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Bilanz - Erlös des „kleinen Weihnachtsmarkts“ hilft Einrichtungen an der Ahr und in der Ukraine

Erlös aus Hockenheim hilft an der Ahr und in der Ukraine

Von 
zg
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Dekoratives aus Holz als Teil des Sortiments: Die Auswahl im „kleinen Weihnachts-markt“ im einstigen Bistro der Metzgerei Hauser hat die Kunden überzeugt. © Kraus

Der „kleine Weihnachtsmarkt“ im ehemaligen Bistro der Metzgerei Hauser in der Karlsruher Straße hat noch vor Weihnachten seine Türen geschlossen. Inzwischen sind alle Rechnungen bezahlt, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben gespannt auf die Höhe des Erlöses gewartet. Dieser hat alle ihre Erwartungen übertroffen, teilt Koordinatorin Esther Kraus mit: 4000 Euro haben sie erwirtschaftet.

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Allein 1000 Euro erbrachte der Verkauf von Sternen und Karten aus Teebeutelhüllen außerhalb des Ladens. Dazu habe die Metzgerei Hauser ihr Bistro der guten Sache kostenlos zur Verfügung gestellt, berichtet Esther Kraus dankbar. Und das aus gutem Grund, denn die Arbeit mit Menschen mit Behinderungen zu unterstützen, liegt ihnen sehr am Herzen. So war es für sie fast eine Selbstverständlichkeit, den Initiatorinnen des „kleinen Weihnachtsmarktes“ Uschi Hummel, Ute Schestag, Carmen Hütt und Esther Kraus beim Verkauf von Waren aus Werkstätten von Menschen mit Behinderungen zu helfen.

In der Frage, wohin der Erlös gehen sollte, waren sich die Mitarbeiter schnell einig: 3000 Euro sollen dem von der Flut im Juni betroffenen Lebenshilfehaus in Sinzig an der Ahr zugutekommen. Ihr Haus in der Pestalozzistraße hatte 36 Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen ein Zuhause geboten. Die Lebenshilfe war gerade dabei, das Haus um einen Anbau zu erweitern. Dann hat die Flut alles zunichte gemacht.

Auf alle Fälle soll das Lebenshilfehaus als Wohneinrichtung erhalten bleiben und wenn nötig wieder neu aufgebaut werden.

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1000 Euro werden an die Behindertenhilfe in Heten und Wary in der Ukraine gehen. Die Reformierte Kirche hat dort zwei Tageszentren für Kinder mit Behinderungen aufgebaut. Die Kinder werden betreut und gefördert und erhalten notwendige Therapien. Für die Kinder und ihre Familien sind diese Tageszentren ein großer Segen.

Wiederholung schon beschlossen

„Und nächstes Jahr wollen wir unser Projekt auf alle Fälle wieder starten“, kündigen die Initiatorinnen an. Denn die Waren aus den Werkstätten für Behinderte bestechen sowohl durch ihre Qualität wie ihre Besonderheit, wie manch ein Besucher erstaunt festgestellt habe. So war schon in der ersten Woche fast der gesamte weihnachtliche Holzschmuck über die Ladentheke gegangen, dazu kamen die Gutsel aus der Nordeifel, Seifen von Eckenförde, Lodentaschen aus Landau, Lkw-Planen-Taschen aus Bretten, Nudeln aus Trossingen, Kerzen und Vogelhäuschen aus Fürstenwalde und Genähtes aus Heidelberg.

Auch wenn in den beiden folgenden Wochen der Verkauf schleppender verlief, ergaben sich doch immer wieder nette Gespräche mit den Kunden und das Team war vollauf zufrieden. zg

Info: Spenden sind unter dem Stichwort „Flut Lebenshilfehaus“ auf das Spendenkonto möglich: Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN DE61 5775 1310 0000 8211 24

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