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Bitte – gehen Sie zur Bürgermeisterwahl in Ketsch

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Kommentar von
Caroline Scholl
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Als Ketscherin war es für mich selbstverständlich, eine gelbe Karte im Rathaus zu holen und den Donnerstagabend in der Rheinhalle zu verbringen. Wer pünktlich eintraf, hatte zwei Stunden und 45 Minuten Zeit, sich ein Bild zu machen, wer künftig die Bestbesetzung für die Bürgermeisterstelle sein könnte. Zur marathonartigen Durststrecke wurde die Zeit nur, da es keine Getränke in der Halle gab. Für mich war die Veranstaltung dennoch der bisherige Höhepunkt sämtlicher Wahlkampfaktivitäten. Und wir Ketscher haben tatsächlich eine Wahl, denn sechs Kandidaten, von denen fünf in der Rheinhalle Rede und vier – nach Simon Willi Schmeissers Restveranstaltungsboykotts – auch Antwort standen, werden am 8. Mai auf dem Stimmzettel stehen. Das finde ich großartig. Es ist bei dieser Wahl für jeden etwas dabei. Mit ihrer individuellen Note haben alle, wie man so schön sagt, „abgeliefert“.

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Indes: Wenn man als Wähler beispielsweise Bilder mal mit und mal ohne Inhalt in den sozialen Medien will, bekommt man diese genauso zuverlässig wie Videosequenzen oder die Möglichkeit, seine Freizeit bei Veranstaltungen aller Art zu verbringen. Man kann sich einen Bürgermeister nicht backen, aber dafür wohl anderes: Allein die Kuchen, die so manches Wahlteam für ihren Favoriten gebacken hat, dürfte in Reihe gelegt vom Marktplatz über die „Alla hopp“-Anlage bis zum Anglersee reichen. Manche Kandidaten bleiben eher im Hintergrund, sodass der Wähler hier für Infos selbst aktiv werden muss – parteilos, parteiunabhängig, parteiempfohlen, parteizugehörig – alles ist möglich. Man lacht den Ketschern von Plakaten zu, verteilt Infos oder investiert erst gar nicht in eine Werbeform.

An diesem Abend in der Rheinhalle galten jedoch andere Regeln: gleiche Redezeit für alle, Fragen, die vorher nicht bekannt waren. Keiner durfte die Rede eines Mitbewerbers im Saal hören, und alles, was passierte, geschah live und unmittelbar – von daher „Chapeau“.

Was mich persönlich nun überzeugt? Authentizität, Toleranz und Menschlichkeit. Ja, mir hat die Vorstellungsrunde in meiner Wahlentscheidung geholfen – und ich wünsche mir, dass viele Ketscher die Chance nutzen und wählen gehen.

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Freie Autorin Freie Journalistin für die Region Rhein-Neckar

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