um 18.30 Uhr.

HSV: Sowden, Lang, Berlinghof; Kalabic (7/2), Neumann (2), Hufnagel (1), F. Gubernatis (1), H. Gubernatis (3), Diehm, Cronier (1), Schinke (12/1), Kauther (2). zg/sk