Schusswaffengebrauch

37-Jähriger nach Polizei-Schüssen in Hockenheim weiter im Krankenhaus

Der 37-Jährige, der am 2. Januar bei einem Familienstreit in Hockenheim durch Polizeibeamte durch Schusswaffengebrauch außer Gefecht gesetzt wurde, befindet sich nach wie vor im Krankenhaus.

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Matthias Mühleisen
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Hockenheim. Der 37-Jährige, der am 2. Januar bei einem Familienstreit ein Waffen-Replikat bei sich trug und durch Polizeibeamte durch Schusswaffengebrauch außer Gefecht gesetzt wurde, befindet sich in stabilem Zustand nach wie vor im Krankenhaus. Das hat die Staatsanwaltschaft Mannheim auf Anfrage unserer Zeitung mitgeteilt. Der Mann habe zu dem Geschehen keine Angaben gemacht.

Zwischenzeitlich habe das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen ihn wegen Taten zum Nachteil seiner ehemaligen Lebensgefährtin und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erlassen und in Vollzug gesetzt. Ob der 37-Jährige bei dem Vorfall gegen 16.30 Uhr unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stand, sei Gegenstand der weiteren Ermittlungen, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft weiter.

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Wie berichtet, hatte der unter anderem wegen Drogendelikten polizeibekannte Mann im Hausflur vor der Wohnung seiner Ex-Partnerin mit einer Pistole hantiert, die sich später als täuschend echter Nachbau erwies. Als er nach einiger Verhandlungszeit mit der Waffe in der Hand auf die Beamten zuging, gaben zwei von ihnen insgesamt sieben Schüsse auf ihn ab, von denen mehrere trafen. Das Polizeipräsidium in Mannheim teilte einige Tage später mit, das Verhalten der beiden Beamten sei weder rechtswidrig noch unverhältnismäßig gewesen.

Redaktion Redakteur im Bereich Hockenheim und Umland sowie Speyer