Kollerfähre - Es geht wieder hin und her / Schiff wurde in der Winterpause umfassend gewartet Wichtige Querung des Rheins

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ras
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An arbeitsfreien Tagen wird die Kollerfähre zur Freizeiteinrichtung, doch sie versieht wie immer seit 1835 auch infrastrukturelle Aufgaben – besonders für Landwirte und nicht erst seit der Sanierung der Salierbrücke auch für Pendler. © strauch

Brühl. Die Kollerfähre ist noch gut in Schuss und macht es aus technischer Sicht gut und gerne noch einige Jahre, ist sich Uwe Baumann, im Landesamt für Vermögen und Bau für deren Betrieb zuständig, sicher. Für die langfristige Sicherung des Betriebes bleibt da allerdings noch die Frage nach der Finanzierung, denn auch wenn die Kosten für den Betrieb der Kollerfähre in den nächsten beiden Jahren im Landeshaushalt aufgeführt sind, wird danach wohl wieder verhandelt werden müssen, ob sich die Gemeinde eventuell dann an den Kosten beteiligen muss.

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Gleichwohl pendeln die drei Löwen ab Mittwoch, 11. März, wieder regelmäßig über den Rhein. Für so manchen, der durch die Sanierung der Salierbrücke bei Speyer geplagten Verkehrsteilnehmer zweifellos eine wichtige Nachricht, denn so wurde es ja festgestellt: Die Rheinquerung der Landesstraße per Schiff stellt nicht nur eine touristische Attraktion dar.

Nachdem in der Werft in Speyer die Fähre über die Winterzeit den notwendigen Wartungsarbeiten unterzogen worden ist, geht es jetzt wieder auf große Fahrt. „Der Fahrplan bleibt im Wesentlichen unverändert und wird – wie bisher auch – je nach Witterung an ausgewählten Tagen in den Abendstunden verlängert“, teilt Baumann gegenüber unserer Zeitung mit. In der Vorsaison bis Ende dieses Monats pendelt sie damit mittwochs bis sonntags jeweils von 10.30 bis 15 Uhr zwischen den beiden Brühler Rheinufern hin und her. Montags und dienstags findet kein Fährbetrieb statt, es sei denn, es ist ein Feiertag.

Von April bis Ende September gelten die Zeiten für die Hauptsaison, also ebenfalls von mittwochs bis sonntags, dann allerdings von 10 bis 19.30 Uhr, im Oktober dann wieder die Zeiten der Nebensaison.

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Auch die Fährtarife bleiben unverändert, teilt die Behörde in einem Schreiben mit – die Bandbreite reicht dabei von 1 Euro für Fußgänger bis zu 4,50 Euro für Personenkraftwagen und 6,50 Euro für Wohnmobile jeweils für die Einzelfahrt.

Die Kollerfähre verkehrt seit 1835 zwischen den beiden Ufern. Ihre Vorgängerin war die Ketscher Fähre, die erstmals vor rund 800 Jahren erwähnt wurde. Durch die Rheinregulierung von Tulla geriet dieser Rheinübergang der Enderlegemeinde jedoch Anfang des 19. Jahrhunderts in den toten Winkel des Verkehrs. Daher wurde der Fährbetrieb 1834 auf Brühler Gemarkung verlegt. ras

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Info: Weitere Bilder gibt es unter www.schwetzinger-zeitung.de

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