Geothermie

Untergrund wird erforscht

Rüttelfahrzeuge sind bis Februar unterwegs

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ras/zg
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Solche Vibrationsfahrzeuge sind aktuell in der Region im Einsatz. © DMT

Region. Die Firma Geohardt, eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Versorgungsunternehmen EnBW und MVV, beginnt mit Genehmigung des Bergamtes in der Region mit 3D-seismischen Messungen. Die Untersuchung des Untergrundes dauert voraussichtlich bis Ende Februar. Ziel ist es, im sogenannten Potenzialgebiet geologische Bohrziele für die Tiefengeothermie zu finden, heißt es seitens des Unternehmens.

Eine 3D-Seismik ist eine geophysikalische Untersuchung, mit der ein Abbild des Untergrunds erstellt wird. Dafür werden sogenannte Vibrationsfahrzeuge eingesetzt, die über Rüttelplatten leichte Schwingungen in den Boden aussenden. Die dabei erzeugten seismischen Wellen werden im Untergrund von verschiedenen Gesteinsschichten reflektiert und an der Erdoberfläche über sogenannte Geophone erfasst.

Die Rüttelfahrzeuge seien je Messpunkt etwa drei Minuten und die Geräuschentwicklung sei nur von kurzer Dauer, erklärt Geohardt. Untersucht wird das rund 7000 Hektar große Gebiet bei Mannheim, Heidelberg, Schwetzingen, Plankstadt, Oftersheim, Brühl und Ketsch. „Soweit dies möglich ist, werden sämtliche Arbeiten auf öffentlichen Flächen, insbesondere Straßen und Wegen, durchgeführt“, versichert das Unternehmen in einer Mitteilung. ras/zg

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