Handball-Badenliga

HSG St. Leon/Reilingen verliert nach langer Führung

Mit einer ansehnlichen Leistung wartete das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen nach der Winterpause auf. Nach einer langen Führung verlieren die St.Leon-Reilinger unnötig.

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krau
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In der Handball-Badenliga macht es die St.Leon/Reilingen – hier Carsten Frank (v. l.), Tim Anschütz und Christoph Köhler vor Tor-hüter Christoph Köhler – ihren Viernheimer Gästen beim 24:26 nicht immer schwer genug. © Cheesy

St. Leon / Reilingen. Mit einer ansehnlichen Leistung wartete das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen nach der Winterpause auf. Gegen den Tabellendritten TSV Viernheim war es bei der 24:26 (11:10)-Niederlage lange Zeit auf Augenhöhe und ein Sieg lag im Bereich des Möglichen. Man merkte es der Mannschaft an, dass sie mit einem Erfolg ins Jahr starten wollte. HSG-Trainer Schnetz sagte vor dem Spiel: „Man muss auch mal so ein Spiel gewinnen. Wir haben uns taktisch perfekt eingestellt und ich bin sehr zuversichtlich.“

Über weite Strecken hielt sich sein Team auch an diese Vorgaben und war dem TSV ebenbürtig. Kleinigkeiten gaben letztlich den Ausschlag und es fehlte auch das berühmte Quäntchen Glück. Mehrere Pfosten- und Lattentreffer verhinderten oftmals den Ausgleich oder eine deutlichere Führung – Die HSG lag zeitweise mit zwei Treffern vorne. Am Ende waren es auch Unkonzentriertheiten der HSG, die unter anderem drei Siebenmeter vergab.

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HSG St. Leon/Reilingen verliert in der Badenliga nach langer Führung

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Mit einer gut sortierten 6:0-Defensive begann das HSG-Team recht konzentriert. Es verstand es, den TSV-Rückraum auf Distanz zu halten und störte frühzeitig das Angriffsspiel der Gäste. In der Offensive wirkten die Gastgeber gut strukturiert, ließen den Ball laufen und warteten auf ihre Chance. So entwickelte sich eine recht torarme, aber ausgeglichene Partie, wobei die HSG stets ein, zwei Tore in Front lag. Beim 9:7 und 10:8 hatte sie die Möglichkeit, auf drei oder vier Tore davonzuziehen, doch vergab sie in dieser Phase drei klare Einwurfmöglichkeiten. So verkürzte der TSV bis zur Pause auf 10:11.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, die Gastgeber über die Mitte zu überraschen. Doch das HSG-Team war gut auf diese Variante eingestellt und konterte mit starkem Rückzugsverhalten. Weiter spielte es in der Offensive sehr überlegt und technisch sauber. Gelungene Spielzüge brachten Torchancen, die aber nicht effektiv genug genutzt wurden. Während das HSG-Team durch sein kluges Spiel gefiel, versuchte der TSV mit Druck aus dem Rückraum zu agieren.

Zwar blieb die Begegnung bis zum 18:18 ausgeglichen, doch dann legte die HSG durch zwei Treffer vor und hatte sogar die Möglichkeit, auf vier Tore davonzuziehen, doch wieder wurden zwei klare Torchancen vergeben. Der TSV glich aus und nach dem 22:22 nutzten die Gäste zwei Unaufmerksamkeiten der HSG zum vorentscheidenden 22:24. Eine weitere nicht genutzte klare HSG-Torchance konterten die Gäste zum 25:22 und 26:22.

HSG-Trainer Schnetz: „Mit solch einer schlechten Chancenverwertung können wir nicht gewinnen. Ansonsten zeigten wir eine starke kämpferische, teilweise auch spielerisch gute Leistung. Leider wurden auch alle 50:50 Entscheidungen gegen uns gepfiffen. Ärgerlich, dass es nicht zu Punkten gereicht hat.“

HSG: Unser, Köhler (1), Decker (3/1), Menger (5), Frank (5/2), Schwechheimer, Anschütz (2), Fink (5), Koffeman (3/1), Antl, Netscher, Geiss, Grünholz, Schmitt.