Handball-Badenliga

Schnetz fordert mehr Bewegung

HSG. St Leon/Reilingen erwartet Pforzheim/Eutingen II

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krau/mj/nt
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Auf ihn war zuletzt Verlass: Carsten Frank (r.) will mit der HSG St. Leon/Reilingen zurück in die Erfolgsspur. © lenhardt

Zwei von drei Handball-Badenligisten aus unserem Verbreitungsgebiet stehen an diesem Wochenende vor Auswärtsaufgaben. Nur die HSG St. Leon/Reilingen ist zu Hause gefordert. Nach der empfindlichen Auswärtsniederlage in Hardheim steht an diesem Sonntag das sicher nicht minderschwere Heimspiel gegen die unbequem zu spielende SG Pforzheim/Eutingen II auf dem Spielplan.

Die SG hat nach anfänglichen Schwierigkeiten nun in die Erfolgsspur gefunden und einen 8:0 Punkte-Lauf in den letzten vier Spielen hingelegt. Mit ihrer Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen dynamischen, teils in der A-Jugend-Bundesliga spielenden Akteuren, stellen sie ein sehr spielstarkes Team. Und mit ihrer meist offensiv ausgerichteten 3:2:1-Abwehrformation, aber auch mit einer 6:0 Defensivformation machen sie es jedem Gegner schwer, ein konstruktives Angriffsspiel aufzuziehen. HSG-Trainer Schnetz warnt: „Nach der desolaten Vorstellung in Hardheim müssen wir unbedingt den Hebel umlegen und unser Spiel sowohl in der Offensive als auch in der Defensive viel beweglicher gestalten.“

Duo spielt auswärts

Die TSG Eintracht Plankstadt ist bereits am Samstag (20 Uhr) beim Oberliga-Absteiger TSV Birkenau. Dort gab es im Sommer einige personelle Wechsel, zudem wurde in der vergangenen Woche der Trainer gewechselt: Nach vier Siegen und drei Niederlagen trat Jochen Grupe als Übungsleiter der Falken zurück, neuer Mann an der Seitenlinie ist Timo Baumann.

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Dem 29-Jährigen, der zuletzt als Trainer der A-Jugend bei der SG Leutershausen tätig war, gelang mit einer 22:28-Niederlage beim TSV Rot-Malsch allerdings nicht gerade ein Einstand nach Maß. „Birkenau stellt wieder mal eine gute Truppe, dazu ist die Mannschaft nach dem Trainerwechsel sicher hochmotiviert. Aber auch wir gehen das Spiel mit einem gesunden Selbstbewusstsein an und wollen Zählbares mitnehmen“, sagt Trainer Niels Eichhorn.

„Das sollte ein Spiel auf Augenhöhe werden“, erwatet Alexander Lemke, spielender Co-Trainer der HG Oftersheim/Schwetzingen II vor dem sonntäglichen Gang zur TSG Dossenheim (16.30 Uhr). Denn nach dem Sieg über Tabellenführer Heddesheim kann es nur einen Weg geben, den im Klassement nach oben. „Die momentane Tabelle zeigt ganz klar, um was es jetzt gerade geht. Im Moment heißt das für uns Abstiegskampf, aber das kann auf Dauer nicht unser Anspruch sein“, unterstreicht Trainer Jan Philipps vehement. krau/mj/nt