Fußball-Kreisliga

Trainer Ali Hanbas will mit der TSG Eintracht Plankstadt zurück ins Mittelfeld

Von 
Andi Nowey
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Der Trainer des Fußball Kreisligisten TSG Eintracht Plankstadt Ali Hanbas möchte mit seinem Team wieder in die Gänge kommen. © Fischer

Plankstadt. Zwei Unentschieden, zwei Siege und zuletzt zwei Niederlagen lautet die Bilanz der TSG Eintracht Plankstadt aus den letzten sechs Partien in der Fußball-Kreisliga. Das Team von Trainer Ali Hanbas findet sich im Klassement auf Rang zwölf wieder, der Abstand zum ersten möglichen Abstiegsrang ist sieben Punkte entfernt. Ein noch beruhigendes Polster, das den TSG-Coach allerdings andererseits auch nicht in Euphorie verfallen lässt – zu sehr ist der Negativtrend erkennbar.

Spieltag Fußball-Kreisliga

  • Der FV 1918 Brühl II ist spielfrei, die SG Oftersheim tritt nach einer Woche Pause bei der SpVgg Wallstadt an.
  • Für den FV 08 Hockenheim hängen die Trauben gegen den VfR Mannheim II wieder hoch.
  • TSG Eintracht PlankstadtTSG Lützelsachsen (Freitag, 19.30 Uhr), FV 08 HockenheimVfR Mannheim II, SpVgg WallstadtSG Oftersheim (beide Sonntag, 14 Uhr).

Herr Hanbas, nach dem Gesetz der Serie wäre nun wieder ein Unentschieden an der Reihe, oder?

Ali Hanbas: Ich hoffe nicht. Das Problem bei uns ist, dass die Trainingsbeteiligung sehr mau ist. Im Spiel macht sich die Problematik bemerkbar, dass dann der Ball nicht sauber gespielt wird. Es fehlen einfach gewisse Abläufe und es ist für mich dann auch schwierig, Trainingsinhalte zu gestalten. Ich habe schon gesagt, dass es nicht mein Anspruch ist, auf Platz zwölf zu stehen. Ich will jetzt wieder weiter nach oben, aber zuerst einmal ins Mittelfeld.

Das Polster auf den ersten Abstiegsplatz beträgt sieben Punkte. Fühlen Sie sich aktuell noch sicher oder geht der Blick auch nach unten?

Hanbas: Ich fühle mich nicht mehr so sicher, wie noch vor ein paar Wochen, vor allem, da wir zuletzt einen Negativtrend hatten. Die Spiele gegen Neckarau, Gartenstadt und in Sandhofen hätten wir auch mit mehr Punkten abschließen können. Wenn man aber so eine Situation hat, dann hat man auch das Glück nicht. Manchmal fehlt einfach die Leichtigkeit und vielleicht machen sich manche auch zu viel Druck. Klar schaue ich mit einem Auge auch nach unten, aber generell bin ich eher der Typ, der nach oben blickt.

Wie wirken Sie auf Ihr Team ein?

Hanbas: Ich habe den Jungs gesagt, dass es in dieser Saison vielleicht anders läuft als zuletzt, als wir eher in der Hinrunde stärker waren. Möglicherweise ist es dieses Mal so, dass wir erst in der Rückrunde explodieren, wenn die Verletzten wieder zurückkehren.

Wie lautet die Zielvorgabe bis zur Winterpause?

Hanbas: Wir haben noch zwei Spiele vor der Winterpause und da wollen wir natürlich das Maximum holen.

Wie schätzen Sie den kommenden Gegner Lützelsachsen ein?

Hanbas: Das ist eine Mannschaft mit vielen guten Spielern, die über die Außenbahnen schnell und quirlig sind. Das wird ein Spiel auf Augenhöhe, aber wir sind zuhause und wollen ein anderes Gesicht zeigen und mit viel Wille, Leidenschaft und Herz drei Punkte einfahren.

Freier Autor Schwerpunkte: Mannheimer Kreisfußball, Kreisklassen A und B, Kreispokal, Waldhof-Legenden

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