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Jubiläum - Elisabeth und Joachim Dahlhaus feiern ihre Goldene Hochzeit / Ehepaar ist in der Stadt vielfältig engagiert

Seit 50 Jahren gemeinsam durchs Leben

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sge
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Dr. Elisabeth und Joachim Dahlhaus freuen sich, ihr goldenes Ehejubiläum feiern zu dürfen. Vor 50 Jahren haben sie sich das Jawort gegeben. Mitgefeiert wird außerdem der 80. Geburtstag von Elisabeth Dahlhaus. © Geschwill

Eppelheim. Seit fünf Jahrzehnten sind Joachim und Elisabeth Dahlhaus, geborene Berg, verheiratet. Anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit findet am Freitag, 3. September, um 16 Uhr in der Pauluskirche ein Dankgottesdienst statt, den Pfarrerin Cristina Blázquez leiten wird. Die standesamtliche Trauung fand am 2. September 1971 in Köln statt. Den kirchlichen Segen spendete ein Dominikanerpater, ein Studienkollege von Elisabeth Dahlhaus, im Altenberger Dom. Die Lebenswege der gebürtigen Berlinerin und Katholikin und ihres evangelischen, aus Lüdenscheid im Sauerland stammenden Mannes kreuzten sich in Köln, wo beide an der Universität studierten und als wissenschaftliche Mitarbeiter tätig waren. Gleiche Interessen an mittelalterlicher Geschichte und Kunst führten sie zueinander.

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Joachim Dahlhaus studierte nach Abitur und Sanitätsdienst bei der Bundeswehr Geschichte, Geografie und Germanistik für das Lehramt. Nach Staatsexamen und Referendariat wurde er wissenschaftlicher Angestellter am Historischen Seminar in Köln; später wechselte er an das Historische Seminar und das Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde in Heidelberg, wo er bis zu seiner Pensionierung 2007 tätig war. Aus seinem Interesse an der Eppelheimer Ortsgeschichte sind verschiedene Vorträge und Publikationen entstanden.

Er ist auch Mitautor einer neuen „Geschichte Eppelheims“, die anlässlich des 1250-jährigen Ortsjubiläums erarbeitet wird. Zwölf Jahre war er Mitglied des evangelischen Kirchengemeinderats. Ihm ist wie seiner Frau die Förderung der Ökumene wichtig.

Elisabeth Dahlhaus, die am 2. September auch ihren 80. Geburtstag feiert, studierte nach dem Abitur Geschichte, Germanistik und Latein, arbeitete als wissenschaftliche Assistentin am Kölner Historischen Seminar und wurde dort mit einer Dissertation zur karolingischen Geschichte promoviert. Nach Heirat und Referendariat erhielt sie ihre erste Anstellung als Studienrätin in Wipperfürth. Das Paar zog in das benachbarte Lindlar, wo 1977 Tochter Maria zur Welt kam. Da der Ehemann und Vater nun in Heidelberg arbeitete, musste er mehrere Jahre zwischen Lindlar und Heidelberg pendeln, bis seine Frau 1981 ihre Versetzung nach Baden-Württemberg erreichte und ans Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium kam. Seitdem wohnt die Familie in Eppelheim.

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Führungen als Nachwächterin

Die Hobbys der Jubilarin sind Sticken und Chorgesang. Vier Jahrzehnte war sie aktive Sängerin im katholischen Kirchenchor „Cäcilia“, davon 30 Jahre als Vorsitzende. Sie erforschte die Geschichte der Pfarrei St. Joseph und ihrer Kirchen und gehörte über die Zeit von zwei Wahlperioden dem Pfarrgemeinderat an. Auch politisch engagierte sie sich: Von 1994 bis 2009 war sie Gemeinderätin, zuerst für die CDU, dann für die SPD. Einige Jahre hatte sie den Vorsitz beim Förderkreis der Stadtbibliothek inne und sie ist Mitglied beim Ortsverein der AWO. Viele Eppelheimer begeisterte sie mit ihren Nachtwächterführungen im historischen Gewand. Gemeinsame Interessen und ein glückliches Miteinander sind dem Paar bis heute erhalten geblieben. Den Gratulanten schließt sich die Schwetzinger Zeitung mit Glückwünschen an. sge

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