Handball-Badenliga

Punkteteilung zum Rückrundenauftakt

Beim 24:24 bei Rot-Malsch agiert TSG Eintracht Plankstadt nur mit Minimalbesetzung im Rückraum

Von 
zg
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Die Ausfälle nehmen auch zu Beginn der Rückrunde kein Ende und so trat die TSG Eintracht Plankstadt unter dem Trainerteam Eichhorn/Denne auf den Rückraumpositionen wieder in Minimalbesetzung in der Handball-Badenliga zu einem Vergleich an. Am Ende kam das „Wolfsrudel“ mit einem 24:24 von der TSG Rot-Malsch zurück. Doch auch die Gastgeber konnten nicht ihre besten 14 Mann aufbieten, schreiben die „Rudel“-Verantwortlichen im Spielbericht.

Die Anfangsphase ging klar an die Gastgeber und die TSG brauchte zehn Minuten, um ins Spiel zu finden. Doch dann kam die 3:2:1-Abwehr immer besser zurecht und die Angriffe des TSV Rot-Malsch führten immer seltener zum Erfolg. Im Gegenteil, einige aktiven Ballgewinne und einfache Tore aus der ersten Welle sorgten dafür, dass Plankstadt ab der 27. Spielminute in Führung ging und diese für längere Zeit nicht mehr abgegeben werden sollte. Mit drei Toren setzten sich die Gäste bis zum 16:13 zur Halbzeit ab.

Trainer Niels Eichhorn kommt mit Plank-Stadt nicht über ein 24:24 gegen Rot-Malsch hinaus. © Lenhardt

Wer einen Leistungsabfall der Plankstadter nach dem Seitenwechsel erwartete, wurde eines Besseren belehrt und die TSG Eintracht hielt die Hausherren auf Distanz, verpasste allerdings auch die Möglichkeit, sich komfortabler abzusetzen. Ab der 53. Minute war der Krimi dann perfekt, als Jonas Fertig zum 22:22-Ausgleich den starken Andre Treiber im Tor überwand.

Doch auch nach der kurz darauffolgenden Führung per Siebenmeter für die Gastgeber gaben sich die Plankstadter Mannen um Kapitän Axel Schöffel nicht auf und gingen 100 Sekunden vor Schluss selbst wiederum in Führung. Auf „dem Zahnfleisch gehend“ und ohne die Möglichkeit eines Wechsels in der kompletten zweiten Halbzeit warf sich das „Rudel“ dem Angriff des TSV entgegen, doch konnte es den Ausgleichstreffer von Maximilian Hornstein nicht verhindern. Beide Mannschaften kamen danach jeweils noch einmal in Ballbesitz, verbuchten aber jeweils keinen Treffer mehr – das leistungsgerechte Unentschieden stand zum Abschluss auf der Anzeigetafel. Nun warten zwei Heimspiele auf das „Rudel“, in denen es nach Auskunft der Trainer „nicht gewillt ist, Punkte abzugeben“.

TSG Eintracht: A. Treiber, Lazaro Garcia; Maier (9), Großhans (4), R. Verclas (3), A. Schöffel (3), M. Verclas (2), Eichhorn (2), Jukanovic (1), M. Treiber, Schneider, Ritter, J. Bastel. zg