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Ringen-Oberliga

„Sind optimal auf den Rundenstart vorbereitet“

Der KSV Ketsch startet verspätet in die Saison und hat sich den Aufstieg als Ziel gesetzt

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hef
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Chingiz Samadov (blau) vom KSV gehört auch in dieser Saison zum Kader des KSV. © Heinzelbecker

Zwar ist die Ringen-Oberliga bereits am vergangenen Wochenende in die Saison 2022 gestartet, doch der KSV Ketsch wird erst zum zweiten Kampftag an diesem Samstag auswärts beim ASV Bruchsal in das Geschehen eingreifen.

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Die Ringer aus der Enderlegemeinde haben sich für diese Saison ein klares Ziel gesetzt: Den Aufstieg in die Regionalliga. KSV Vorsitzender Özkan Bas bestätigt das Vorhaben nochmals: „Wir wollen in diesem Jahr die Meisterschaft holen. Unser Team ist stark genug.“

Die Stärke des Kaders können die Ketscher in Bruchsal beweisen. Der ASV konnte am ersten Kampftag einen ungefährdeten 24:10-Sieg in Ziegelhausen feiern und ein erstes Ausrufezeichen setzen.

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pw
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Bas weiß um die Stärke der Bruchsaler: „Sie werden sicherlich mit allen Mitteln versuchen, uns zu besiegen und auch ihre drei internationalen Ringer vor heimischen Publikum auf die Matte bringen. Das Team des ASV gehört für mich zu den Top Vier der diesjährigen Oberliga-Runde.“

Man dürfe sich auf ein spannendes Duell mit knappen Ergebnissen und taktisch geprägten Kämpfen freuen, so Bas weiter. „Aber unser Ziel ist ganz klar, die Punkte mit nach Ketsch zu nehmen.“

Dafür soll unter anderem die Aufstellung von Mannschaftsführer Kai Schuler führen, der auf Publikumsliebling und Greco Spezialist Ülgen Karakaya zurückgreifen kann. Der Türke konnte bereits im vergangenen Jahr starke Leistungen bringen und hat laut Bas nicht nur eine hervorragende Vorbereitung abgeliefert, sondern strotzt auch vor Mentalität: „Er wird immer dafür kämpfen, eine unbesiegbare Mauer im letzten Kampfviertel zu sein.“

Generell erwartet Bas von seinen Ringern das Bestmöglichste für das Team und den Verein herauszuholen. Zudem sei die Erfahrung von Trainer Kai Schuler ein wichtiger Aspekt in diesem Jahr. Der ehemalige Topathlet hat beim Ketscher Großmeister Richard Keidel das Ringen erlernt und soll sein Können an die KSV Athleten weitergeben.

Drei weitere Anwärter

In Hinblick auf die Konkurrenz und kommenden Aufgaben in dieser Saison sieht Vorsitzender Bas neben den Ketschern drei weitere Anwärter auf den Oberliga-Titel: „Die größte Hürde im Kampf um die Meisterschaft wird die zweite Mannschaft der RG Kurpfalz Löwen sein. Doch auch Bruchsal und Graben-Neudorf dürfen wir nicht unterschätzen. Allesamt haben einen hervorragenden Kader.“

Den späteren Start in die Runde sieht der KSV Vorsitzende hingegen als Vorteil: „So konnten wir erste Einblicke in die Taktik und Aufstellung unseres ersten Gegners gewinnen. Dies sind wertvolle Erkenntnisse, die uns in der Vorbereitung auf den Kampf helfen.“

Dieser wird am kommenden Samstag, 10. September, um 20 Uhr in der ASV-Halle Bruchsal ausgetragen. Dann startet für den KSV Ketsch die Mission Aufstieg. hef

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