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Freie Wähler - Kreisverband Rhein-Neckar bespricht bei Jahreshauptversammlung wichtige Aufgaben / Jürgen Schmitt als Vorsitzender bestätigt / Abschluss mit Elektrokarts

Unterbringung fordert Kommunen heraus

Von 
zg
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Besichtigen die Einrichtungen am Hockenheimring: die Freien Wähler Jens Gredel (v. l.) , Michael Sauter, Elisabeth Schröder, Stefan Weisbrod, Gabi Horn, Florian Altenberger und Jochen Vetter, hier im Baden-Württemberg- Center. © Freie Wähler Kreisverband

Auf viele aktuelle und zurückliegende Herausforderungen hat der Kreisverband Rhein-Neckar der Freien Wähler bei seiner Jahreshauptversammlung im Baden-Württemberg- Center auf dem Hockenheimring geblickt. Vorsitzender Jürgen Schmitt begrüßte dazu zahlreiche Mitglieder aus den Stadt- und Ortsverbänden des Rhein-Neckar-Kreises sowie Vorstand und Beiräte des Kreisverbands.

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Ein besonderer Gruß galt dem Oberbürgermeister der Stadt Hockenheim Marcus Zeitler. Dieser gab einen kurzen Ausblick auf die aktuellen Themen in der Kommunalpolitik sowie die anstehenden Aufgaben am Hockenheimring. Die Stadträtin und Fraktionssprecherin der Hockenheimer Freien Wähler Gabi Horn bot in ihrem Grußwort einen Einblick in die aktuell wichtigsten Aufgaben der Rennstadt sowie in einige Kreisthemen aus ihrer Arbeit als Kreisrätin.

Lob für Pandemiemanagement

Der neue Vorstand

Vorsitzender: Jürgen Schmitt (Wiesloch), stellvertretende Vorsitzende: Katharina Becker (Schwetzingen) und Jochen Vetter (Hockenheim).

Schriftführerin: Lona Burkert (Rauenberg), Schatzmeister: Horst Lenz (Wilhelmsfeld).

Beiräte: Friedrich Ewald (Schriesheim), Konrad Fleckenstein (Malsch), Udo Karoff (Wiesenbach), Matthias Kurz (Leimen), Tobias Rehorst (St. Leon-Rot), Monika Springer (Weinheim), Raoul Schulz (Dossenheim).

Kassenprüferinnen: Anita Kühner (Leimen) und Andrea Ritz (Rauenberg). zg

Der Überblick über die Arbeit des Vorstands in den Jahren 2020 und 2021 von Kreisverbandsvorsitzendem Jürgen Schmitt fiel aufgrund der Einschränkungen durch Corona recht kurz aus. Stefan Weisbrod, Kreisrat und Bürgermeister von Reilingen, resümierte die Arbeit der Freien Wähler im Kreistag. Er hob besonders die Arbeit der Kreiskliniken während der Pandemie hervor, deren Mitarbeiter bis zu Dreiviertel der erkrankten Personen betreuten. Das Pandemiemanagement sei im Kreis weitestgehend gut gelaufen.

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Die nächste Krise mit dem Krieg in der Ukraine folgte dann sogleich, sagte Weisbrod weiter. Der Rhein-Neckar-Kreis rechnet demnach aktuell mit 6000 Geflüchteten, die aufgenommen werden müssen. Hier sei es insbesondere für kleine Gemeinden schwierig, in kurzer Zeit geeignete Unterkünfte bereitzustellen. Die Registrierung der Geflüchteten sei voraussichtlich erst in drei Monaten möglich, da sich die Software hierzu noch in Entwicklung befinde.

Heiner Rutsch, Mitglied der Verbandsversammlung der Metropolregion Rhein-Neckar, berichtete, dass derzeit aufgrund des Ukraine-Krieges die Planungen für die erneuerbaren Energien wieder aufgenommen werden. Hier ist eine besondere Schwierigkeit, dass in den drei beteiligten Ländern der Metropolregion jeweils eigene Regeln gelten, die aktuell auch noch nicht mit den Zielen des Bundes übereinstimmen.

Weitere Schwerpunktthemen sind die Fortschreibung der Teilregionalpläne Wohnen und Gewerbe, der Ausbau der Bahntrasse Frankfurt – Karlsruhe mit dem Ausbau des Bahnknotens Mannheim, der regionale Mobilitätspakt sowie das Thema Smart Citys.

Vor den Neuwahlen informierte Jürgen Schmitt, dass sich die stellvertretende Vorsitzende Sabine Reißig aus Epfenbach sowie Beisitzerin Cornelia Wesch aus Dossenheim aus dem Kreisvorstand zurückziehen möchten. Er dankte für die langjährige konstruktive Arbeit im Vorstand.

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Als Austragungsort für die nächste Jahreshauptversammlung wurde Rauenberg festgelegt. Es folgte eine lebhafte Diskussion zum Strategieprozess der Freien Wähler wegen des Umgangs mit der Freie-Wähler-Partei. Dies erfolgte auch im Hinblick auf den Freie-Wähler-Tag am 14. Mai in Karlsdorf-Neuthard.

Zum Abschluss dankte Jürgen Schmitt den Freien Wählern Hockenheim als ausrichtender Ortsverband und insbesondere FWV-Stadtrat Jochen Vetter für die gute Vorbereitung und Organisation der Versammlung. Zum Abschluss erfolgte eine Besichtigung des Porsche Experience Center und die Möglichkeit, in den Emodrom-Elektrokarts das eigene Fahrkönnen auszutesten. zg

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