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2. Fußball-Bundesliga

SV Sandhausen verpflichtet Pascal Testroet

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PM SVS
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Pascal Testroet wechselt vom FC Erzgebirge Aue nach Sandhausen. © DPA

Sandhausen. Der SV Sandhausen verstärkt sich mit dem zweitligaerprobten Torjäger Pascal Testroet, der in den vergangenen drei Spielzeiten für den FC Erzgebirge Aue in 99 Pflichtspielen insgesamt 37 Treffer markiert hat.

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Mikayil Kabaca, Sportlicher Leiter des SV Sandhausen: „Nach dem Abgang von Kevin Behrens war für uns klar, dass wir einen erfahrenen Torjäger verpflichten wollten. Mit Pascal Testroet ist uns das zu 100 Prozent gelungen. Ich bin sehr froh, dass wir es geschafft haben einen Stürmer dieser Klasse zum SV Sandhausen geholt zu haben.“

Der 30-jährige Mittelstürmer wurde in den Jugendteams des FC Schalke 04 und von Werder Bremen ausgebildet. Mit den Norddeutschen wurde er in der Saison 2008/09 deutscher U19-Meister und stand im Anschluss auch im Profikader der Werderaner. Insgesamt lief er zweimal in der deutschen U18- und fünfmal für die U20-Nationalmannschaft auf. Es folgten Stationen in der 3. und 2. Liga bei Kickers Offenbach, Arminia Bielefeld, dem VfL Osnabrück, Dynamo Dresden und zuletzt in Aue. Zwei Meistertitel in der 3. Liga mit Arminia Bielefeld (2014/15) und Dynamo Dresden (2015/16) komplettieren Testroets Titelsammlung.

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„Wir wollten einen Stürmer mit einer hohen Anzahl an Scorerpunkten, der also selber Torgefahr ausstrahlt und zudem seine Mitspieler sehr gut einsetzen kann. Als sich die Möglichkeit auftat Pascal zu verpflichten, haben wir alles darangesetzt. Er passt sehr gut in unsere Spielphilosophie, da er sowohl mit dem Rücken zum Tor sehr stark agiert als auch in der Box große Torgefahr ausstrahlt. Er kennt die Liga, braucht keine große Eingewöhnungszeit, kommt aus dem Mannschaftstraining und wir sind überzeugt, dass er uns mit seinem hohen Spielverständnis direkt weiterhelfen kann“, freut sich Stefan Kulovits auch von Trainerseite über diesen Transfer.

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Wichtigter Torgarant 

Für die Auer „Veilchen“ war Testroet in den vergangenen Jahren ein wichtiger Torgarant. Nach 15 Treffern in der Saison 2018/19 und sieben in der darauffolgenden Spielzeit war der 1,85 Meter Angreifer zuletzt in 33 Partien zwölfmal erfolgreich. Zudem bereitete er neun Treffer vor. Insgesamt kommt Testroet in 125 Zweitligaspielen auf 37 Treffer und 23 Vorlagen. In der 3. Liga war er zudem in 189 Begegnungen 57 Mal zur Stelle (27 Vorlagen).

„Ich hatte ein sehr präzises und intensives Gespräch mit den Trainern und Mikayil Kabaca. Es war vom ersten Moment an hochinteressant und ich habe mich sehr über die Wertschätzung gefreut. Dann ging alles sehr schnell und ich bin jetzt quasi schon auf dem Weg ins Trainingslager. Ich freue mich auf die neue Aufgabe in Sandhausen und diese 2. Liga, hoffentlich wieder mit vielen Fans im Stadion“, sagt Pascal Testroet mit viel Vorfreude.

Elfter Neuzugang

Nach den Offensivspielern Christian Kinsombi (KFC Uerdingen), Cebio Soukou (Arminia Bielefeld) und Gianluca Gaudino (Young Boys Bern), den Defensivakteuren Carlo Sickinger (1.FC Kaiserslautern), Arne Sicker (MSV Duisburg), Immanuel Höhn (SV Darmstadt 98), Bashkim Ajdini (VfL Osnabrück), Oumar Diakhite (Eintracht Braunschweig) und Chima Okoroji (SC Freiburg) sowie Torhüter Patrick Drewes (VfL Bochum) ist Testroet der elfte Neuzugang des SV Sandhausen für die Saison 2021/22.

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Thema : SV Sandhausen

  • Lokalsport Gianluca Gaudino ist als Aktivposten angekommen

    Es dauerte nicht lange, bis Gianluca Gaudino wusste, worauf er sich beim SV Sandhausen eingelassen hatte. Kurz nach dem Anpfiff sah sich der Neuzugang, der vom Schweizer Meister BSC Young Boys kam, in seinen ersten Zweikampf verstrickt. Der Kampf seiner neuen Mannschaft wurde im ersten Saisonspiel der neuen Spielzeit in der 2. Fußball-Bundesliga letztendlich nicht belohnt. Sandhausen unterlag Fortuna Düsseldorf mit 0:2 (0:0), nachdem Rouwen Hennings mit einem Doppelpack den Unterschied gemacht hatte (wir berichteten). Gaudino war als hängende Spitze an der Seite von Cebio Soukou und im Zusammenspiel mit dem pfeilschnellen Chima Okoroji aber zweifellos ein belebendes Element im Offensivspiel. Leichtfüßig, verspielt und kreativ versuchte er Impulse zu geben. Obgleich diese noch nicht auf der Anzeigetafel erkennbar waren, durfte Gaudino mit seiner Einzelleistung beim Pflichtspiel-Debüt zufrieden sein. {element} „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, konnten der Partie im zweiten Durchgang unseren Stempel aber nicht mehr so aufdrücken wie noch vor der Pause. Das hatte wir uns anders vorgenommen“, sagte der Mittelfeldspieler. „Düsseldorf wurde etwas stärker und mit dem ersten Gegentreffer waren wir leider etwas raus aus dem Spiel. Wir haben dennoch gezeigt, dass wir in dieser Saison mit der Mannschaft etwas erreichen wollen. Abgesehen vom Ergebnis, ist uns das gelungen.“ „Mir gefällt Sandhausen sehr gut“ {furtherread} Gemeinsam mit Okoroji, der im Gegensatz zu seinem Vorgänger Diego Contento auf der Linksverteidigerposition auf Anhieb einen guten Eindruck hinterließ, begeisterte Gaudino. „Es ist natürlich klasse, dass das so gut lief“, fand er. Noch beim öffentlichen Training wusste Gaudino nicht so recht, was ihn am ersten Spieltag erwarten würde. Gekommen als Meister war das deutsche Unterhaus für den 24-Jährigen ein unbekanntes Terrain. Dennoch will er nach Stationen beim FC Bayern München in der Jugend und der ersten Mannschaft, dem FC St. Gallen sowie Chievo Verona endlich Fuß fassen. „Mir gefällt es in Sandhausen sehr gut. Die Gegend ist mir nicht neu und deswegen ist es mir auch leichtgefallen, mich einzuleben“, sagt er über seine ersten Tage. Als Sohn des früheren Torjägers Maurizio Gaudino wurde Gianluca in Hanau geboren. „Es ist sehr lange her“, sagt Gaudino über seine Kindheit in der Kurpfalz. „Ich verbinde meine Kindheit aber mit dieser Gegend und deswegen ist es für mich umso schöner, wieder hier zu sein.“ Jetzt fehlen nur noch die positiven Erlebnisse auf dem Platz. Am zweiten Spieltag gastiert der SVS beim Aufsteiger FC Ingolstadt, der nach der 0:3-Pleite gegen Dynamo Dresden auf Wiedergutmachung betreiben möchte. Gaudino hat sich empfohlen, wieder als Aktivposten auflaufen zu dürfen. Verletzungsstatus noch nicht klar Ob es für Pascal Testroet auch reichen wird, ist noch nicht sicher. Schon in der Vorwoche musste der Stürmer die Generalprobe auslassen. Gegen Düsseldorf verpasste er die zweite Halbzeit aufgrund von Achillessehnen-Problemen. Sandhausens Trainer Gerhard Kleppinger sagt: „Wir hoffen, dass keine schlimmere Verletzung vorliegt und sind auch da guter Dinge.“

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